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Bad Honnef

Unwetter – Bad Honnef und Königswinter kamen glimpflich davon

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Überschwemmung an der Auffahrt zur B42

Überschwemmung an der Auffahrt zur B42 | Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef

Bad Honnef. Gegen fünf Uhr heute morgen bekam nun auch Bad Honnef seine lang angekündigte Abkühlung. Nach tropischer Hitze in den letzten Tagen fiel die Temperatur dank starker Regenfälle auf zurzeit 19 Grad. wetter.de sagte bis zu 19,69 Litern pro Quadratmeter voraus.

Die Wassermassen und die Windböen hinterließen bis zum jetzigen Stand allerdings kaum größere Schäden. Bislang meldet die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef acht Einsätze: In der Hubertusstraße in Aegidienberg , im Nachtigallenweg und auf Penaten in Rhöndorf liefen Keller voll, in der Dornhecke in Aegidienberg wurde nach Blitzeinschlag ein Hausdach beschädigt. In der Kicherlen, der Burgwiesenstraße in Aegidienberg und der Giradetallee wurden Kanaldeckel hochgespült und Am Steinchen in Rhöndorf lief ein Gully voll.

Im Einsatz sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Löschzugs Aegidienberg, der Löschgruppe Rhöndorf, des Löschzugs Bad Honnef und der Wehrführung.

Im Verlaufe des Tages kann es zu weiteren Schauern und Gewittern kommen. Bereits morgen soll sich die Wetterlage wieder beruhigen. Für nächste Woche kündigt wetter.de viel Sonne an.

Zehn Einsätze in Königswinter

Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter ist am Freitagmorgen zu insgesamt 10 Einsätzen in Folge des Unwetters ausgerückt. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag hierbei im Bergbereich des Stadtgebietes. Es trat überwiegend Wasser in Kellerbereiche ein, die Schäden konnten schnell von den Einsatzkräften beseitigt werden.

Insgesamt 66 Einsatzkräfte der Einheiten Altstadt, Oberdollendorf, Oelberg, Bockeroth und Eudenbach im Einsatz.

 

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Bad Honnef

Sonntag: Mobiler Fahrradweihnachtsmarkt in der City

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Bad Honnef. Bad Honnefs Infrastruktur für den Fahrradverkehr soll verbessert werden. Dafür setzt sich Sonja Thiele von “Aufbruch Fahrrad” ein.

Am Sonntag, 14 Uhr, findet auf dem Bad Honnefer Marktplatz ein mobiler Fahrradweihnachtsmarkt statt, Cityrundfahrt inbegriffen. Gerne können die Fahrräder weihnachtlich geschmückt sein.

 

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Bad Honnef

Neuer Selbstbedienungs-Terminal im Bürgerbüro für Beantragung von Pass- und Personalausweisen

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Erste Beigeordnete Cigdem Bern und Janine Brodesser, Mitarbeiterin des Bürgerbüros, testen den neuen Selbstbedienungs-Terminal im Bürgerbüro für Pass- und Personalausweise | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef. Die Stadt Bad Honnef setzt im Bürgerbüro Bad Honnef-Tal einen Selbstbedienungs-Terminal der Bundesdruckerei ein, damit Anträge für Pass- und Personalausweise schneller bearbeitet werden können. Über das Terminal werden das biometrisches Passbild, die Unterschrift und auf Wunsch auch die Fingerabdrücke selbst durch die Bürgerin oder den Bürger erfasst. Die Daten stehen der Sachbearbeiterin oder dem Sachbearbeiter auf direktem elektronischen Weg zur Verfügung, so dass sie den Antrag fertig bearbeiten können.

In Bad Honnef können Anträge für Pass- und Personalausweise per Selbstbedienungs-Terminal gestellt werden, grundsätzlich sind aber auch andere Datenerhebungen möglich, wobei höchste Sicherheitsstandards gewährleistet werden. Im Bürgerbüro Bad Honnef sind die datenschutzrechtlichen Bestimmungen dadurch erfüllt, weil das Gerät der Bürgerschaft in einer geschützten Ecke im Wartebereich des Bürgerbüros Tal zur Verfügung steht. Das Fenster zum Rathausplatz wird durch eine Folie abgedeckt, so dass das Terminal auch nicht von außen eingesehen werden kann.

