WECO: Hartmann bittet um Unterstützung

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Rhein-Sieg-Kreis – Der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Rhein-Sieg-Kreis, Sebastian Hartmann, hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesfinanzminister Christian Lindner um Unterstützung für die pyrotechnische Industrie und damit auch für die Weco pyrotechnische Fabrik GmbH in Eitorf gebeten.

Alleine bei der Firma Weco, die ausweislich ihrer Bilanzen bis 2020 Gewinne erwirtschaftete, seien 350 Beschäftigte mit ihren Familien durch das zweite Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper in Folge vom Arbeitsplatzverlust bedroht, schreibt Hartmann in einem Brief an die beiden Minister. Weco und die anderen Unternehmen der Branche befänden sich aufgrund eines extrem saisonalen Geschäftes und den Lasten aus dem Vorjahr in einer „Ausnahmesituation“. Der SPD-Politiker bittet die beiden Minister um eine Unterstützung, die „über die Ansätze und Konzepte des Jahres 2020 hinaus kurzfristig und unkompliziert möglich ist“.

Den durch das Verkaufsverbot entstehenden Schaden bezifferte Weco im vergangenen Jahr auf über 55 Millionen Euro. Hartmann weist darauf hin, dass darüber hinaus schon 3,5 Millionen Euro in die Rücknahme der bereits ausgelieferten Ware des Vorjahres investiert worden seien. Diese Ware hätte nebst neu produzierten Feuerwerkskörpern dieses Jahr verkauft werden sollen. „Da es sich dabei um ein vollständiges Kommissionsgeschäft handelt, muss die Ware, die seit Oktober ausgeliefert wurde, nun erneut auf eigene Kosten zurückgenommen und entsorgt werden.“ Neben dem Umsatzausfall kämen also auch zusätzliche Kosten für das Unternehmen hinzu, so Hartmann. „Das alles rechtfertigt eine zusätzliche Unterstützung in dieser einmaligen Situation, die über die Überbrückungshilfe des Vorjahres hinausgeht“, ist Sebastian Hartmann überzeugt. Das müsse möglichst schnell gehen, „damit die Beschäftigten mit ihren Familien nicht mit Zukunftsängsten unter dem Weihnachtsbaum sitzen“.

Ein Beitrag des Leiters „Wahlkreisbüro Sebastian Hartmann“

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