Dringend gesucht: Wohnungen für anerkannte Geflüchtete und gefährdete Menschen aus Afghanistan

Eigener Wohnraum – ein wesentlicher Meilenstein bei der Integration

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Foto: Lina Kivaka von Pexels

Bad Honnef – Die Stadt Bad Honnef sucht dringend Wohnraum für anerkannte Geflüchtete sowie für besonders gefährdete Personen aus Afghanistan, die der Kommune in den vergangenen Monaten zugewiesen wurden. Erster Beigeordneter Holger Heuser und sein Team im Bereich Integration bitten darum, dass sich potenzielle Vermieterinnen und Vermieter, die entweder im Talbereich Bad Honnefs oder in Aegidienberg Wohnraum zur Verfügung stellen können, möglichst schnell bei der Stadtverwaltung melden.

„Derzeit werden uns wöchentlich neue Geflüchtete aus den verschiedensten Ländern unserer Erde zugewiesen, die wir in den städtischen beziehungsweise von der Stadt angemieteten Flüchtlingsunterkünften unterbringen“, so Holger Heuser. „Haben die Geflüchteten das Asylverfahren erfolgreich durchlaufen, so sind sie aufgefordert, sich eigenen Wohnraum zu suchen. Sie erhalten allerdings eine Wohnsitzauflage für Bad Honnef – das heißt, sie sind verpflichtet, sich mindestens drei weitere Jahre in unserer Kommune aufzuhalten. Diese Personen wollen wir bei der Vermittlung eigenen Wohnraums unterstützen.“

Nadine Batzella, Fachdienstleiterin Soziales und Asyl, ergänzt: „Für Geflüchtete mit dauerhaftem Bleiberecht ist es ein ganz wichtiger Meilenstein bei der Integration in ihre neue Heimat, wenn sie eine eigene Wohnung beziehen können. Viele werden von ehrenamtlich Helfenden unterstützt, die auch potenziellen Vermieterinnen und Vermietern als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zur Verfügung stehen können.“

Die Mietkosten werden bei Personen, die derzeit einen Integrations- oder Sprachkurs besuchen vom Jobcenter übernommen. Je nach Personenzahl sind die Größe der Wohnung, die Kaltmiete sowie die Nebenkostenpauschale gedeckelt. „Hier stehen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Integration bei den ersten Vermittlungsgesprächen gerne mit Rat und Tat zur Seite“, erläutert Nadine Batzella.
Gibt es Wohnungen in Bad Honnef, die angeboten werden können? Dann bittet die Stadt Bad Honnef, sich an den Fachdienst Soziales und Asyl zu wenden:

Felix Trimborn (Telefon 02224 184 185; E-Mail Felix.Trimborn@bad-honnef.de) oder Jessika Voß (Telefon 02224 184 198; E-Mail Jessika.Voss@bad-honnef.de).

 

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