102 Kommunen deutschlandweit testen die „Self-Service-Terminals“ derzeit. Die Erste Beigeordnete der Stadt Bad Honnef, Cigdem Bern, begrüßt, dass das Gerät der Bürgerschaft auch in Bad Honnef zur Verfügung steht, um es zu testen: „Mit dem Terminal können wir eine zusätzliche Leistung anbieten und somit Wartezeit für Bürgerinnen und Bürger und den bürokratischen Aufwand weiter reduzieren.“

Der Selbstbedienungs-Terminal ist auch für ungeübte Nutzerinnen und Nutzer einfach zu bedienen. Die Antragstellenden werden mittels Sprachansagen durch den gesamten Antragsprozess geführt. Bei Nutzung des neuen Services fällt eine zusätzliche Gebühr für das beantragte Dokument von 3,50 Euro an.

Das erfasste Passbild kann nicht ausgedruckt werden, nur die elektronische Beantragung ist möglich. Parallel kann selbstverständlich wie bisher ein gedrucktes Passbild mitgebracht werden. Die persönliche Vorsprache bei Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiter, ohne auf das Terminal zuzugreifen, ist für Bürgerinnen und Bürger natürlich nach wie vor möglich.

Während der Testphase wird das Selbstbedienungs-Terminal vorerst nur im Bürgerbüro Tal angeboten. Die Bundesdruckerei stellt das Selbstbedienungs-Terminal kostenfrei zur Verfügung. (C.P.)

 

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Bad Honnef

Kriminalpräventive Seniorenberatung im Bad Honnefer Rathaus

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Foto: Wie schützen sich ältere Menschen besser vor Kriminalität? – Mobiler Beratungsstand der Bonner Polizei im Bad Honnefer Rathaus- v. l. Iris Schwarz (Seniorenbeauftragte der Stadt Bad Honnef), Lorenz Wüsten vom Polizeipräsidium Bonn, Helene Fuhrmann (ehrenamtliche Seniorenberaterin), Marita Wichterich (Polizeipräsidium Bonn) und Thomas Beste (ehrenamtlicher Seniorenberater) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef. Vor Ort im Bad Honnefer Rathaus hatte das Polizeipräsidium Bonn eine mobile Beratungsstelle aufgebaut. Unterstützt von der Seniorenbeauftragten der Stadt Bad Honnef Iris Schwarz gaben Polizei und ehrenamtliche Seniorenberaterin und -berater nützliche und lebenswichtige Tipps, wie sich Seniorinnen und Senioren vor Kriminalität schützen können.

Marita Wichterich und Lorenz Wüsten vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz hatten ehrenamtliche Seniorenberaterin und –berater ins Rathaus mitgebracht. Sie stehen der Polizei bei ihrer Beratungstätigkeit für Seniorinnen und Senioren als Multiplikatoren zur Seite und entlasten die Dienststelle. Marita Wichterich, aktive Polizeibeamtin, bestätigte: „Der Rat von Gleichaltrigen wird eher angenommen, weil sie auf Augenhöhe sind.“ Thomas Beste ist gerne ehrenamtlicher Seniorenberater und erklärte, dass es ihm als ehemaligem Bezirksdienstleister in Bad Godesberg Spaß mache, Seniorinnen und Senioren zu beraten. Helene Fuhrmann berät mit viel Erfahrung, damit ältere Menschen nicht zu Opfern von Straftaten werden.

Die wichtige Warnung der Polizei vor Enkeltrick und falschen Polizeibeamten wurde auch im Rathaus ausgesprochen. Während der Enkeltrick nicht mehr so häufig angewendet wird, haben die Fälle mit falschen Polizeibeamten zugenommen. In der Regel kommt es nicht zum Betrug, aber wenn den Maschen geglaubt wird, werden meistens höhere Geldbeträge verloren. Weitere Kriminaldelikte, vor denen nicht nur Seniorinnen und Senioren sich schützen müssen, sind Trickbetrug, Einbruchschutz, Verhalten an Bankautomaten, Diebstahl von Taschen, Diebstahl in Krankenhäusern oder Senioreneinrichtungen, Heiratsschwindel via Internet und Verkehrsunfallprävention. In Bad Honnef wurde viel zum Einbruchsschutz, aber auch zu Verkehrsthemen und richtigem Verhalten im Straßenverkehr, wenn man nicht mehr so sicher auf den Beinen ist, gefragt. Faltblätter lagen aus.

Iris Schwarz sagte: „Ältere Menschen begegnen ihren Mitmenschen meist mit Höflichkeit und Vertrauen. Grundsätzlich sind dies ja gute Eigenschaften. Jedoch setzen Betrüger und Trickdiebe auf genau diese Merkmale, um leichter an ihr Ziel zu kommen. Daher gilt: Seien Sie vorsichtig und informieren Sie bei verdächtigen Geschehnissen entweder Personen Ihres Vertrauens oder direkt die Polizei.“ (C.P.)

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