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Bad Honnef

Zukunftswerkstatt Familienfreundliches Bad Honnef – Bündnis lädt ein

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Was ist Familien für die Zukunft wichtig, um sich in Bad Honnef wohl zu fühlen? Was brauchen sie für ein Wohnumfeld? Welche Angebote sollte es in Bad Honnef geben, um Eltern zu unterstützen Familie und Berufstätigkeit so zu vereinbaren, dass alle zu ihrem Recht kommen? Wie kann das Zusammenleben der Generationen in dieser Stadt verbessert werden?

Zur Einstimmung in diese Fragen wird Benedikt Eikmanns, Mitarbeiter der Servicestelle der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“, die Zukunftsthesen “Gutes Leben in Familien 2030” sowie das Angebot der Servicestelle für eine eigene Veranstaltungsreihe „Forum Vereinbarkeit“ präsentieren und dabei auch aktuelle Praxisbeispiele aus der Arbeit anderer Lokaler Bündnisse für Familie vorstellen. Thomas Krug, Amtsleiter für soziale Betreuung in Limburg, berichtet über seine Erfahrungen in der kommunalen Organisation einer erfolgreichen Bündnisarbeit in Limburg.

Im 10. Jahr nach der Gründung des Honnefer lokalen Bündnisses für Familie ist es Zeit für eine neue Standortbestimmung. Im Sommer 2009 hatten sich auf Initiative der damaligen stellvertretenden Bürgermeisterin Annette Stegger interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter vieler Honnefer Vereine, Parteien und Organisationen im Rathaus versammelt, um gemeinsam familienrelevante Themen der Stadt zu diskutieren.

Nach dem Vorbild der Lokalen Bündnisse für Familie in Deutschland gründete sich daraufhin mit zahlreichen Kooperationspartnern ein eigenes Bad Honnefer Bündnis für Familien, um Anliegen rund um das Thema Familie und Generationen in Bad Honnef aufzugreifen und die Umsetzung auch mit Hilfe eines eigenen Fördervereins organisatorisch und finanziell zu unterstüt-zen. Daraus entwickelten sich in wechselnden Kooperationen viele Aktivitäten, u.a. das „Dabei sein“-Programm zur Förderung von Kindern aus einkommensschwachen Familien, die Sprachförderung von Vorschulkindern mit Migrationshintergrund, der Generationen-Spielplatz im Reitersdorfer Park, die Weihnachtswunschbaumaktion gemeinsam mit Sozialamt und Jobcenter, die Ferienfreizeit „Kinder entdecken Bad Honnefer Betriebe“, die Unterstützung der Dankkultur der Stadt Bad Honnef mit dem Ehrenamtsfrühstück, das Generationenprojekt 2014-2016 mit vielen eigenen Aktivitäten, die Aktion Mitfahrbank, fundierte Umfragen zur Familienfreundlichkeit der Stadt 2009, zum Betreuungsbedarf für Kinder 2012 und zur Schullandschaft 2017. Außerdem diverse Informationsveranstaltungen zu Familien- und Generationenthemen, zu Kinderschutz und Zivilcourage im Alltag. Für seine engagierte Arbeit wurde das Bad Honnefer Bündnis für Familie vom Bundesfamilienministerium im Jahr 2012 und erneut im Jahr 2018 als „Bündnis des Monats“ ausgezeichnet.

 

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Bad Honnef

Rhein-Sieg-Kreis wird Mitglied im „Cyber-Security-Cluster Bonn“

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Rhein-Sieg-Kreis. Digitale Sicherheit an oberster Stelle: Der Rhein-Sieg-Kreis wird Mitglied des “Cyber-Security-Cluster Bonn e.V.”.

“Damit unterstreichen wir, wie wichtig uns die nachhaltige digitale Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen ist”, betonte Landrat Sebastian Schuster die Bedeutung dieser Entscheidung. 10.000 Euro jährlich wird der Mitgliedsbeitrag kosten.

