Bad Honnef/Königswinter – Laut Verbraucherzentrale landen Jahr für Jahr in Deutschland rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Verbraucherinnen und Verbraucher werfen pro Kopf etwa 75 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg. In der Summe sind das jedes Jahr Lebensmittel im Wert von circa 20 Milliarden Euro.
Andererseits stirbt laut Welthungerhilfe auf der Welt alle zehn Sekunden ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Hunger.

Die Gründe für diesen Skandal sind vielfältig und reichen – neben falschen politischen Entscheidungen – von Überproduktion über falsche Lagerung bis hin zum Verbraucherverhalten.

2012 fanden in Berlin engagierte Menschen zusammen und gründeten foodsharing, eine Initiative, die sich gegen Lebensmittelverschwendung wendet. Sie rettet genießbare Lebensmittel privater Haushalte sowie kleinerer und größerer Betriebe, die sonst in der Tonne landen würden.

Seit Sommer 2020 gibt es foodsharing auch im Siebengebirge. Gründerin ist Sandra Schlösser. Seit einiger Zeit ist auch Maike Thorun aus Aegidienberg dabei und ist als Betriebsverantwortliche zuständig für die Bergregion.

Wer mitmachen möchte, findet unter foodsharing.de alle nötigen Informationen oder auch auf Facebook.

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