Königswinter-Oberpleis. Gemeinsam spielen, sich bewegen und miteinander lachen: Mit seinem Inklusionskurs „Tu(S)gether Kids“ hat der TuS 05 Oberpleis einen Best-Practice-Wettbewerb in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Das Projekt wurde als eines von vier Vereinsangeboten in NRW ausgezeichnet.
Bei „Tu(S)gether Kids“ treffen sich Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis zwölf Jahren, um gemeinsam Sport zu treiben. Dabei stehen nicht Leistung und Wettbewerb im Mittelpunkt, sondern die Freude an Bewegung und das Miteinander. Die Spiele und Übungen werden so gestaltet, dass sie den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Kinder entsprechen.
Geleitet wird das Angebot von Wibke Nordmann und Rebecca Boltz. Die Sportwissenschaftlerin des TuS, Verena Wagner, sieht darin ein Beispiel dafür, wie Inklusion im Vereinsalltag gelingen kann. Jedes Kind solle die Möglichkeit erhalten, sich einzubringen und positive Bewegungserfahrungen zu sammeln. Entscheidend sei, die Angebote flexibel an unterschiedliche Fähigkeiten anzupassen.
Auch TuS-Geschäftsführer Michael Weber würdigte das Engagement der Beteiligten. Die Auszeichnung sei nicht nur eine Anerkennung für das Konzept, sondern vor allem für die Menschen, die es mit Leben füllten. Sein besonderer Dank gelte den Übungsleiterinnen sowie den Kindern, die zeigten, wie verbindend Sport sein könne.
Der Best-Practice-Wettbewerb „Inklusionsprojekt“ wird von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Er ist Teil des Landesaktionsplans 2025 bis 2027, der mehr Teilhabe durch Sport und Bewegung ermöglichen soll. Überreicht wurde der Preis von Jannis Clemens, Referent des Projekts „Ehrenamt inklusiv“ beim Landessportbund NRW.
Der Kurs findet freitags von 16 bis 17.30 Uhr statt.
Redaktion Honnef heute / Quelle: TuS Oberpleis










