Es wäre gut gewesen, wenn an diesem Abend auch der eine oder andere Klimakatastrophen-Leugner oder Schrottvorgarten-Besitzer den Weg ins Rathaus gefunden hätte. Die Ergebnisse der jahrelangen Arbeit von zig Honnefer Schülern und Schülerinnen für das städtische Projekt „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ hätten sie vermutlich nicht unbeeindruckt gelassen. Die von ihnen gesammelten Daten zum Stadtklima belegen, wie unverzichtbar weite Grünflächen und entsiegelte Plätze für eine lebenswerte Kommune sind. Das sollte bei den Planern großer Bauprojekte zumindest ein wenig Nachdenklichkeit auslösen.
Der Lions Club Bad Honnef hat das Engagement der jüngsten Stadtgeneration seit sechs Jahren unterstützt. Wenn Mitbürger glauben sollten, dass sich der Club dabei von privaten Interessen hat verführen lassen, desavouiert das nicht nur eine weltweit agierende Institution, sondern verkennt auch die Dramatik der Klimaveränderungen. Dem jungen Hagerhof-Schüler, der seine Computerfähigkeiten in das Projekt eingebracht hat, gilt die Bewunderung und der Dank eines Honnefer Bürgers, der auch unter der jüngsten Hitzewelle gelitten hat.
Dr. Sten Martenson
Beispiel Selhof Süd: Um wieviel Grad würde sich die Erde erwärmen?










