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Wolff hat falsch vorgetragen

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn ein Bürgermeisterkandidat wie Herr Sebastian Wolff den Buchstaben „C“ in seiner Parteizugehörigkeit trägt, sollte er diesem auch verpflichtet sein und nicht in der Presse veröffentlichte Stellungnahmen über andere politische Gruppierungen falsch bzw. wider besseren Wissens abgeben.

Herr Wolff hat in diesem besagten Interview falsch vorgetragen, daß „die Anbindung (der gepl. 50 neuen WE in Selhof-Süd) über den Drieschweg vor allem von denen gefordert wird, die eine dichtere Bebauung fordern wie FWG und Bürgerblock.“

Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) hat zu keinem Zeitpunkt weder öffentlich, mündlich, schriftlich oder gar antragsmäßig in einem zuständigen Gremium eine höhere Zahl als 50 WE an zu errichtenden WE in Selhof-Süd gefordert. Im Gegenteil, steht die FWG voll und ganz hinter dem Grundsatzbeschluß aller Parteien und Fraktionen im Bad Honnefer Stadtrat, nur diese 50 WE in Selhof-Süd umzusetzen.

Warum Herr Wolff hier nun das Gegenteil behauptet, entzieht sich unserer Kenntnis und dient nur dazu, den politischen Gegner mit wahrheitswidrigen Behauptungen zu diskreditieren. Aber mit solchen falschen Behauptungen kann man im Kommunalwahlkampf nicht bestehen, weil die Bürger genau wissen, wer für was steht.

Genau die Allianz (bestehend aus CDU, Bündnis 90/Grüne und FDP) war es, die am 28.11.2012 im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Bauen unter TOP 7 einen logischen SPD-Antrag mit ihrer arroganten Mehrheit abgelehnt hatte, der darauf abzielte, den Flächennutzungsplan für Selhof-Süd in Hinblick auf die Grundsatzentscheidung für die max. 50 WE auch fort- und neu festzuschreiben.

Gemäß § 8 Abs. 2 BauGB sind neue Bebauungspläne (verbindlicher Bauleitplan) aus dem behördenverbindlichen Flächennutzungsplan (vorbereitender Bauleitplan) zu entwickeln, d.h. wenn in einem Flächennutzungsplan einmal eine größere Fläche als Grünfläche oder Park sowie zur Ansiedlung einer größeren Institution festgeschrieben sind, so kann man aufgrund dieser Festsetzungen jedoch keinen Bebauungsplan für weiteres Bauland entwickeln ohne diesen Flächennutzungsplan zuvor zu ändern.

Es war genau die Allianz, die diesen sinnvollen SPD-Antrag, den die FWG voll inhaltlich mit unterstützt hat und der darauf abzielte, die getroffene grundsätzliche Einigung auf max. 50 WE in Selhof-Süd auch durch eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes auf lange Sicht festzuschreiben, mit ihrer Mehrheit verhindert hat, so daß noch heute in dem gesamten Gebiet von Selhof-Süd entsprechend dem Willen der Allianz noch Wohnbaufläche auch für die gesamte Restfläche von Selhof-Süd, die nicht von der jetzigen Planung der 50 WE betroffen ist, im Flächennutzungsplan festgesetzt ist.

Wer hier böses vermuten würde, könnte zu den Schluß kommen, daß es genau die Allianz bzw. die CDU ist, die hier aufgrund ihrer ablehnenden Haltung zur Flächennutzungsplanänderung sich dem Vorwurf ausgesetzt sehen muss, daß sie hier in Selhof-Süd nach der Umsetzung der 50 WE ggf. eine verdichtete weitere Bebauung in Selhof-Süd sich ggf. bewusst offenhalten will. Ansonsten hätte die Allianz ja bei dem damaligen SPD-Antrag wie die FWG Flagge bekennen und den Grundsatzbeschluß mit max. 50 WE durch eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes manifestieren können. Bereits in der Sitzung am 28.11.2012 habe ich nachweislich durch Einsichtnahme in die Niederschrift gefordert, daß die Allianz hier „Farbe bekennen“ gegenüber den Bürgern und dem Antrag der SPD-Fraktion solle.

Ich wollte nur die Faktenlage aufzeigen.

(Dipl.-Ing. Daniel Amberge, FWG-Stadtratsmitglied)

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Leserpost: Aufm besten Weg. Rock op Selef. 2018

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„Hallo“. Hans Peter kenne ich seit unserer gemeinsamen Schulzeit in Selhof. Unser Musikgeschmack ist in den späten Sechzigern geprägt – nicht unbedingt in einer Herbstnacht.

