Bad Honnef – Besorgt reagiert die CDU Bad Honnef auf die Ankündigung der GFO, die Geburtsstation des Bad Honnefer CURA-Krankenhauses endgültig zu schließen und an die weiteren Klinikstandorte der GFO in Troisdorf und Bonn zu verlagern. „Mit Bedauern und großer Sorge haben wir die überraschende Nachricht der GFO-Leitung aufgenommen, denn sowohl die Geburtshilfe als auch die Gynäkologie genießen weit über die Stadtgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf, den sie gerade auch der persönlichen und geborgenen Atmosphäre einer kleineren Klinik verdanken“, erklären der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Sebastian Wolff, und der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Jonathan Grunwald.

„Dass zukünftig keine Kinder mehr in Bad Honnef das Licht der Welt erblicken sollen und Bad Honnef als Geburtsort aus den Geburtsurkunden schleichend verschwinden wird, stimmt uns fassungslos und traurig!“

Auch in Hinblick auf die Attraktivität der Stadt für junge Paare und Familien sieht die CDU nun die Verwaltung am Zug: „Wir begrüßen es, dass unser Bürgermeister Otto Neuhoff das persönliche Gespräch mit der Leitung der Klinik sucht. Auch wenn die betriebswirtschaftlichen Zahlen eine eindeutige Sprache sprechen, ist es gut, alle Möglichkeiten zu suchen, auf eine Revision der Entscheidung hinzuwirken. Die Geburtsstation ist ein wichtiger Standortfaktor für Bad Honnef!“, so Wolff und Grunwald, die aber auch die Landespolitik in die Pflicht nehmen: „Wir haben bereits unsere Landtagsabgeordneten der Region informiert und um Unterstützung beim Erhalt der Geburtsstation in Bad Honnef gebeten!“

Wie die GFO-Geschäftsführung verlautbaren ließ, soll die freiwerdende Kapazität für zusätzliche Angebote von Geriatrie und Schmerztherapie genutzt werden. Diesbezüglich erklären die Vorsitzende der Jungen Union, Mauricia von Siegler, und der Vorsitzende der Senioren Union, Prof. Dr. Rolf Cremer: „In eine lebendige Stadt wie Bad Honnef gehört eine vielfältige medizinische Versorgung. Sowohl die junge wie auch die ältere Generation ziehen hierbei an einem Strang und kämpfen daher für den Erhalt der Geburtsstation!“

 

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