Wenn Tiere nicht mehr vermittelt werden können …

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Danny und Blacky
Danny und Blacky

Siebengebirge | Der Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge e.V. nimmt immer wieder Tiere aus einer Notsituation heraus auf, die aufgrund eines Handicaps, einer schweren chronischen Erkrankung und/oder ihres Alters schwer bzw. gar nicht mehr vermittelt werden. Die Schützlinge dürfen bis zu ihrem Lebensende in einer Pflegestelle bleiben.

Für diese besonderen „Felle“ sucht der Verein tierliebe Menschen, die eine Patenschaft für sie übernehmen und den Verein so bei den aufkommenden Pflege- und Tierarztkosten unterstützen. Aktuell sind zwei Hunde, eine Katze und ein Pferd als Patentier in Dauerpflege untergebracht:

Danny und Blacky sind zwei nette, kleine Hundesenioren, die nur einen Wunsch haben: sie möchten zusammen bleiben. Genau das macht eine Vermittlung jedoch so schwierig. Die beiden kleinen Rüden wurden abgegeben, da ihre Halterin ins Seniorenheim ging.

Danny und Blacky wohnen nun als Gnadenbrothunde bei einer Familie in St. Katharinen und genießen dort ihren Ruhestand. Sie werden dort liebevoll betreut, haben einen großen Garten zum Schnuppern und Umherspazieren und fühlen sich pudelwohl. Sie bekommen ihre Schmuseeinheiten und dürfen zusammen im Körbchen liegen und die Gesellschaft des anderen genießen, so wie sie es ein Leben lang gewohnt waren.
Kater Struppi ist auch schon im gesetzteren Alter. Als er in den Verein kam, war er in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Seine Zähne waren alle entzündet, seine Augen ebenfalls, er hatte Schnupfen und musste operiert werden. Struppi ist sehr scheu und saß in der Pflegestelle mehrere Monate hinter einem Schrank. Bedingt durch sein Alter und die Scheu ist eine Vermittlung bislang immer gescheitert. Somit durfte er als Patentier in der Pflegestelle bleiben, wo er die Katzengesellschaft genießt und später auch wieder sicheren Freigang erleben darf.

Aveline ist eine wunderschöne Vollblutstute, die leider viel zu jung auf der Rennbahn ‘verheizt’ wurde. Während andere Pferde erst mit drei Jahren angeritten werden, fing für Aveline schon als Einjährige der Ernst des Lebens an. Unglaublich: Mit zwei Jahren lief Aveline ihre ersten Rennen. Aber es kam, wie es kommen musste. Schon bald folgten Verletzungen, da ihre Knochen und Sehnen den extremen Belastungen auf der harten Rennbahn nicht gewachsen waren. Als Dreijährige wurde sie dann ausgemustert und verließ die Rennbahn als ‘Invalide’. Der Tierschutz Siebengebirge übernahm Aveline, um wieder gutzumachen, was Menschen diesem Pferd angetan haben. Aveline lebt nun in einer Pferdeherde im Siebengebirge und bekommt dort ihr Gnadenbrot. Annette Vossel, verantwortlich für die Pferde des Tierschutz Siebengebirge, kümmert sich liebevoll um ihren Schützling und sorgt dafür, dass es ihm an nichts mangelt. Und Aveline? Sie dankt es ihren Bezugspersonen mit ihrem braven, ausgeglichenen Wesen.

Sie haben noch Fragen zur Patenschaft?

Generelle Auskünfte erteilen:

Antje Firmenich (Hunde) Tel.: 02224/931212
Annette Vossel (Pferde) Tel.: 02645/97 35 93 (abends)
Gisela Gebel (Katzen) Tel.: 02645/8621 (abends)

Fotos und Bericht der Tierschutz-Patentiere können auch auf der Tierschutzseite im Internet www.tierschutz-siebengebirge.de angesehen werden. Wer eine Patenschaft für eines der Patentiere übernehmen möchte, wendet sich bitte an die folgenden Kontakte: Für die beiden Hunde: Antje Firmenich, Telefon: 02224/931212, Email: antje.firmenich@web.de, für Kater Struppi: Gisela Gebel, Telefon: 02645/8621, Email: gisela_gebel@web.de und für Pferd Aveline: Annette Vossel, Telefon: 02645/973593, Email: annette-vossel@gmx.de

Weitere Informationen zum Tierschutz Siebengebirge gibt es unter der Vereins-Hotline 0700/01230845 oder im Internet auf www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge

Struppi
Struppi

Text/Fotos: Tierschutz Siebengebirge

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