Bundesminister Özdemir betont Bedeutung des Standorts Bonn

0
özdemir
Beim Empfang im Alten Rathaus trägt sich Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir in das Gästebuch der Bundesstadt Bonn ein. Anschließend tauschte er sich mit Oberbürgermeisterin Katja Dörner aus. - Foto: Sascha Engst/Bundesstadt Bonn

Bonn – Ein weiterer Minister der neuen Bundesregierung war in Bonn zu Gast: Ernährungs- und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir besuchte am Donnerstag, 6. Januar 2022, die Bundesstadt. Oberbürgermeisterin Katja Dörner empfing ihn im Alten Rathaus. Dort trug sich Özdemir ins Gästebuch der Stadt ein. Auch seinen ersten Dienstsitz an der Rochusstraße in Duisdorf besuchte der Minister und tauschte sich mit Mitarbeitenden aus.

„An Bonn habe ich schon aus meiner Anfangszeit als Bundestagsabgeordneter gute Erinnerungen. Die Koalition hat sich klar zum Berlin-Bonn-Gesetz bekannt. Vor allem für mein Ministerium ist die Stadt Bonn als Standort wichtig – und das soll auch so bleiben. Wir haben uns hier erfolgreich für die Ansiedelung von drei internationalen Organisationen eingesetzt, mit denen wir uns gemeinsam eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft stärken.“

In Bonn sitzen der Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt (GLOBAL CROP DIVERSITY TRUST), das Forest Stewardship Council (FSC) als internationale Wald-Zertifizierungsorganisation und das European Forest Institute.

„Ökologisch verträgliches, ressourcenschonendes und sozial gerechtes Wirtschaften ist für uns als Bundesstadt Bonn ein bestimmendes Thema. Wir sind sehr froh, dass wir mit den hier angesiedelten Institutionen einen wichtigen Beitrag leisten können. Ich freue mich, dass Minister Özdemir Bonn diesbezüglich ebenso schätzt. Gerne wollen wir Bonn als Standort für Nachhaltigkeit weiter stärken und ausbauen und hoffen hier auf die Unterstützung und Rückhalt der neuen Bundesregierung“, sagte die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner.

Neben dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist in Bonn beispielsweise auch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als Behörde des Bundes angesiedelt. Als Projektträgerin für das BMEL betreut sie zahlreiche nationale und internationale Forschungsvorhaben in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz. Darüber hinaus arbeitet sie mit verschiedenen transnationalen Gremien zusammen und ist an zahlreichen EU-Initiativen beteiligt.

 

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein