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Ehrenamt

Bad Honnefer Malteser kämpfen um Deutsche Sanitäter-Meisterschaft

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Training für den Wettbewerb in Landshut. Foto: MHD

Bad Honnef | Eine 14-köpfige Gruppe der Bad Honnefer Malteser fährt am Wochenende zum Bundeswettbewerb des Malteser Hilfsdienstes nach Landshut, um sich im Wettbewerb der Schulsanitäter mit Gruppen aus ganz Deutschland zu messen. 

Beim 18. Bundeswettbewerb treten ehrenamtliche Einsatzkräfte aus ganz Deutschland gegeneinander an. Neben einem Erwachsenen- und einem Jugendwettbewerb gibt es seit einigen Jahren auch einen Wettbewerb für Schulsanitäter. Für die Gliederung Bad Honnef nehmen Schüler der CJD Jugenddorf Christopherusschule Königswinter und der Konrad-Adenauer-Schule Bad Honnef an dem Leistungsvergleich teil. Die Malteser-Gruppe hat sich durch den Sieg beim Diözesanwettbewerb für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifiziert und vertritt dort ihren Diözesanverband. Die Honnefer Gruppe startet für die Malteser in der Erzdiözese Köln.

Beim Bundeswettbewerb beweisen Malteser aus dem gesamten Bundesgebiet ihr Können in der Notfallversorgung. Die Einsatzkräfte müssen realistische Szenarien unter höchstem Zeitdruck bewältigen. Das haben die Jugendlichen bei den Maltesern gelernt und in den vergangenen Wochen und Monaten fleißig trainiert. Rettungsassistentin Carina Frings hatte die Wettbewerbsgruppe zusammen mit den Gruppenleiterinnen Janina Gebert und Antonia Fasolack auf den Wettkampf in Landshut vorbereitet.

Von den Teilnehmern wird bei dem Wettbewerb eigenständiges und flexibles Handeln verlangt. Es gehe nicht nur darum, Routine abzurufen, vielmehr müsse in Sekunden entschieden werden, um Unwägbarkeiten, Zufälle und plötzlich auftretenden Ereignisse zu bewältigen. Das Ziel ist ebenso einfach wie herausfordernd: allen Notfall-Betroffenen so umfassend und wirksam wie möglich zu helfen. Im Wettkampf der Schulsanitäter geht es aber nicht nur um die medizinische Versorgung sondern auch um das Wissen Rund um die Malteser und den Zusammenhalt in der Gruppe.

Das Honnefer Team reist mit 14 Personen und einem klaren Ziel zum diesjährigen Wettkampf nach Landshut: „Wir wollen unser Bestes geben und dabei den Spaß stets im Blick behalten“, sagt Janina Gebert, die selbst als Schulsanitäterin zu den Maltesern gekommen ist und hier inzwischen die Jugendgruppe leitet. Bereits im Jahr 2013 begleitete Carina Frings die Schulsanitäter vom CJD Königswinter zum Bundeswettkampf nach Aachen und belegte mit dieser Gruppe den fünften Platz. Ein gutes Abschneiden beim Bundeswettbewerb ist deshalb nicht nur Ehrensache, sondern zeigt auch, dass die Jugendliche ihre Unsicherheiten überwunden haben, wie Trainerin Carina Frings betont: „Wir müssen Aufgaben erfüllen, die absolut realistisch sind und verantwortungsbewusst in einem Team arbeiten. Da muss jeder Handgriff sitzen, schließlich geht es um Menschenleben.“ (A.A.)

Malteser unterstützen Schulsanitätsdienste

Auch in der Schule ist immer wieder fachgerechte Erste Hilfe gefragt: während des Unterrichts, beim Sport, in den Pausen, bei schulischen Veranstaltungen. An vielen Schulen helfen sich die Schüler inzwischen erst mal selbst: Denn hier stehen für den Fall der Fälle Schüler bereit, die sich in einer Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst zusammengeschlossen haben. Die Bad Honnefer Malteser unterstützen die Schulsanitätsdienste im Siebengebirgsraum, indem sie in fachlichen Fragen beraten und die Jugendlichen zu Ersthelfern, Schulsanitätern und Notfallhelfern ausbilden.

