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Bad Honnef

Malteser Jugend: Im Rollstuhl zu neuen Perspektiven gefunden

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Malteser Jugend unterwegs mit dem Rollstuhl. Fotos: Gebert/MHD

Bad Honnef. Die Malteser Jugend Bad Honnef war mit dem Rollstuhl in Bonn unterwegs, um Stadt und Infrastruktur einmal aus der Perspektive von Menschen mit körperlichen Einschränkungen wahrzunehmen. Ihre Erfahrungen zeichneten sie elektronisch auf. Die Ergebnisse fließen in eine digitale Landkarte ein.

Mit der „WheelMapping“-Aktion leisten die Jugendlichen einen Beitrag dazu, Rollstuhlfahrern und Menschen mit Handicap dabei zu helfen, sich barrierefrei in unbekannter Umgebung zurechtzufinden.

Jugendgruppenleiterin Janina Gebert erklärt: „Eine ‚WheelMap‘ ist eine Karte, die Rollstuhlfahrern und Menschen mit Handicap ermöglichen soll, barrierefreie Orte in einer beliebigen Stadt zu finden. Dazu kann die Internetseite wheelmap.org aufgerufen oder die gleichnamige App heruntergeladen werden.“ Jeder Interessierte kann mitmachen, indem er allein oder als Gruppe Orte besichtigt, diese nach ihrer Barrierefreiheit beurteilt und online oder per App in die „WheelMap“ einträgt. Dabei werden bestimmte Kriterien wie die Höhe der Eingangsstufe zu einem Gebäude abgefragt.

Die Honnefer Malteser Jugend war mit neun Jugendlichen, Jugendgruppenleiterin Janina Gebert und Stadtjugendsprecher Gregor Biesenbach in Bonn unterwegs. Gemeinsam begutachteten sie Orte wie Restaurants, sanitäre Anlagen, Banken, Arztpraxen, öffentliche Verkehrsmittel, etc. hinsichtlich ihrer Eignung für Rollstuhlfahrer.

Um sich besser in die Rolle eines Menschen im Rollstuhl hineinzuversetzen und besser beurteilen zu können, wo Probleme und Hindernisse liegen, nahmen die jungen Malteser selbst in einem mitgebrachten Rollstuhl Platz und probierten das Gehen mit Rollatoren aus.

Dabei erlebten die Jugendlichen zum Beispiel Gefühle, die auftreten, wenn man im Rollstuhl sitzt: „Man fühlt sich ‚klein‘, nicht beachtet oder – im Gegenteil – wird auf die Behinderung reduziert“, sagt Gebert. Gespräche fänden meist nicht „auf Augenhöhe“ statt, sondern von oben herab.

Mit ihrer Aktion erzeugten die Jugendlichen verschiedenste Reaktionen, sagt Jugendsprecher Gregor Biesenbach, der bei der Aktion selbst im Rollstuhl unterwegs war: „Menschen reagierten positiv und negativ, teils desinteressiert, teils sehr neugierig. Viele waren auch verunsichert und vermieden den Blickkontakt.“ Erfreulich war, dass viele Passanten den Rollstuhlfahrer ansprachen, grüßten oder Hilfe anboten. Neben persönlichen Eindrücken sammelten die Jugendlichen aber auch konkrete Informationen darüber, wo die Barrierefreiheit eingeschränkt ist. Dies waren häufig zu hohe Eingangsstufen, Treppen und fehlende Aufzüge sowie nicht behindertengerechte Sanitäranlagen.

Am Ende der Aktion resümierte Janina Gebert: „Durch das Projekt ist uns noch bewusster geworden, dass Rollstuhlfahrern nicht nur die baulichen Barrieren wie etwa zu hohe Eingangsstufen oder die fehlenden Aufzüge Probleme bereiten, sondern auch von gesellschaftlichen Barrieren behindert werden. Wir haben Menschen getroffen, die nicht helfen wollen, wenn sie ein Rollstuhlfahrer um Hilfe bittet und Menschen, die lieber wegschauen, weil sie im Umgang mit Behinderten unsicher sind.“ In Zukunft wollen die Jugendlichen mehr Acht geben auf die Belange von Menschen mit Handicap. „Behinderte Menschen sind ein genauso wichtiger Teil der Gesellschaft wie wir. Man sollte sie nicht auf ihre Defizite reduzieren, sondern sie wie ganz normale Menschen behandeln“, ist die Jugendgruppenleiterin überzeugt. (AnA)

