100 Tage nach der Flutkatastrophe: “Die Hilfe darf nicht aufhören!”

... sagt Daniela Ratajczak. Die Aegidienbergerin hilft von Beginn an vor Ort und macht sich große Sorgen. Vor Weihnachten bittet sie um Adventskalender.

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Bad Honnef-Aegidienberg – Freitag ist es genau 100 Tage her, als sich in weiten Bereichen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Jahrhundertkatastrophe ereignete. Am 14. Juli und in der Nacht auf den 15. Juli fielen in Teilen der beiden Bundesländer innerhalb von 24 Stunden 100 bis 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Es kam zu Überschwemmungen und Sturzfluten. Über 180 Tote forderte das Hochwasser, tausende Menschen verloren ihr Zuhause.

Von Beginn an unterstützt die Aegidienbergerin Daniela Ratajczak in den Krisengebieten. Über ihr Netzwerk in den sozialen Medien fand sie viele Mitstreiter, die auch heute noch unermüdlich vor Ort helfen. Doch die Sorge wird tagtäglich größer, denn immer weniger Menschen fahren in die Unglücksorte und packen mit an.

Der Wechsel der Jahreszeiten und die bevorstehenden Feste bereiten zusätzliche Ängste – Ängste vor psychischen Erkrankungen und Suiziden. Viele Betroffene haben keine funktionierenden Heizungen in ihren Häusern und Wohnungen. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft schwindet bei nicht wenigen rapide. Und mit dem Fernbleiben der Helfer wird die Einsamkeit noch größer.

“Fahrt weiter hin und helft”, bittet Daniela Ratajczak. Auch die Medien sind gefragt: „Berichtet wie in den ersten Tagen nach der Flut. Hört nicht auf!“

Wir dürfen die Menschen nicht vergessen. Ihr Schicksal muss täglich in Erinnerung gerufen werden.

Aktion Adventskalender

Mit einer besonderen Aktion will Daniela Ratajczak nun den Menschen in den Flutgebieten zu Weihnachten eine Freude machen. Sie bittet um Adventskalenderspenden. Abgegeben werden können die Kalender im Bad Honnefer HIT-Markt in der Berck-Sur-Mer-Straße 1.

plakat obiz oktober

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