Windhagen verliert gegen clevere Koblenzer

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Windhagen | Einmal mehr klebte dem SV Windhagen im Heimspiel gegen den Tabellenvierten TUS Koblenz II das Pech an den „Schußstiefeln“. Die Elf von Labinot Prenku, der das Spiel von der Coachingzone aus verfolgte und lautstark dirigierte, war in der 1. Spielhälfte die klar bessere Mannschaft. Am Ende hieß es 3:0 für den Gast.

Nur etwa 50 Zuschauer hatten bei schlechtem Wetter den Weg ins Stadion gefunden, sie sahen eine mit viel Spielübersicht agierende Windhagener Mannschaft, die bis zur Halbzeit mehrfach gefährlich vor dem Koblenzer Tor auftauchte und die Gästeabwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte. Die Gäste hatten nur eine echte Tor-Chance, der Ball ging allerdings am Tor vorbei.

Foto: Erwin Höller

Auf der anderen Seite hatte Jannik Pehlivan bereits nach vier Minuten die Möglichkeit einzunetzen. Er spitzelte den Ball am knapp am Tor vorbei. Danach konnte Nico Schiela zwei gute Chancen nicht nutzen. Zunächst scheiterte er freistehend am gegnerischen Schlussmann, kurz danach zirkelte der den Ball an den Innenpfosten. Auch der Freistoß von Stefan Krist verfehlte nur knapp das Tor.

Die Gästemannschaft kam nach der Pause „hellwach“ aus der Kabine und machte das Spiel. Durch mehrere Unaufmerksamkeiten in der Windhagener Mannschaft in der Anfangsphase der zweiten Hälfte ging Koblenz durch Treffer von Niklas Hermann (47.) und Delil Arbusu (51.) 2:0 in Führung. Die anschließenden Windhagener Angriffsbemühungen brachten kein zählbares Ergebnis. Der eingewechselte Armando Grau traf in der 68. Spielminute nur den Pfosten. Anders die Gäste. Sie kamen durch einen Foulelfmeter in der 77. Spielminute noch zum 3:0 durch Aleksander Naric. Die gelb-rote Karte für einen Koblenzer Spieler kurz vor dem Schlusspfiff hatte keinen Einfluss mehr auf das Spielgeschehen.

Durch diese erneute, unnötige Niederlage zum Abschluss der englischen Woche bleibt der SV Windhagen Tabellenvorletzter hinter Morbach, Oberwinter und vor der SG Badem und ist nun in Zugzwang. Am Sonntag, 15.10.17, 17.30 Uhr, reist der SVW in die Bäckerjungenstadt Andernach.

Foto: Erwin Höller
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