216 Schulneulinge in Bad Honnef – Stadt und Polizei bitten um Rücksichtnahme im Straßenverkehr

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Symbolfoto: Bild von free stock photos from www.picjumbo.com auf Pixabay

Bad Honnef – 216 Schulneulinge im Schuljahr 2022/23 wird es Stand Juli 2022 in Bad Honnef geben. Die meisten Anmeldungen verzeichnet die Theodor-Weinz-Schule mit 65. Ihr folgen die Montessori-Grundschule Bad Honnef (44 Anmeldungen), St.-Martinus-Schule (46 Anmeldungen), Grundschulverbund GGS Löwenburgschule, Hauptstandort (47 Anmeldungen, Standort Rhöndorf 14 Anmeldungen).

Für die Kids beginnt ein neuer Lebensabschnitt, auf den sie von den Eltern vorbereitet wurden. Aber auch alle anderen müssen vor allem in den nächsten Wochen besonders aufpassen, denn trotz aller Vorsicht kann man von den jungen Bürgerinnen und Bürgern nicht erwarten, dass sie mit dem ersten Schultag im Straßenverkehr alles richtig machen. Die Stadt unterstützt mit dem Ordnungsamt die Maßnahmen Polizei, die mit geschulten Kräften vor Ort sein wird. Auch die Dt. Verkehrswacht des RSK e. V. ist wieder mit am Start. Gerne können interessierte Bürgerinnen und Bürger Jörg Hasse ansprechen

Bürgermeister Otto Neuhoff: „Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, gerade in den nächsten Tagen im Straßenverkehr besonders rücksichtsvoll und aufmerksam zu agieren.

Um auf die besondere Situation der SchulanfängerInnen hinzuweisen, werden pünktlich zum Schulstart vor den Grundschulen Plakate mit dem Hinweis „Achtung Schulanfänger“ platziert.

Peter Klein vom Polizeibezirksdienst rät den Eltern, mit ihren Kindern den konkreten Schulweg vor Beginn der Schule mehrmals zu üben. Außerdem gibt er Tipps:

• Es sollte immer ausreichend viel Zeit für den Weg einkalkuliert werden, damit keine Hektik aufkommt.
• Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. Kleine Umwege mit einer Ampel oder einem Zebrastreifen können einen hohen Sicherheitsgewinn bringen.
• Grundsätzlich sollten vor allem die Erstklässler, aber auch andere schulpflichtige Kinder helle Kleidung tragen, insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen. Zusätzlich können Kinder-Sicherheitswesten, Reflektoren an der Kleidung und dem Schulranzen die Erkennbarkeit weiter erhöhen.

Sowohl die Stadt, als auch die Polizei raten davon ab, Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen. Aus folgenden Gründen:

• Durch ankommende und abfahrende „Elterntaxis“ entsteht überhaupt erst ein Großteil der Verkehrsprobleme rund um Grundschulen.
• Die Fahrt mit dem Auto an sich ist per se nicht sicherer, sondern sorgt für zusätzliche Gefahren.
• Zu Fuß zur Schule zu gehen bedeutet Bewegung an der frischen Luft. Dies ist gesund, hält fit und fördert die Konzentrationsfähigkeit im Unterricht.
• Schulkinder zu Fuß machen viele wichtige Erfahrungen als Verkehrsteilnehmer und fördern so die eigene, selbständige Mobilität
• Der gemeinsam begangene Schulweg mit anderen Kindern fördert das Sozialverhalten.
• Letztendlich ist der Schulweg zu Fuß auch umweltfreundlicher.
Wenn ein Kind auch mal mit dem Auto zur Schule gebracht werden muss, sollten Eltern aber bitte folgendes beachten:
• Kinder müssen immer mit einem Kindersitz gesichert werden – auch auf Kurzstrecken!
• Bitte nie das Kind zur Fahrbahn hin aussteigen lassen.
• Im Bereich der Schulen muss besonders vorsichtig und rücksichtsvoll gefahren werden.
• Es muss darauf geachtet werden, dass eigene und andere Kinder durch Einparken und Zurücksetzen sowie beim Ein- und Aussteigen nicht gefährdet werden.

 

 

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