Dass sich Autumn Nights dann, nach vornehmlich der Selfi-Generation gewidmeten Stücken, an „Fix you“ heranwagten… „Donnerkeil, gutes Stück“, dachte ich und ließ mich auf den wenigen Senioren-Sitzplätzen wohlig zurücklehnen. „Viel zu langsam“ mein zu früh gedachter Eindruck, zu schmächtig die Stimmchen. Dann jedoch: „Tolle Idee! sone Langsamkeit“.

Diese Spielweise gefiel mir immer besser und steuerte langsam steigernd auf  Entladung zu, an die Stelle im Original nämmisch, an der die Lampe rotiert, die Raketen abgefeuert werden, die Lichter den Weg weisen. Ich hoffte auf einen Herbststurm. Schschschsch… Nä ne. Es wehte kein Lüftchen, kein Lämpchen glühte, das schöne Stück vertrocknete, versandete in den morschen Dielen bevor es richtig angefangen hatte. In schöner Eintracht winkte die Band, winkte das Publikum. Das Hütchen wurde wieder und wieder gerückt, der Scheitel unentwegt geteilt.

„Wie is et“ fragte ich meinen Schulfreund. „Nicht so ganz mein Stil“ grinste er und nuschelte was von Helene Fischer. Wir holten uns noch ein Bier und hofften auf bessere Zeiten. Dass wir nicht das Weite suchten erklärt sich mit unserem Wunsch nach weiteren Veranstaltungen wie dieser. Neue Bands in altem Gemäuer. Lecker Bier und was um die Ohren.

Das Warten sollte sich lohnen an diesem Abend: Whiskey and beer erzeugte bei uns, offenbar nicht bei allen, eine wohltuende Wirkung. Der Saal leerte sich in gleichem Maße, wie unser Spaß größer wurde. Mehr Platz für Rock und Punk und Folk und PunkRockPogo. Folk?, vielleicht weil Typen mit Quetsche und Fiedel eher dem Musikanten-Stadl zugeordnet werden?

Die Truppe aus Kulow aber zimmerte mit diesen Werkzeugkästen einen Knaller nach dem anderen auf den ehrwürdigen Bretterboden. So mancher rostsche Nagel löste sich explosionsartig aus dem vibrierenden Parkett und durchbohrte die nicht mehr ganz röstfrischen Frikadellen unterm Salatblatt-Häubchen neben der Käseschatulle.

Das Freundschaftslied mit allen Teilen der Menge als schmusiges Fertsch. Nicht so peinlich wie meine schmerzenden Waden. Aber: „I fix that“; mit Cold and play.  Weitermachen Langbein, Hombücher!

Josef Thienen, Bad Honnef-Selhof

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Leserpost: Strafen bis zu 10.000 Euro

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| am

Sehr geehrter Herr Hombücher,

mit Interesse lese ich oft und gerne Ihre Beiträge auf dieser Webseite, allerdings haben Sie im folgenden Bericht ein paar Fehler mit eingebracht welche ich Ihnen gerne näher Erläutern möchte.

Die Einteilung von Feuerwerkskörpern wird nicht mehr in Klassen unterteilt, sondern in Kategorien.
Diese wären z. b.
Kategorie 1 Jugendfeuerwerk
Kategorie 2 Silvesterfeuerwerk
Kategorie 3 Mittelfeuerwerk (nur mit behördlicher Erlaubnis)
Kategorie 4 Großfeuerwerk (nur mit behördlicher Erlaubnis und Fachkunde)

Was Sie richtig erwähnt haben, ist das man für den Abbrand unter dem Jahr eine Ausnahmegenehmigung gemäß §24 Abs.1 der 1. Sprengstoffverordnung benötigt.

Später erwähne Sie das Landesimmissionsschutzgesetz, dieses wird bei Feuerwerken nicht angewendet bzw. wird vom Bundesgesetz ausgehebelt. Man sagt, Bundesrecht schlägt Landesrecht.

Das Bundesrecht sieht hierbei vor das nach Anlage 1 1 SprengVwV
Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Sprengstoffgesetz Abs. 1.5 Das Feuerwerk muß spätestens um 22 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ), im Mai, Juni und Juli spätestens um 22.30 Uhr MEZ, beendet sein. Während der Zeiten, in denen die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) als gesetzliche Zeit vorgeschrieben ist, muß das Feuerwerk spätestens um 22.30 Uhr MESZ, im Mai, Juni und Juli spätestens um 23 Uhr MESZ beendet sein.

