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Bad Honnef/Köln – Was verbirgt sich genau hinter dem Begriff „Informatik“? Wozu sind Computersprachen gut und wie programmiert man? Und was ist eigentlich ein „Binärcode“? Diese und weitere Fragen werden in einer der sechs Arbeitsgemeinschaften „Alles Informatik oder was?“ im Rahmen der diesjährigen Kinderakademie der Hochbegabten-Stiftung digital erläutert und in praktischen Übungen zu Hause mit den vorab erhaltenen Materialien ausprobiert. Neben der Ingenieurwissenschaft „Informatik“ gewinnen die Schülerinnen und Schüler in den Arbeitsgemeinschaften „Biologie“ und „Astronomie“ Einblicke in naturwissenschaftliche Zusammenhänge. Darüber hinaus beschäftigen sie sich in einer Spezialdisziplin der Mathematik, der Kryptographie, mit dem Ver- und Entschlüsseln von geheimen Botschaften sowie den Grundzügen des Morse- und des Braille-Alphabets (Blindenschrift).

Pandemiebedingt findet die 54. Kinderakademie vom 18. bis 22. Oktober 2021 online als Videokonferenz statt. An der diesjährigen Ferienveranstaltung nehmen 60 Grundschülerinnen und Grundschüler (24 Mädchen und 36 Jungen) teil, die das 3. oder 4. Schuljahr an 25 Schulen aus dem Rhein-Sieg-Kreis besuchen. Die Kinder werden an fünf Unterrichtstagen täglich zwei Stunden in Kleingruppen (maximal 12 Personen) unterrichtet; hierfür konnten sie eines der unten genannten Fächer aus sechs Arbeitsgemeinschaften auswählen.

Auswahlfächer:
Astronomie: Leben in der Milchstraße Außerirdische?
Biologie I: Das Reich der Dinosaurier
Biologie II: Heimische Krabbeltiere … und warum ist Plastik für uns praktisch und für die Tier- und Pflanzenwelt so gefährlich?
Informatik I: Alles Informatik oder was?
Informatik II: Programmieren mit Scratch
Mathematik : Kryptographie

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Ziele der Akademie:
Die Kinder sollen intellektuell herausgefordert werden, außergewöhnliche Lernerfahrungen machen und besonderes Wissen erlangen, das ihnen in ihrem üblichen Lern- und Bildungsangebot nicht geboten werden kann. Ihre Lern- und Leistungsmotivation soll so angeregt werden, dass sie Neugier und Wissensdurst mit nach Hause nehmen und das Erlebte auch in den Schulunterricht hineinwirkt.
Die teilnehmenden Kinder wurden von ihren Lehrern und Schulleitern vorgeschlagen. Das ist erforderlich, damit die Kinder den anspruchsvollen Inhalten gewachsen sind und die damit verbundenen Herausforderungen auch bewältigen können.
Weitere Infos unter https://hochbegabten-stiftung.de.

Herkunftsorte der Schüler:
Alfter (1), Bad Honnef (4), Bornheim (9), Eitorf (1), Hennef (4), Königswinter (8), Lohmar (4), Meckenheim (1), Much (2), Neunkirchen-Seelscheid (2), Niederkassel (2), Rheinbach (3), Siegburg (3), Swisttal (2), Troisdorf (4), Wachtberg (1), Windeck (2), Bonn (2) und Köln (2) sowie drei Kinder aus Overath, die in den Osterferien mangels freier Plätze eine Absage erhalten hatten.

Teilnehmende Schulen:

Bad Honnef:
KGS Sankt Martinus

Bornheim:
Markus-Schule
Sebastian Schule
Wendelinus-Schule
Eitorf
GGS Alzenbach-Mühleip
Hennef
Grundschule Hanftal
Kastanienschule Hennef
KGS Hennef
Königswinter
Grundschule am Lauterbach
Longenburgschule
Stenzelbergschule
Lohmar
Waldschule
Meckenheim
EGS MEckenheim
Much
GGS Much

Neunkirchen-Seelscheid:
Ritter-Göttscheid-Grundschule
Niederkassel
Drei-Linden-Schule Ranzel

Rheinbach:
KGS Flerzheim
KGS Wormersdorf
Sankt Augustin
EGS Hangelar

Siegburg:
GGS Stallberg
Swisttal
Schule am Burgweiher
Troisdorf
EGS Troisdorf
GGS Sternenschule

Wachtberg:
Grundschule Drachenfelser Ländchen

Windeck:
Bodenbergschule Schladern

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