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Rheinbreitbach/Linz – Immer wieder versuchen Betrüger Bürgerinnen und Bürger per Telefon abzuzocken. Im Bereich der Polizei Linz wurden gestern neuer Fälle bekannt.

Gegen Mittag meldete sich ein Anrufer bei zwei Frauen aus Bruchhausen und Rheinbreitbach und gab vor, er sei Mitarbeiter einer Bank und man habe eine Fehlbuchung festgestellt. Er benötige nun die Kontodaten, um die Buchung rückgängig zu machen. In beiden Fällen beendeten die Frauen ohne weitere Angaben das Gespräch.

Ebenfalls gegen Mittag rief eine Frau bei einer 48-jährigen Frau aus Rheinbrohl an und gab an, sie habe ein Abo für ein Glücksspiel abgeschlossen, ab sofort würden 91 Euro monatlich von ihrem Konto abgebucht. Die Anruferin erfragte ebenfalls die Kontodaten, um den Dauerauftrag einzurichten. Das Gespräch wurde von der angerufenen Frau beendet.

Am Morgen, gegen 11:00 Uhr, meldete sich eine 83-jährige Frau aus Bad Hönningen und teilte mit, sie habe einen Anruf eines jüngeren Mannes erhalten. Dieser habe sich als ihr Enkel ausgegeben und gefragt, ob sie Besuch habe. Weiterhin habe er die Absicht geäußert, er käme jetzt zu Besuch, müsse aber dann weiter, weil er beim Amtsgericht in Siegburg etwas Finanzielles klären müsse. Die Frau beendete das Gespräch, da sie erkannt hatte, dass es sich bei dem Anrufer nicht um ihren Enkel handelte.

Die Polizeiinspektion in Linz weist ausdrücklich daraufhin, keine persönlichen Daten, Kontodaten oder PIN am Telefon preiszugeben. Banken und Polizei erfragen nie persönliche Daten am Telefon.

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