1600 Kilometer mit dem „Spendentruck“ bis an die ukrainische Grenze

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Bad Honnef – Im März startete das frühere Bad Honnefer Ratsmitglied Michael Lingenthal mit seiner Frau eine Spendenaktion für die Ukraine. Zahlreiche Sachspenden konnten gesammelt werden. Zwischengelagert wurden sie in der Konrad-Adenauer-Schule.

Heute wurden die Spenden in einen LKW verladen. Zuvor bat der Ex-Politiker um die Unterstützung freiwilliger Helfer:innen. Mit großem Erfolg. 15 hatten zuvor zugesagt, über 20 kamen.

Und dann gings los. 1600 Kilometer müssen bewältigt werden. „Für mich kein Problem“, sagt Lingenthal. Er habe immer lieber vor Ort gearbeitet als im Büro, war lieber auf Achse, als im Konferenzsaal. Dennoch beruhigend: Unterwegs wir noch ein Mitstreiter zusteigen.

Die Spenden werden der Caritas-Kosice übergeben und in einem Depot gelagert. Dorthin kommen Helfer aus der Ukraine und bringen einen Teil der Spenden zur Verteilung nach Uzhorod/Westukraine. Von dort erfolgt der Transport in die Kriegsgebiete. Der andere Teil der Spenden ist für die Versorgung und Erstaufnahme der ukrainischen Flüchtlinge bestimmt, die bei Vysne Nemecke den Grenzübergang passieren und in der Slowakei versorgt bzw. aufgenommen werden“.

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