Dragons haben einen Heimkomplex

68 - 74 Niederlage gegen Iserlohn - 22:16; 21:24; 13:15; 12:19

0
225
dragons iserlohn (9)

Bad Honnef – Was soll man davon halten? Auswärts liefern die Dragons klasse Spiele ab, nur im DragonDome erlauben sie sich erstaunlich viele Niederlagen. Heute reichte es gegen Iserlohn wieder nicht zu einem Sieg. Offensichtlich haben die Rhöndorfer einen Heimkomplex.

Im ersten Viertel behielten sie noch mit 22:16 die Oberhand, gaben das zweite mit 21:24 ab. Auch die zweite Hälfte ging komplett an die Gäste.

Devon Goodman und Florian Koch waren erneut mit 18 Punkten die besten Werfer bei den Dragons.

Für eine gute Minute kam auch Neuzugang Mubarak Salami auf das Parkett und holte einen Punkt. (Hh)


Dragons verloren nach der Halbzeit den offensiven Faden

Von Daniel Stein

In einer kampfbetonten Partie mussten sich die Dragons im NRW-Duell den Iserlohn Kangaroos nach schwacher zweiter Halbzeit geschlagen geben. Bester Scorer der Hausherren wurden Florian Koch und Devon Goodman mit je 18 Punkten.

Neben den verletzten Jonas Falkenstein und Samuel Nellessen fehlte in den Reihen der Drachen auch Co-Trainer Martin Otto, der aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stand. Im Aufgebot stand hingegen Neuzugang Mubarak Salami, der aber nach gerade einmal zwei Trainingseinheiten nur zu einem Kurzeinsatz kam.

In einer zähen Anfangsphase waren es Zaba Bangala und Devon Goodman, die sich für die ersten Drachen-Punkte verantwortlich zeigten und einen frühen 14:2-Lauf mit initiierten. Die Gäste brauchten merklich, um sich von den ersten Rückschlägen zu erholen und verkürzten bis zur ersten Viertelpause auf 22:16. Vor allem am defensiven Brett schliefen die Drachen bisweilen und gestatteten den nicht gerade überragend treffenden Kangaroos ein ums andere mal den entscheidenden Offensiv-Rebound zu viel, was die Gäste besonders in Person von Big Man Elias Marai und Marko Boksic dankend annahmen. Den finalen Punch der ersten Halbzeit setzten jedoch die Drachen in Person von US-Boy Devon Goodman, der via Layup den 43:40-Pausenstand markierte.

Nach dem Pausentee verflachte die Partie zusehends und vor allem die Drachen hatten mit den taktischen Anpassungen der Iserlohner Korbjäger zu kämpfen und brachen offensiv nahezu ein. Kaum ein Wurf wollte mehr fallen und teils unnötige Ballverluste spielten den Kangaroos zudem ebenfalls in die Hände. Ganze 25 Punkte gelangen den sonst so offensiv aufspielenden Dragons in den zweiten 20 Minuten und unterstreichen den komplett abhanden gekommenen offensiven Rhythmus der Hausherren. Die Gäste ihrerseits nutzten die wenigen Chancen durchaus konsequenter und gingen durch Michael Cubbage im finalen Viertel erstmals seit den Auftakt-Minuten in Führung. (60:62) Eine Führung, die letztlich nicht mehr abgegeben werden sollte, denn Wurf um Wurf ließen die Dragons liegen und kamen nicht mehr entscheidend in Reichweite für eine Wende der Partie.

Weiter geht es für die Dragons Rhöndorf nach der 68:74-Niederlage mit einem Auswärtsspiel bei den Itzehoe Eagles am kommenden Samstag um 19:30 Uhr.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Das Spiel hatte für uns zwei Phasen. Der Anfang war richtig stark und konsequent gespielt. Nach und nach haben sich bei uns jedoch Fehler eingeschlichen, die uns so nicht passieren dürfen und die uns aus unserem Rhythmus gebracht haben. In der zweiten Halbzeit Hat Iserlohn einige Anpassungen getroffen, auf die wir zu langsam reagiert haben und die es in Zukunft besser und konsequenter zu attackieren gilt.“

Rhöndorf: Goodman (18/1-3er, 6 Assists), Bangala (7) Wendeler (2), Buchholz (10/3), Koch (18/4), Albrecht (12), Bergmann (0), Salami (1)

Iserlohn: Cubbage (13, 8 Assists), Loch (4), Dahmen (9/1-3er), Boksic (23/3), Groh (3/1), Marei (10), Kwast (DNP), Trettin (0), Mpacko (10/2), Pavljak (DNP), Uzoma (DNP), Teka (2)

dragons iserlohn (11)

Neuzung Mubarak Salami (Mitte) war nur kurz auf dem Spielfeld

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein