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Strahlende Sieger beim HIT-Cup

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Hit Cup Sieger: von links: Ulrike Müller-Klute, Jan Iversen, Leonie Muhr, Andreas Jung | Foto: TV Eiche

Bad Honnef – Auf der Tennisanlage des TV Eiche an der Rheinpromenade wurde am vergangenen Wochenende bereits zum 8. Mal der HIT-Cup ausgetragen. Bei den „Schleifchen“ setzten sich Ulrike Müller-Klute und Andreas Jung durch, in der Kategorie der „Profis“ waren Leonie Muhr und Jan Iversen erfolgreich. 

Sportwartin Marion Cramer hatte alle Hände voll zu tun, um die gut 35 Teilnehmer in die „Schleifchen“ und „Profis“ zu unterteilen und setzte hier spannende Begegnungen in den Wettbewerben Mixed und Doppel.

Es konnten in 7 Runden möglichst viele Spiele gesammelt werden, um am Ende einen der heiß begehrten Geschenkkörbe zu ergattern. Diese wurden auch in diesem Jahr wieder besonders reichhaltig von den Brüdern Pütz bestückt.

 

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Riauka wirft die meisten Körbe, trotzdem verliert seine Mannschaft 70:78.

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Bad Honnef. Nach dem zweiten Sieg vergangenen Samstag gegen die Rhein Stars aus Köln, wollten die Dragons auch heute punkten. Zu Gast war die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball, mit ihr kam der ehemalige Kapitän der Rhöndorfer Viktor Frankl Maus an den Rhein. Ein Sieg gelang nicht.

Rhöndorf kam gut und mit Schwung in die Partie, bot den favorisierten Münchenern die Stirn. Das erste Viertel ging mit 21:17 an die Gastgeber. Konstant spielten die Dragons weiter, konnten trotz einer besseren Bayern-Trefferquote im zweiten Viertel mit einer 36:35-Führung in die Pause gehen. Die Fans machten endlich einmal wieder richtig Stimmung, obwohl auch diesmal der DragonDome noch Lücken zeigte.

Die Fans hielten die Fahne hoch und waren endlich wieder “Feuer und Flamme”

Nach der starken ersten Hälfte holte München im dritten Viertel weiter auf. Vor dem finalen Viertel führte die Mannschaft von Ex-Dragon Viktor Frankl-Maus mit 52:56.

Im letzten Spielabschnitt verlor das Adelt-Team erneut die Konzentration, vergab mehrere gute Chancen unterm Korb. Bis drei Minuten vor Schluss war noch alles möglich, dann gab Rhöndorf das Spiel endgültig aus der Hand.

Zigimantas Riauka war mit 18 Punkten bester Werfer des Spiels. Viktor Frankl-Maus erzielte für seine Mannschaft 16 Punkte.

In der nächsten Woche haben die Dragons ein Auswärtsspiel gegen OrangeAcademy. Am 1.12.18 gastiert BBC Coburg im DragonDome. (F.M.)

 

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SIBI-Lehrer verteidigt DM-Titel

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Foto: privat/DKV

Bad Honnef. Am 11. November fanden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Karate (Ü30) in Ilsenburg (Harz) statt. Wieder mit am Start war SIBI-Lehrer Jochen Krämer vom Karate Club Bushido Bonn.

In der Disziplin Kumite (Zweikampf) musste sich Krämer im Schwergewicht leider schon im Viertelfinale dem späteren Sieger Alexej Steinle aus Hessen mit 1:3 Treffern geschlagen geben, konnte in der darauffolgenden Trostrunde jedoch alle weiteren Kontrahenten klar bezwingen und sicherte sich somit die Bronzemedaille.

In der Disziplin Kata (Formenlauf) lief es noch besser: In allen drei KO-Vorrunden dominierte Jochen Krämer seine Kontrahenten klar mit 4:1, 5:0, 5:0 und sicherte sich damit den Einzug ins Finale. Dort setzte er sich mit einer stark präsentierten Kata „Unsu“ gegen seinen Landesgefährten Maxim Arutunyan aus NRW mit 4:1 Kampfrichterstimmen durch und verdiente sich so die Goldmedaille.

