Zehnte Runde bei „Netzwerk Gewaltfrei“

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Foto: Stadtjugendring

Bad Honnef –  In diesem Jahr jährt sich zum zwanzigsten Mal die Gründung des Aalkönig-Komitees Bad Honnef. Die Rettung des alten Aalschocker im Rhein war das ursprüngliche Ziel. Später änderte sich der Zweck: Das Komitee ermöglicht vielen Vereinen und Gruppen maßgeblich die Umsetzung von sozialen Projekten für Kinder und Jugendliche.

Das inzwischen unter dem Namen „Netzwerk Gewaltfrei“ und durch Koordination des Stadtjugendring Bad Honnef laufende Konzept ist einfach: Projektideen unkompliziert ermöglichen und die Finanzierung vor allem dort sicherzustellen, wo sonst nur schwer an Gelder zu kommen ist. Die Vereine haben dadurch die Möglichkeit, auch spontan Ideen zu verwirklichen und meist auf die Kosten für die Teilnehmenden zu verzichten oder diese stark zu senken, denn in der Regel ist das Netzwerk in der Lage die vollständigen Kosten auch ohne einen Eigenanteil zu finanzieren.

Im vergangenen Jahr flossen so knapp 25.000 Euro in Projekte. Die Dragons Rhöndorf wurden zum Beispiel dabei unterstützt, Basketball als Sport bereits in die Kindergärten zu bringen. Der wöchentliche interkulturelle Mädchentag des Jugendtreff Aegidienbergs konnte weiter stattfinden und das Frauenzentrum Bad Honnef bot diverse Beratungs-, Fortbildungs- und Aufklärungsangebote an. Auch kulturelle Projekte wurden gefördert, wie das Ferienprojekt mit Tanz, Graffiti und Aikido von „Bad Honnef tanzt“ oder ein Songwriting-Camp, in dem mehrere selbstgeschriebene Songs und Musikvideos entstanden sind.

Für das neue Jahr können nun wieder formlos Anträge eingereicht werden. Eine kurze Projektbeschreibung und Kostenplan reichen dafür meist aus.

Anträge und Fragen zur Förderung können per Mail an Marius Nisslmüller (nisslmueller@sjr-honnef.de) gesendet werden. (MaP)

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