Wird ein Feuerwerk ohne Genehmigung an anderen Tagen außer vom 31. Dezember bis 1. Januar gezündet, so sieht der Bußgeldkatalog vom Bundessprengstoffgesetz Strafen bis zu 10.000 € vor.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schwippert
Staatlich geprüfter Pyrotechniker

 

Hinweis der Redaktion:

Die Angaben von Honnef heute beziehen sich auf eine Information, die auf der Website der Stadt Bad Honnef zu lesen ist. Dort wird unter anderem auf das Landesimmissionschutzgesetz als Gesetzesgrundlage hingewiesen.

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Es liegt nicht am Internet oder den Blumengittern

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Die zunächst lobenswert erscheinenden Anstrengungen der Honnefer Lokalpolitik in Bezug auf die Nachhilfestunden für die Internet-Dornröschen zwischen Drachenfels und Obach werden, fürchte ich, im Sande verlaufen, weil es kein Denken, viel weniger ein Umdenken in der Honnefer Geschäftswelt bewirken wird. Der Honnefer “Geschäftsmann”, aber nicht nur der, der heute immer noch nicht kapiert hat, wie man Kundenzufriedenheit bewirkt in Zeiten medialer Großkopferten, dem kann nicht mehr geholfen werden. Und von diesen Uneinsichtigen gibt es immer noch viele – wobei es doch noch nie so leicht war, von den Besten zu lernen.

1. Wenn ich online kaufe, dann kaufe ich online, wobei es mir egal ist, wo der Anbieter seinen Sitz hat: lokales Warenhaus oder internäschenel Piepel. Es kommt, jetzt langsam zum Mitschreiben, einzig auf das Angebot an, das Angebot und das Wie ist wichtig – nicht der Preis – wenn er sich denn in zumutbarem Rahmen hält.

Viel wichtiger sind für mich

2. die Präsentation der Waren und des Anbieters,

3. die Vertrauenswürdigkeit: Neben der Sicherheit im Bezahlmodus meine ich hier unbedingt auch, z.B. der Verzicht auf Kinderarbeit u. a. Ausbeutungsvorteile, die ich leider nicht immer angezeigt bekomme (wo ich mich aber auch gefälligst selber drum kümmern muss), was natürlich auch für den lokalen Anbieter gilt und die

4. Zufriedenheit mit dem Einkauf.

Hierzu zählen:
4a. Hat der Verkäufer verstanden, welches Problem ich habe, was ich haben will.
4b. Geht er ein auf meine Vorstellungen, evtl. Sonderwünsche.
4c. Ist die gesamte Kaufsituation intuitiv gestaltet für mich – mitsamt der abschließenden Bestätigungs-Mail.

Positive, bzw. negative Beispiele?:

Auf der Internetseite eines Elektrofachmarktes B im Honnefer Süden kann ich nach dem Stöbern im Angebot meine Auswahl vormerken, vorbestellen und reservieren lassen. Ruckzuck habe ich ne Mail im Hause oder einen Anruf, das und wann ich die Ware abholen kann. Da gehe ich mittlerweile lieber persönlich vorbei, auch weil ich dort (meistens) kompetente Ansprechpartner finde mit der Bereitschaft fachkundige Auskünfte zu erteilen und bei Kleinigkeiten auch selber mal schnell Hand anlegen.

Alternativ hierzu ein Beispiel aus der Innenstadt: Eines der renommiertesten Fachgeschäfte für Uhren usw., ein Traditionsgeschäft, bekam von uns den Auftrag, eine Halskette neu aufzunehmen. Wir sind vielfach vertröstete worden mit einer Wartezeit von insgesamt mehr als drei Monaten. Vor einiger Zeit hat das Geschäft für immer geschlossen mit der lauthals verkündeten Begründung der Inhaberin, das Internet wäre Schuld an ihrem Niedergang. Dann besser kein Internet?

Es liegt m.M. doch wohl nicht am Internet. Es liegt an der Unfähigkeit vieler “Geschäftsleute” und Ladenbetreiber, sich auf die Ur-Tugenden der Kaufleute und Handeltreibenden zu besinnen, zu lernen, wie wichtig Freundlichkeit, Höflichkeit ist, gepaart mit Fachkenntnis und Akribie. Diese Art von Perfektion, welche von amazon und Konsorten geradezu zelebriert wird, die beeindruckt mich. Die Preise dieser Anbieter haben schon lange nicht mehr diese Wichtigkeit der Anfangsjahre, ist für mich letztlich immer weniger ausschlaggebend.

Diese oftmals vorherrschende Unfähigkeit und Ignoranz sind der Todesstoß für die lokale Geschäftswelt – und nicht die notorischen, hartleibigen Falschparkern im Wege stehenden Blumengitter und die gefälligst kostenlosen Parkplätze direkt vor der Wursttheke.

Josef Thienen, Bad Honnef

 

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