Deutscher Meister Jochen Krämer

Noch vor einem Jahr sicherte sich Jochen Krämer auf der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld ebenfalls die Plätze Eins und Drei, jedoch in der jeweils umgekehrten Disziplin. Normalerweise spezialisieren sich die meisten Karate-Athleten auf eine von ihnen. Krämer hat nun eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es auch möglich ist, beide Disziplinen zu dominieren: „Ich habe mich darüber extrem gefreut, fast noch mehr als über den letzten Titel. Das ist beinahe so, als hätte man in der Leichtathletik sowohl im Marathon als auch beim 100m-Sprint gewonnen: In beiden Disziplinen geht es irgendwie ums Laufen, aber eigentlich sind es zwei völlig verschiedene Dinge.“

Über einen Ruhestand denkt Krämer trotzdem nicht nach: „Der Weg des Karate endet nicht mit Wettkampferfolgen oder Gürtelprüfungen, sondern ist eine Lebensphilosophie. Karate bedeutet, ein Leben lang an sich selbst zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, nicht nur in der Kampfkunst. Die absolute Perfektion kann sowieso niemand erreichen. Sportlich könnte es jetzt zum Ziel werden, einmal in beiden Disziplinen gleichzeitig im Finale zu stehen. In der Schule gibt es ja schließlich auch Schülerinnen und Schüler, die sowohl in Fremdsprachen als auch in Naturwissenschaften gleichzeitig zu den Besten ihrer Stufe gehören…“

Am Siebengebirgsgymnasium unterrichtet Jochen Krämer Mathematik und Physik. Er leitet die Karate-AG und zusammen mit einigen engagierten Schülerinnen aus der Oberstufe gemeinsam regelmäßig Projekt-Kurse zum Thema Selbstverteidigung. Vorkenntnisse oder Talent müssen dabei nicht von den Jugendlichen mitgebracht werden: „Die Bedeutung von Talent wird gerne mal überschätzt. Sind Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen nur groß genug, lässt sich auch ganz ohne Talent sehr viel erreichen! Das gilt für den Sport, den Schulunterricht und das gesamte Leben!“

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Samstag kommen die Bayern in den DragonDome – Und einer freut sich besonders. Wer wohl?

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Bad Honnef. Samstag kommt die zweite Mannschaft der FC Bayern-Basketballer in den DragonDome. Obwohl er heute auf der anderen Seite steht, freut sich einer ganz besonders auf die Reise an den Rhein: Viktor Frankl-Maus.

 

Nicht wenige Fans trauern dem 25-Jährigen hinterher, sähen ihn lieber heute als morgen zurück in der Badestadt. Sechs Jahre war er das Aushängeschild der Rhöndorfer, Kopf und Motor, der besonders auf Hochtouren kam, wenn “Orange” ins Hintertreffen geriet und ein Motivator gefragt war. Dann war der “Capitano” zur Stelle und spielte seine technischen und kämpferischen Qualitäten aus.

Mit fünf Siegen stehen die Bayern zurzeit auf einem guten fünften Tabellenplatz. Viktor Frank-Maus hat mit durchschnittlich 9,6 Punkten, 5,3 Assists und 4,0 Rebounds seinen Teil zu diesem guten Ergebnis beigetragen.

Rhöndorf konnte am letzten Wochenende den zweiten Sieg gegen den Tabellenletzten aus Köln verbuchen, hat aber noch einen weiten Weg vor sich, um am Ende der Saison nicht gegen den Abstieg kämpfen zu müssen.

Trainer Thomas Adelt sieht qualitativ bei seiner jungen Truppe eine gute Basis und geht davon aus, dass sie noch ein paar Spiele benötigt, bis sie ihre wahre Stärke zeigt. Ein Sieg gegen die selbstbewussten Münchener wäre entsprechend eine kleine Überraschung – eine gute kämpferische Leistung, die die Fans begeistert, ist hingegen Pflicht. Damit der DragonDome seinem Wahrzeichen wieder gerecht wird: Feuer und Flamme.

Spielbeginn 19 Uhr.

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