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Bad Honnef – Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist eine fortwährende Aufgabe. Eine neue Ausstellung im Rathausfoyer bringt Licht in ein Kapitel der lokalen Geschichte: die Rolle Bad Honnefs im Nationalsozialismus. Unter dem Titel „Die Topographie des Nationalsozialismus in Honnef“ präsentiert der Stadtarchivar Dr. Jens Kremb eine sorgfältig kuratierte Sammlung aus Dokumenten, Fotografien und erklärenden Texten.
Eine geplante NS-Hauptstadt im Siebengebirge
Dass der Nationalsozialismus tiefe Spuren in Bad Honnef hinterlassen hat, ist unbestreitbar. Wie Dr. Kremb bei seinen Recherchen herausfand, war sogar geplant, die Stadt zur NS-Hauptstadt des Siebengebirges zu machen. Zwar wurde dieser Plan nie vollständig umgesetzt, doch die ideologische Durchdringung der Gesellschaft war auch hier deutlich spürbar. Auch die Honnefer Volkszeitung fiel durch eine betont linientreue Berichterstattung auf. Merkwürdigerweise sind die Jahrgänge 1942 bis 1945 nicht auffindbar. Wer hier weiterhelfen kann, kann sich an das Stadtarchiv wenden.
Ausstellung als Beitrag zur Aufarbeitung
Die Ausstellung legt den Fokus bewusst nicht auf die Opfer der NS-Zeit, sondern beschäftigt sich mit der Verbreitung des Nationalsozialismus in Bad Honnef. Sie will 80 Jahre nach Kriegsende eine kritische Reflexion ermöglichen und zur weiteren Erforschung dieses Kapitels der Stadtgeschichte anregen.
Die Ausstellung ist bis zum 2. Mai während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich.
Das Video ist aber schlecht gemacht. Hätte man die Vorträge des Archivars u.a. nicht draußen halten können, ohne das störende Hintergrundgrquatsche. War teilweise für mich nicht zu verstehen.
Ich werde mir die Ausstellung aber mal ansehen
Da haben Sie recht. Leider gab es technische Probleme. Pardon.