Rhein-Sieg-Kreis – 200 neue Petri-Jüngerinnen und Petri-Jünger können seit vergangenem Jahr an den heimischen Gewässern Entspannung beim Angeln finden.

Das ist die Anzahl derer, die in 2020 die Fischerprüfung bestanden. 11 Prüflinge bestanden nicht, und können die Prüfung wiederholen.

Dies dauert jedoch noch etwas: aufgrund der Corona-Pandemie musste die für November 2020 terminierte Prüfung entfallen.

Die nächste Fischerprüfung ist zum jetzigen Zeitpunkt – abhängig von den aktuellen Regelungen hinsichtlich der Corona-Pandemie – für den Zeitraum vom 17. Mai bis 28. Mai 2021 im Siegburger Kreisfeuerwehrhaus geplant.

Theorie und Praxis des Angelns an Flüssen, Teichen und Seen verlangen, dass sich die zukünftigen Anglerinnen und Angler mit Fischen auskennen: Welche Arten gibt es? Woran erkenne ich zum Beispiel eine Forelle? Wie ist die Anatomie der schuppigen Tiere aufgebaut? In der Prüfung werden nach dem Zufallsprinzip sechs von insgesamt 44 Bildtafeln vorgelegt, die richtig zu beantworten sind. Zudem enthält der Fragenkatalog im theoretischen Teil unter anderem auch Gewässer- und Gesetzeskunde.

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Die zukünftigen Petri-Jüngerinnen und –Jünger sollten aber auch fachgerecht ködern und Angeln zusammenbauen können. Welche Ruten, Spulen, Schnüren eignen sich? So wird in der Fischerprüfung verlangt, eines von zehn verschiedenen Angelgeräten waidgerecht zusammen zu bauen und das notwendige Zubehör zuzufügen.

Nach dem erfolgreichen Bestehen der Fischerprüfung, welche die Untere Fischereibehörde attestiert, kann der Fischereischein kostenpflichtig – für entweder ein oder für fünf Jahre – bei der zuständigen Wohnsitzbehörde erworben werden. Im Übrigen: es können grundsätzlich auch Jugendliche ab 13 Jahren teilnehmen; sie erhalten den Angelschein aber erst zum 14. Geburtstag ausgehändigt. (hei)

 

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