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ADFC Bonn/Rhein-Sieg beteiligt sich an 11. Kölner Fahrradsternfahrt

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Bonn. Der ADFC Bonn/Rhein-Sieg beteiligt sich mit gleich zwei Teams an der 11. Fahrradsternfahrt in Köln. Dort wollen am kommenden Sonntag, 17. Juni, Radfahrer aus dem gesamten Rheinland für eine wichtigere Rolle des Fahrrades im Stadtverkehr werben und die Politik auffordern, endlich mehr für den Radverkehr zu tun und Flächen zu Gunsten von Bussen, Bahnen, Radfahrern und Fußgängern umzuverteilen.

„Mit Blick auf Lärm- und Feinstaubbelastung durch den Autoverkehr, verstopfte Innenstädte und sinkende Lebens- und Aufenthaltsqualität muss die Politik endlich handeln und mehr tun als Symbolpolitik“, fordert Satu Ulvi, 2. Vorsitzende des ADFC Bonn/Rhein-Sieg. „Wenn sich die Bonner Politik nicht einmal traut, einen Bahnhofsvorplatz ohne Autos durchzusetzen und den Radverkehr in der Bonner Innenstadt völlig stiefmütterlich behandelt, dann steht das für Mutlosigkeit und fehlende Visionen.“

Deshalb wollen die Radfahrer aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis in Köln ein sichtbares Zeichen an die Politik senden. Zugleich bildet die Sternfahrt den Auftakt für die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“. Dazu wollen ADFC-Gruppen in ganz NRW in den nächsten zwölf Monaten 66.000 Unterschriften sammeln, um den Landtag aufzufordern, ein Fahrradgesetz auf den Weg zu bringen. Durch zahlreiche Maßnahmen wie Radschnellwege, mehr Fahrradstraßen, mehr Sicherheit im Verkehr und kostenlose Fahrradmitnahme soll der Radverkehrsanteil in NRW bis 2025 von 8 auf 25 Prozent ansteigen. Auch der Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg wird sich an der Sammlung der notwendigen Unterschriften beteiligen.

Wer an der Kölner Großdemo am Sonntag teilnehmen will, kann mit dem ADFC von Bonn und Alfter aus nach Köln fahren. Treffpunkt in Bonn ist um 9:30 Uhr am Bonner Rheinufer unterhalb der Oper.

Treffpunkt in Alfter ist ebenfalls um 9:30 Uhr an der Alfterer Haltestelle der Stadtbahnlinie 18/68.

Wer zu dieser Gruppe im Vorgebirge dazustoßen will, hat dazu Gelegenheit um  :45 Uhr am Bornheimer Rathaus und um  10:30 Uhr in Wesseling am Bahnhof Mitte, Konrad-Adenauer-Straße.

Die Abschlusskundgebung der Sternfahrt findet um 14 Uhr auf dem Kölner Heumarkt statt. Dort sprechen u.a. Prof. Hermann Knoflacher aus Wien, der Kölner ADFC-Vorsitzende Christoph Schmidt sowie Ute Symanski, Vorsitzende des Sternfahrtveranstalters RADKOMM.

Mehr Informationen zur Sternfahrt finden Sie unter www.sternfahrt-koeln.de

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Kreisverwaltung und Außenstellen nach Himmelfahrt geschlossen

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Foto: Stefan Knauf

Rhein-Sieg-Kreis – Am Freitag nach Christi Himmelfahrt, 31.05.2019, sind alle Dienststellen im Siegburger Kreishaus sowie sämtliche Außenstellen der Kreisverwaltung geschlossen. Dies gilt ebenso für die Jugendhilfezentren des Rhein-Sieg-Kreises in Eitorf, Meckenheim und Neunkirchen-Seelscheid sowie für die Dienststellen der Kreisverwaltung im TechnoPark in Sankt Augustin.

Die Verwaltung bittet alle Besucherinnen und Besucher, dies bereits jetzt bei ihren Planungen zu berücksichtigen.

Ab Montag, 03.06.2019, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern dann wieder wie gewohnt zur Verfügung. (hei)

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11. Februar: Europäischer Tag des Notrufs – 112 gilt europaweit

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Rhein-Sieg-Kreis. – Im Schnitt alle 85 Sekunden geht in der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises ein Notruf ein. Dies geschieht entweder durch eine automatische Gefahrenmeldeanlage oder einen Telefonanruf. Rund 250.000 eingehende Anrufe wurden allein in 2018 registriert. Darunter waren etwa 425 Notrufe pro Tag.

