Bad Honnef. Die „Deutsche Glasfaser“ wird den geplanten Ausbau des Glasfasernetzes in Teilen von Bad Honnef nicht umsetzen. Wie die Stadt Bad Honnef mitteilt, habe das Unternehmen die Verwaltung mit Schreiben vom 2. Juli 2026 darüber informiert, dass es sich einseitig aus dem vereinbarten Glasfaserprojekt zurückziehe.
Betroffen sind nach Angaben der Stadt insbesondere die Kernbereiche von Aegidienberg sowie Teile von Selhof. Dort war nach einer erfolgreichen Vorvermarktung der Ausbau eines Glasfasernetzes vorgesehen. Die Stadtverwaltung spricht von einem erheblichen Rückschlag für die digitale Infrastrukturentwicklung in den betroffenen Ortsteilen.
Bürgermeister Philipp Herzog bezeichnete die Entscheidung laut Mitteilung als „erhebliche Enttäuschung“ für die Stadt und insbesondere für die Bürgerinnen und Bürger in Aegidienberg. Viele Menschen hätten sich auf die angekündigte Versorgung mit Glasfaser verlassen, Verträge abgeschlossen und sich während der Vorvermarktungsphase engagiert, um die erforderliche Anschlussquote zu erreichen. Auch die Stadt sei davon ausgegangen, dass die auf Grundlage des im November 2024 geschlossenen Vertrages vereinbarte Zusammenarbeit mit der Deutschen Glasfaser fortgeführt werde.
Nach Angaben des Unternehmens werden die bislang abgeschlossenen Kundenverträge nicht umgesetzt. Für die betroffenen Kundinnen und Kunden entstünden daraus jedoch keine Verpflichtungen gegenüber der Deutschen Glasfaser.
Besonders betroffen sei der Kernbereich von Aegidienberg. Bürgermeister Herzog erklärte laut Pressemitteilung, die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger seien enttäuscht worden. Die Menschen hätten nach der erfolgreichen Vorvermarktung mit einer Umsetzung des Projekts gerechnet und stünden nun erneut ohne konkrete Ausbauperspektive da.
Die Stadt Bad Honnef teilte weiter mit, dass die Wirtschaftsförderung bereits Gespräche mit anderen Anbietern über mögliche Alternativen führe. Gleichzeitig appelliert die Verwaltung an die Bürgerinnen und Bürger, ihren Bedarf an Glasfaseranschlüssen auch gegenüber ihren bisherigen Telekommunikationsanbietern deutlich zu machen. Eine hohe Nachfrage sei eine wesentliche Voraussetzung für einen wirtschaftlich tragfähigen Ausbau.
Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen nun weitere Optionen für den Glasfaserausbau in den betroffenen Gebieten geprüft werden. Ziel bleibe es, insbesondere für Aegidienberg sowie weitere bislang unterversorgte Bereiche eine langfristige und leistungsfähige digitale Infrastruktur zu schaffen.










Gut, dass wir den Knebelvertrag bei dieser obskuren Firma nicht unterschrieben haben.
Die „Verkäufer“ dieses Anbieters haben sich auch benommen wie die letzte Drückerkolonne! Beim 4. Mal hab ich den Typ hochkant rausgeworfen!
Ärgerlich wenn man eine Immobilie kauft/mietet unter der Annahme das der Ausbau kommen wird und dann nur mit einem Klingeldraht da steht. Ich gehe auch nicht davon aus, dass der einseitige Rückzug irgendwelche Vertragsstrafen nach so ch zieht oder doch?
Dann bleibt nur bei der nächsten Wahl genauer in die Wahlprogramme zu schauen um zu sehen welche Partei es möglicherweise schafft Aegidienberg ins 21. Jahrhundert zu holen
Vertragsinhalte empfand ich als Frechheit.
Die „Mitarbeiter“ an der Tür wurden trotz klarer Absage immer penetranter … bis ich einen sehr großen Zettel an die Tür hing, mit deutlicher Absage, dann war endlich Ruhe …
In Selhof kommt die Muenet GmbH.
Das ist auch so ein Weltunternehmen mit riesiger Kapitaldecke. Ironie off.
Dafür sind jetzt schon andere Anbieter in Selhof unterwegs und wollen auf Bauarbeiten an der Strasse aufmerksam machen. Auf meine Nachfrage was für Bauarbeiiten kam spontan die Verlegung der Glasfasern. Weiß die Stadt Bad Honnef darüber bescheid.