 


 

Und so sieht es (immer noch ) in Bad Honnef aus

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Bad Honnef

HFV-Fans im (Nichtabstiegs)-Rausch

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Foto: Privat

Bad Honnef – Eine mit Spannung geladene Saison ging gestern für die Landesligamannschaft des FV Bad Honnef erfreulich zu Ende. Dank des besseren Torverhältnisses spielen die Grün-Weißen auch in der kommenden Saison in der Landesliga.

Nicht unbeteiligt an dem Erfolg war der treue Fan-Club des Traditionsvereins, der wieder mit Mann und Maus die Elf zum letzten Spiel nach Pesch begleitete und lautstark unterstützte. Da war es keine Frage, dass die Fans Sieg und Nichtabstieg gestern Abend mit allem Drum und Dran vor und in Sinans “Treff” in der Bahnhofstraße feierte.

Bei so viel grün-weißem Enthusiasmus kann für die Mannschaft des neuen Trainers Alexander Halfen die neue Saison nur erfolgreich verlaufen.

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Bad Honnef

Unbekannte entfernten Gullydeckel und brachten Menschen in Lebensgefahr

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Bad Honnef-Rhöndorf – Mehrere Gullydeckel wurden in der Nacht auf Sonntag (16.06.2019) in Bad Honnef und Rhöndorf ausgehoben. Beamte der Polizeiwache Ramersdorf fanden zwei in der Lohfelder Straße und Drachenfelsstraße fehlende Deckel in der Nähe wieder und setzten diese wieder ein. Von einem weiteren in der Lohfelder Straße entwendeten Deckel fehlt weiter jede Spur.

Das Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet unter der Rufnummer 0228 15-0 um Hinweise möglicher Zeugen, die in der Tatnacht in Bad Honnef verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Die Bonner Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem Ausheben von Kanaldeckeln nicht um Streiche, sondern um Straftaten handelt. Für andere Verkehrsteilnehmer bestehen durch offene Schächte sowie durch Gullydeckel, die als Hindernisse auf der Fahrbahn liegen, erhebliche Gefahren.

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Bad Honnef

Haus Hohenhonnef feierte Sommerfest und 40-jähriges Jubiläum

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Bad Honnef – Zum 40. Jahresjubiläum ließ es das Haus Hohenhonnef heute beim traditionellen Sommerfest so richtig krachen. Neben tollem Essen und kühlen Getränken gab es viel Kultur.

So begeisterten einmal mehr die Hohenhonnefer Bühnenstürmer, die Tanzschule Lars Stallnig mit einem „Irish Step“ und die Tanzschule Koltermann mit Hip Hop-Tänzen. Jonny Winters ließ als Elvis-Imitator die Herzen der Rock’n’Roller höher schlagen.

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Absoluter musikalischer Höhepunkt war aber wieder Schlagerstar Achim Petry, der nicht nur auf der Bühne eine perfekte Show präsentierte, sondern auch im Anschluss zahlreiche Autogrammwünsche erfüllte.

Als Schirmherr ließ sich erneut gerne Landrat Sebastian Schuster in die Pflicht nehmen. In seiner kurzen Ansprache am Nachmittag sagte er, dass die Begegnungen mit Menschen mit und ohne Behinderungen die Gesellschaft enorm bereichern würde.

Eine große Überraschung gelang dem Beirat des Hauses Hohenhonnef. Bis zur letzten Minute hielt er sein Geschenk geheim: Eine Riesentorte zum 40sten. Von der war allerdings wenig später nicht mehr allzu viel übrig.

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18Jun16:0018:00Sitzung Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Soziales - 25/X

19Jun16:0018:00Sitzung Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Bauen - 29/X

19Jun19:0021:00Vom Beueler Becher zu Bonn blüht und summt - wie wir die Stadt mitgestalten

20Jun15:0016:30Tanz mit

20Jun20:30Akustik Folk Session

21Jun17:0020:00Critical Mass Sieg(burg)

24Jun17:0018:30Grüner Stadtspaziergang - Flora und Fauna an Wegen und Wänden

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Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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