 

Bad Honnef

Überregionale Katastrophenhilfe: Malteser-Einsatzeinheit übt für den Notfall

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Patientenbetreuung bei Malteser-Übung | Foto: Ulf Krüger/MHD

Bad Honnef/Region. Die Malteser Hilfsdienst im Rhein-Sieg-Kreis haben ihre Einsatzbereitschaft für den Notfall geprobt. Dabei übten vor allem die Helfer des Betreuungsdienstes und des Sanitätsdienstes der Malteser-Einsatzeinheit der Bezirksregierung Köln („EE BRK 06“), was bei einer Großschadenslage zu tun ist. Die großangelegte Übung mit Einsatzkräften aus Bad Honnef, Meckenheim und Siegburg fand auf dem Trainingsgelände der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.

Die Malteser stellen im Rhein-Sieg-Kreis zwei Einsatzeinheiten mit jeweils rund 30 Einsatzkräften, einen Arzt und einen Zugführer. Alle sind ehrenamtlich tätig. Neben Sanitätern gehören der Einheit auch Betreuungshelfer an, die über Geräte und Material verfügen, um eine große Zahl von Menschen zu verpflegen und ihre vorübergehende Unterbringung sicherzustellen. Zu den Aufgaben des Betreuungsdienstes gehören auch die Mitwirkung bei der Registrierung von Betroffenen und die Versorgung der Einsatzkräfte. Die Einsatzeinheit EE BRK 06 wird von den Bad Honnefer Maltesern geleitet, die auch die Sanitäts- und die Technikkomponente stellen. Den betreuungsdienstlichen Anteil besetzen die Malteser aus Meckenheim und Siegburg.

Foto: Ulf Krüger/MHD

Zugführer Florian Papke hatte sich das tagfüllende, dreiteilige Übungsszenario ausgedacht. Ausgehend von der Aufgabe der Einheit, die Feuerwehr der Region Bonn/Rhein-Seig bei überregionalen Großeinsätzen als Logistik- und Versorgungszug zu unterstützen, hatten die Helfer drei Übungsabschnitte zu bewältigen. Ausgangslage war ein angenommenes besonders heftiges Sturmereignis in einem benachbarten Bundesland. Die örtlichen Einsatzkräfte waren durch einen mehrtägigen Einsatz überlastet und forderten Hilfe aus Nordrhein-Westfalen an.

Foto: Ulf Krüger/MHD

In die Rolle des Zugführers der Einsatzeinheit schlüpfte Max Kornfeld aus Bad Honnef. Er berief am Übungstag pünktlich um 9:30 Uhr eine erste Lagebesprechung ein. Erster Auftrag für die Einsatzeinheit war dann, für anrückende Einsatzkräfte an drei Standorten so genannte „Bereitstellungsräume“ einzurichten und die eintreffenden Kräfte dort zu registrieren. Kaum war dies bewältig, gab es eine neue Lage: Nun drohten Deiche zu brechen! Eine große Anzahl von Betroffenen musste evakuiert und – am Betreuungsplatz angekommen – registriert werden. Um die Einsatzkräfte an ihr Limit zu führen, mussten sie die 15 jugendlichen Darsteller wieder und wieder registrieren – immer mit neuen Namen.

Im dritten Teilszenario wurde es dann „medizinisch“, so dass auch die Sanitäter ihr Können zeigen konnten: Angenommen wurde der witterungsbedingte Einsturz eines Gebäudes mit rund 1.500 betreuten Personen. Die Einsatzeinheit errichtet eine Patientenablage, an der der Bad Honnefer Malteser-Notarzt André Schmitz dann die von der Unfallstelle geretteten Verletzten sichten und weitere Behandlungsmaßnahmen anordnen konnte. Die „Verletzten“ wurden dann medizinisch versorgt und für den Transport in Krankenhäuser vorbereitet.