Im “Cyber-Security-Cluster” vernetzen sich regionale Akteure aus Wissenschaft, Forschung und Lehre, Wirtschaft, Behörden, öffentlichen Institutionen. Ziel ist es, dazu beizutragen, die Region Bonn/Rhein-Sieg zu einem national und international beachteten und anerkannten Cyber-Security Standort zu entwickeln und auszubauen. Schließlich ist die Digitalisierung in der Wirtschaft eine der größten künftigen Herausforderungen. Mit ihr verbinden sich neue und innovative Geschäftsmodelle. Gleichzeitig muss Digitalisierung so sicher gestaltet sein, dass sie die Einfallstore für digitale Hacker schließt.

Zu den Gründungsmitgliedern des “Cyber-Security-Clusters” gehören unter anderem die Deutsche Telekom, die Deutsche Post DHL Group, die Hochschule Bonn/Rhein-Sieg, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Stadt Bonn, die IHK Bonn/Rhein-Sieg sowie mehrere mittelständische Unternehmen. (hei)

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Bad Honnef

Straßenverkehrsamt: Adressänderung ab sofort online von Hause aus möglich

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Rhein-Sieg-Kreis. Wer seine Wohnung wechselt, geht nach dem Einwohnermeldeamt oft direkt zum Straßenverkehrsamt: Denn auch das eigene Auto hat eine neue Adresse, und das muss in den Fahrzeugpapieren vermerkt werden. „Eine Adressänderung lässt sich ab sofort rund um die Uhr und unabhängig vom Tag im Internet erledigen“, sagt Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises. „Damit weiten wir unser Onlineangebot für die Bürgerinnen und Bürger aus.“

Unter www.rhein-sieg-kreis.de/adressaenderung_strassenverkehrsamt wird Schritt für Schritt erklärt, wie das geht. Voraussetzung ist neben dem Internet-Zugang eine Zahlfunktion per giropay oder Kreditkarte (zum Beispiel Mastercard oder VISA). Die Identifizierung erfolgt entweder mittels der eID-Funktion des Personalausweises oder anhand der Fahrzeugpapiere.

Nach erfolgreicher Übermittlung der Daten und anschließender Bearbeitung durch das Straßenverkehrsamt erhalten die Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter innerhalb weniger Tage per Post einen besonderen Aufkleber mit der neuen Anschrift. Dieser ist in die Zulassungsbescheinigung Teil I (früherer Fahrzeugschein) einzukleben.

Die Anschriftenänderung kann auch weiterhin persönlich im Straßenverkehrsamt Siegburg oder in der Außenstelle Meckenheim beantragt werden. Dafür ist aber eine Terminvereinbarung notwendig. Entweder online unter www.rhein-sieg-kreis.de/termine_strassenverkehrsamt, oder telefonisch für Siegburg (02241/13-3939), beziehungsweise Meckenheim (02225/9409-5010). (an)

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Bad Honnef

Kurz vor Weihnachten: ABB-Mitarbeiter*innen erfahren vom Verkauf der Stromnetzsparte

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Foto: ABB

Bad Honnef. Rund 300 Bad Honnefer ABB-Mitarbeiter*innen erfuhren kurz vor Weihnachten, dass die Stromnetzsparte des schweizerischen Konzerns an das japanische Unternehmen Hitachi verkauft wird. Hitachi bezahlt neun Milliarden Dollar. Über diese Entwicklung berichtet heute das Handelsblatt.

Mit dem größten Bereichsverkauf in der Unternehmensgeschichte versuche ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer den Befreiungsschlag, so die Zeitung.

Firmenchef Spiesshofer habe ABB mit einem milliardenschweren Sparprogramm und einer stärkeren Ausrichtung auf die Digitalisierung seinen Stempel aufgedrückt. Obwohl ABB Trends wie erneuerbare Energie, Elektromobilität oder den zunehmenden Einsatz von Robotern bediene, sei das Wachstum bisher enttäuschend verlaufen.

Seit September 2013 habe die ABB-Aktie an Wert verloren und sich deutlich schlechter entwickelt als der europäische Industriesektor insgesamt oder auch Konkurrent Siemens.

Was diese Entwicklung letztlich für die Mitarbeiter*innen des Bad Honnefer Werks bedeutet, wird sich in den nächsten Monaten entscheiden. Bis Mitte 2020 könnte die Transaktion abgewickelt sein, so das Handelsblatt.

 

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