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Hunff & Honff

Chance der Bürgergesellschaft

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Endlich redet mal einer Tacheles. “Inakzeptable Führung”. Jetzt kann Hermann Nolden antworten und sagen, was er alles erreicht hat. Seit 26 (oder doch 28) Jahren führt er das Kleinod, steckte nach eigenen Aussagen viel Geld in die damals marode Immobilie und holte noch mehr raus. Zweifellos: Es gab Schwächephasen. Aber wo gibt es die nicht?

Wenn nach einer solch langen Pachtzeit Stadtbestimmer ihre Stadtgestalter vor vollendete Tatsachen stellen, nicht mit ihnen reden, dann wirft das einen langen Schatten. Auch bei einem Wirtschaftsprofi und studiertem Psychologen wie Nolden kann man davon ausgehen, dass er eine emotionale Bindung zu seinen Projekten hat – und faire Behandlung wünscht. “Er kann sich ja neu bewerben” klingt schon ein bisschen sehr verächtlich. Soll ein solcher Umgang mit Bürgern und Unternehmern zum neuen Bad-Honnef-Style werden?

Vermutlich wird ein neuer Pächter die Preise deutlich anheben. Dann kann sich einen Biergartenbesuch nicht mehr jeder leisten. Bevor darüber erneut hinter verschlossen Türen entschieden wird: Die Bürger müssen entscheiden können, was auf der Insel Grafenwert geschieht. Wollen sie Konzepte mit teuren Events oder Volksgarten?

Eine einmalige Gelegenheit für eine Bürgergesellschaft.

 

 

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Hunff & Honff

Das überrascht

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Das überrascht: Zwar sieht eine Mehrheit der befragten Bad Honnefer Unternehmer in der Digitalisierung eine große Bedeutung, dennoch nahm noch nicht einmal die Hälfte der angeschriebenen Geschäftsleute an der Marktforschungsuntersuchung der Stadt zum Onlineportal teil. Zwar haben 90 Prozent mittlerweile eine eigene Website, aber 41 Prozent nutzen nach eigenen Angaben digitale Werbeinstrumente eher selten.

Die sind aber die wahre Herausforderung im Kampf gegen Amazon und Co. Ohne Affilliate Marketing, Suchmaschinenwerbung, wirksame Social Media Werbung etc. kein Return on Investment. Website ist Pflicht, aber beim Internetshopping nicht mehr das Maß aller Dinge. Der Job ist diffizil, das erfolgreiche Verkaufen übers Internet Wissenschaft und Knochen-Wettbewerb.

Auch das überrascht: Offensichtlich sollte in der Befragung partout herausgearbeitet werden, dass bereits vorhandene und ohne Fördergelder aufgebaute Bad Honnefer Plattformen wie lebensart-badhonnef.de oder badhonnef-hats.de nichts taugen. Insgesamt vier Fragen war das den Marktforschern wert, um am Ende das Ergebnis auch noch falsch zu interpretieren. Wofür dieser Aufwand?

Mit einem Bruchteil der 200.000 EUR Steuergelder hätte man diese vorhandenen Angebote richtig gut weiterentwickeln können. – Aber auch andere Bad Honnefer Unternehmen hätten bestimmt gute Qualität abgeliefert. Wären sie nur gefragt worden.

Kein Unternehmen wird bereit sein, für Einträge auf mehreren Portalen zu zahlen. Marktbereinigung? Wirtschaftsförderung 2018?

Zum Beitrag “Handel und Digitalisierung …”

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Hunff & Honff

Vom Dialog weit entfernt

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Von Konzept keine Rede

Die Bürger wurden weder befragt noch rechtzeitig informiert. Verwaltung und die Mehrheitsfraktionen setzten sich über die Kritik von Handel und Bürgern am Parkraumbewirtschaftungskonzept hinweg, mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten: Alles sei nur zum Vorteil des Handels und der Bürger. Gut, dass heute Abend Centrum-Chef Georg zum Sande einmal Klartext redete und öffentlich machte, dass die Parkraumordnung ganz und gar nicht im Sinne des Handels sei.

Nutznießer ist nur die Stadt. Sie will mit dem neuen Parkkonzept die Stadtkasse füllen. Dabei hat ein Parkraumbewirtschaftungskonzept auch den Sinn, die Bereitstellung von verfügbarem Parkraum für Gewerbetreibende und Anwohner der Innenstädte zu sichern.

Im Grunde genommen gibt es verschiedene gute Ansätze, die Stadt weiter zu entwickeln. Dazu gehören sicherlich auch Bauvorhaben, Marketingmaßnahmen oder Ideen zu einer umwelt- und bürgerfreundlichen Innenstadt. Es ist einfach nicht zu verstehen, warum dennoch so markante Projekte wie Dachmarke, Parkkonzept, Onlineshop, Wohnraumbeschaffung … – bei vielen Bürgerinnen und Bürgern keine Akzeptanz finden.

Bürgermeister Otto Neuhoff sagte einmal öffentlich in einer Ratssitzung, bei vielen neuen Projekten äußerten die Bürgerinnen und Bürger zunächst Kritik, um ihre Interessen zu wahren. Das würde sich dann mit der Zeit legen.

Nun kann man sagen, Veränderungen schaffen Unsicherheit – richtig kann aber auch sein, dass sich Teile von Verwaltung und Politik immer mehr von der Bürgerschaft entfernen. Obwohl am Anfang der Ratsperiode ganz dick “Dialog” stand. Davon ist Bad Honnef momentan weit entfernt.

Kommentar zum Artikel: Einzelhandel stinksauer – …

 

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Hunff & Honff

Volk oder Vereinsmitglieder?

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Von Konzept keine Rede

Demokratie bedeutet Vielfalt. Sie kann nur gelingen, wenn alle gesellschaftsgestaltenden Gruppen ein entsprechendes Mitspracherecht haben. Bad Honnef, als eine der Kommunen mit dem höchsten Altersdurchschnitt im Rhein-Sieg-Kreis, soll nun eine Seniorenvertretung bekommen. Längst überfällig.

Das sehen auch Verwaltung, CDU und FDP so. Jedenfalls sind sie nicht dagegen. Allerdings wollen sie eine Vertretung, die nicht “vom Volk”, sondern von Vereinsmitgliedern gewählt wird. Offensichtlich stimmten deshalb Christdemokraten und Freie Demokraten in der Sitzung des Sozialausschusses, in der auch über die juristische Form einer Seniorenvertretung beraten wurde, einer Vertretung nach § 27 a der GO NRW nicht zu.

Nach dem Grundsatz der Landesseniorenvertretung NRW wird die Seniorenvertretung von allen Seniorinnen und Senioren der Stadt gewählt und erhält Rede- und Antragsrecht im Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Soziales. Eine Vereinslösung würde demnach nicht nur eine Wahl mit Barrieren bedeuten, sondern auch Interessensgruppen mehr Möglichkeiten der Einflussnahme bieten. Das wollte neben SPD und Grünen auch der Bürgerblock nicht.

Ebenfalls schreiben die Statuten der Landesseniorenvertretung NRW vor, dass Seniorenvertretungen “in ihrer Willensbildung und in ihrem Handeln dem Grundsatz der Unabhängigkeit in Bezug auf Parteien, Konfessionen und Verbänden verpflichtet” sind. Das trifft auf Ratsmitglieder natürlich nicht zu.

Schon allein aus diesem Grund ist die Verwaltungsargumentation nicht schlüssig.

 

 

 

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