Am Ende zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Max Kornfeld sagte: „Die Übungsziele wurden erreicht. Nun können wir für das kommende Jahr neue Schwerpunkte in der Ausbildung festlegen.“ Kornfeld und seine Mitstreiter engagieren sich alle ehrenamtlich bei den Maltesern und halten sich für Not- und Katastrophenfälle bereit. Verstärkung durch weitere Ehrenamtliche ist immer herzlich willkommen. Auskunft geben die örtlichen Malteser-Dienststellen.

Unsere Fotos: , Registrierung und Lagebesprechung (mit Max Kornfeld (re.) und Thorsten Sauer. Fotograf: Ulf Krüger/MHD

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Bad Honnef

Honnefer Malteser suchen Verstärkung in der Erste-Hilfe-Ausbildung

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Ausbilder haben bei den Maltesern eine verantwortungsvolle und vielfältige Aufgabe | Foto: Volker Lannert/MHD

Bad Honnef. Fast 2.000 Teilnehmer im Jahr besuchen einen der Lehrgänge beim Malteser Hilfsdienst in Bad Honnef – viel zu tun für das Malteser-Ausbildungsteam. Zu dessen Verstärkung sucht die Hilfsorganisation weitere Ausbilder. Pädagogische und fachliche Vorkenntnisse sind willkommen, aber keine Voraussetzung zum Mitmachen. Ansprechpartner für Interessenten ist der Ausbildungsleiter der Malteser, Burghardt Schuldt, Telefon: 02224/9198152, E-Mail: ausbildung@malteser-bad-honnef.de.

Die Malteser suchen Menschen, die Interesse an medizinischen Themen haben, einschlägiges Wissen anwenden wollen und möglicherweise schon unterrichtet haben. Interessenten sollten Freude daran haben, sich regelmäßig fortzubilden und sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten für andere einzusetzen. Im Gegenzug bieten die Malteser eine fundierte medizinische und pädagogische Zusatzqualifikation und flexible Unterrichtszeiten nach den eigenen Wünschen und Möglichkeiten.

Für diese wichtige ehrenamtliche Tätigkeit wird eine angemessene Aufwandsentschädigung gewährt.

Ansprechpartner:
Burghardt Schuldt
Ausbildungsleiter der Malteser
Telefon: 02224/9198152
E-Mail: ausbildung@malteser-bad-honnef.de
Internet: www.malteser-bad-honnef.de

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Bad Honnef

5 Bad Honnefer Helfer unterstützten bei der Schifffahrt für behinderte Menschen

Von Jens Koelzer, DRK Bad Honnef

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v.r. Frank Winkler, Monika Braubach-Winkler, Olga Idt, Dorothea Schremper, Brigitte Waßmann | Foto: DRK Bad Honnef

Bad Honnef. Alles war ganz anders als in den letzten Jahren. Die 34. Schifffahrt für behinderte Menschen wäre um ein Haar am Niedrigwasser des Rheins gescheitert. Bis zur letzten Minute wurde noch heftig umgeplant und so ging die Fahrt mit der barrierefreien Prins Willem Alexander am 27.08.2018 nicht in Richtung Koblenz sondern von Duisburg aus nach den Niederlanden.

Bereits am Samstag, d. 25.08.2018, machten sich Helferinnen und Helfer aus dem ganzen Rhein-Sieg-Kreis auf die Anfahrt nach Duisburg zur Anlegestelle Mühlenweide. Am frühen Nachmittag begann das Einladen der wichtigsten Utensilien und der Lebensmittel auf das Schiff. Die Personalkabinen wurden bezogen und sich häuslich eingerichtet. Frank, Olga und Brigitte, die drei aus der Küchencrew, hatten ebenfalls Gelegenheit sich an ihren Arbeitsplatz für die nächsten 5 Tage einzurichten. Der Abend wurde mit einem gemütlichen Grillen zum Kennenlernen verbracht.

