Bad Honnef. Am Samstag, 9. Mai 2026, steht der Kirchplatz in Bad Honnef ganz im Zeichen von Inklusion und Miteinander. Unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ lädt der „Tag der Begegnung“ ab 11 Uhr zu einem vielfältigen Programm ein, das von zahlreichen Vereinen und Verbänden gestaltet wird.
Begleitend dazu präsentiert der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Bad Honnef e.V. im Kunstraum die Ausstellung „Mit dem Herzen sehen“. Im Mittelpunkt stehen Werke von Monika Franken, die seit 30 Jahren in der Künstlerwerkstatt „Der blaue See“ tätig ist, sowie der ukrainischen Künstlerin Anastasia Vihinska. Ihre Arbeiten sind unter anderem von den Gedichten einer blinden Schriftstellerin inspiriert und eröffnen neue Perspektiven auf Wahrnehmung und Ausdruck.
Während Monika Franken mit farbenfrohen Bildern und Skulpturen beeindruckt, zeigt Anastasia Vihinska ihr Stop-Motion-Projekt „Mamas Sternchen“, das mit liebevoll gestalteten Filzfiguren besondere Geschichten erzählt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke von Vady Levchuk, der mit dem Rubinstein-Taybi-Syndrom lebt und mit seiner Kunst eindrucksvolle Akzente setzt.
Die Ausstellung versteht sich als Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe und möchte die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen sichtbar machen. Die Kunstwerkstatt „Der blaue See“, Teil der Hohenhonnef GmbH, besteht bereits seit 1995 und engagiert sich seitdem für kreative Inklusion.
Die Vernissage findet am Freitag, 8. Mai, um 17 Uhr statt. Geöffnet ist die Ausstellung darüber hinaus am Samstag, 9. Mai, von 10 bis 17 Uhr, am Sonntag, 10. Mai, von 11 bis 14 Uhr sowie am Montag und Dienstag, 11. und 12. Mai, jeweils von 17 bis 19 Uhr.
red / Kunstraum/JeK