Wer die 112 wählt, erreicht die Feuerwehr, braucht einen Notarzt oder den Rettungsdienst. Die Nummer sollte aber wirklich nur in akuten Notfällen gewählt werden, also wenn Menschenleben bedroht sind. Die Polizei erreichen Hilfesuchende unter der 110.

Leider registrieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Leitstelle im Kreishaus in Siegburg immer öfter, dass viele Menschen den Notruf auch wählen, wenn sie z.B. einen Arzt sprechen wollen oder Fragen zu Medikamenten haben. Damit können die Anrufenden aber die Notrufnummer für lebensbedrohliche Fälle blockieren. Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreicht man unter der bundesweit gültigen Nummer 116 117. Sie sollte gewählt werden, wenn man die Hausärztin oder den Hausarzt außerhalb der Sprechzeiten nicht erreicht. Zudem gibt es einen Zahnärztlichen Bereitschaftsdienst, sowie mehrere Not- Sorgen- und Beratungstelefone.

Übrigens können Gehörlose oder höreingeschränkte Menschen ein Notruf-Fax absetzen, welches über die 112 an die Leitstelle geschickt werden kann. Der Eingang des Telefaxes wird bei der Einsatzbearbeiterin oder beim Einsatzbearbeiter genau wie ein Telefonanruf signalisiert. Auf dem Formular wird aufgeschrieben, wer die Absenderin beziehungsweise der Absender ist und wo genau Hilfe benötigt wird. Ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei angefordert wird, erfolgt per Ankreuzverfahren. Zudem gibt es Platz für weitere schriftliche Ergänzungen. Die Leitstelle entsendet dann unverzüglich die angeforderte Hilfe und die Absenderin beziehungsweise der Absender erhält ein Fax als Rückmeldung.

Den Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar gibt es seit 2009. Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission wollen die seit 1991 europaweite Gültigkeit des Europanotrufs 112 bekannter machen. Der 11.2. wurde aufgrund der Zahlenfolge im Datum gewählt. (an)

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Wirtschaft im Rhein-Sieg-Kreis wächst weiter überdurchschnittlich

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Kann sich über die wirtschaftliche Entwicklung seines Kreises freuen: Landrat Sebastian Schuster

Rhein-Sieg-Kreis. Die Wirtschaftslage im Rhein-Sieg-Kreis ist weiter überdurchschnittlich gut. Das geht aus jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hervor. Demnach hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Unternehmen im Rhein-Sieg-Kreis im Jahr 2017 um 4.369 beziehungsweise 3,0 Prozent auf 148.134 Arbeitsplätze zugenommen. Der Rhein-Sieg-Kreis gehört damit auch weiter zu den überdurchschnittlich wachsenden Regionen in Nordrhein-Westfalen und Deutschland (Zunahme jeweils 2,4 Prozent).

„Der Großteil der neuen Arbeitsplätze wurde in Betrieben mit 250 und mehr Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern geschaffen“, sagt Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler. In diesem Bereich sind insgesamt 2.651 Arbeitsplätze dazu gekommen (+9,8 Prozent), gefolgt von den Größenklassen 10 bis 49 Beschäftigte (+750 beziehungsweise +1,8 Prozent), 50 bis 249 Beschäftigte (+574 beziehungsweise +1,3 Prozent) und bis 9 Arbeitnehmende (+394 beziehungsweise +1,2 Prozent).

„Obwohl sich das Wachstum zuletzt auf die etwas größeren Firmen konzentriert hat, ist und bleibt der Rhein-Sieg-Kreis eine Region des Mittelstands“, so Dr. Hermann Tengler. Von den insgesamt 26.129 Betrieben, die es im Kreisgebiet gibt, haben 98 Prozent weniger als 50 Beschäftigte. „Diese Struktur wirkt in der Außenwahrnehmung zwar nicht spektakulär, sie ist dafür aber stabil und wenig krisenanfällig.“ Die Vielzahl an kleinen und mittleren Betrieben sorge für ein breit gefächertes Arbeitsplatzangebot und sei damit ein wesentlicher Grund für die niedrige Arbeitslosigkeit von zurzeit 4,6 Prozent im Kreisgebiet. (db)

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