Dorothea Schremper, Brigitte Waßmann (r.) | Foto: DRK Bad Honnef

Am Sonntag kamen am Nachmittag die Gäste. Für viele war es ein herzliches Wiedersehen, es waren aber auch einige Neulinge dabei. Mit den Mittfahrenden kamen auch die letzten zwei aus der Bad Honnefer DRK-Gruppe. Monika und Dorothee, die als Krankenschwestern für das Wohl der Menschen zuständig waren. Nach dem Bezug der schönen Gästekabinen wurden die Reisenden von den Organisatorinnen der traditionellen Schifffahrt, dem DRK-Vorstand des Rhein-Sieg-Kreises und der niederländischen Schiffsbesatzung herzlich an Bord begrüßt. Für die Küchencrew war es die Feuertaufe: das erste Essen für die Gäste zuzubereiten. Es hat allen super geschmeckt und die Zusammenarbeit im Küchenteam funktionierte auch.

Am Montagmorgen ging es dann endlich los. Gemütlich schipperte die Prins Willem Alexander über den Niederrhein. Vorbei an hübschen Städten, Weiden und Uferlandschaften. Alles bei bestem Reisewetter. Am Abend machte das Schiff dann in Vlaardingen halt. Es gab Gelegenheit zu Landgang. Obwohl in der kleinen Stadt nicht viel zu sehen gab, tat es gut sich die Beine vertreten zu können. In den frühen Morgenstunden wurde dann die Fahrt fortgesetzt in Richtung Rotterdam. Nach einem kurzen Ausflug auf die Nordsee ging es über den Hoek von Holland wieder in den Waal, wie der Rhein in den Niederlanden heisst.

In Rotterdam gab es nach einer Hafenrundfahrt wieder die Gelegenheit, sich die Stadt anzuschauen. Rotterdam ist nicht hübsch aber interessant und der Hafen alleine schon beeindruckend. Der nächste Tag führte in das auf einer Insel gelegene Dordrecht. In der schönen Innenstadt konnte man bummeln und in den zahlreichen Cafe´s das Leben geniessen. Der nächste und letzte Anleger war dann die Universitätsstadt Nijmegen mit ihrem lebendigen, internationalen Flair. Noch einmal konnten Eindrücke gesammelt werden und zum Shopping bietet die Stadt reichlich Gelegenheit.

Am Abend gab es das traditionelle Abschiedsessen mit einer „funkensprühenden“ Eistorte zum Dessert. Wie es sich auf einer Kreuzfahrt eben gehört. Überhaupt hatten sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer jeden Tag engagiert, um die Gäste zu unterhalten. Ob Bingospiel oder lustige Darbietungen, alles war gut und von langer Hand vorbereitet. Freitag gegen Mittag legte dann die Prins Willem Alexander wieder in Duisburg an. Auch hier war schon alles bereit für den Transport der Gäste nach Hause. Auch für die Ehrenamtler standen Fahrzeuge zur Heimreise zur Verfügung.

Die Fünf aus Bad Honnef ziehen ein sehr positives Fazit aus den vergangenen Tagen. Die Schifffahrt für behinderte Menschen ist ein wirklich gutes soziales Angebot. Mit unheimlich viel Engagement wird hier die Gelegenheit gegeben, bezahlbaren Urlaub vom dem – auch für Angehörige – anstrengenden Alltag mit Einschränkungen zu machen. Von der Öffentlichkeit relativ wenig beachtet, macht das Rote Kreuz hier seinem Namen alle Ehre.

Im nächsten Jahr heisst es für Monika, Dorothee, Brigitte, Olga und Frank vielleicht wieder: Leinen los für die 35. Schifffahrt für behinderte Menschen.

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Tipp Termine

Mai, 2019

21Mai17:3019:30Abendworkshop

23Mai19:3022:30Jahreshauptversammlung der KG "Löstige Geselle 1946 e.V." Bad Honnef

26Mai19:0021:00HG.Butzko mit seinem neuen Programm „echt jetzt“

SENAY DUZCU

Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
Viel Vergnügen

 

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