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Moritz Witten mit dem Zweit- und Drittplatzierten - Foto: WSVH

Bad Honnef – Vom 9.10-10.10.2021 fanden in Bremen die deutschen Sprintmeisterschaften im Rudern statt. Bei den Sprintwettbewerben beträgt die zu rudernde Strecke 350 m. Hier muss in einer Zeit von etwa einer Minute die maximale körperliche Leistungsfähigkeit abgerufen werden. Gleichzeitig ist eine technisch besonders gute Rudertechnik erforderlich, weil sehr hohe Schlagfrequenzen wichtig sind. Der WSVH war mit 7 Ruderern/-innen in verschiedenen Bootsklassen am Start.

Moritz Witten ist im Einer der offenen Männerklasse sensationell deutscher Sprintmeister geworden. Er hat mit souveränen Siegen im Vorlauf und Halbfinale das Finale erreicht. Hier konnte er sich gegen 5 starke Konkurrenten durchsetzen und die Goldmedaille gewinnen.
„Da das Teilnehmerfeld sehr groß war, habe ich mir höchstens einen Platz im Finale errechnet. Nach dem Vorlauf hatte ich dann doch bessere Aussichten. Und als es dann die Goldmedaille wurde, konnte ich es kaum fassen. 350 m können doch immer wieder überraschend sein“ kommentierte Moritz Witten.

Tim und Marc Danne traten im Doppelzweier der offenen Männerklasse an und versuchten den Meistertitel vom letzten Jahr zu verteidigen. Der Einzug in das Finale ist ihnen dann auch bestens gelungen. Im Finalrennen fehlte ihnen aber im entscheidenden Moment etwas Glück und sie belegten den für sie undankbaren 5. Platz.

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Der Doppelzweier vom WSVH mit Moritz und Clemens Issig hat das Finale knapp verpasst nach starken Auftritten im Vorlauf und im Halbfinale.

Esther Böning, Julia Dyllong, Lars Eikelschulte und Clemens Issig gingen im Doppelzweier der Juniorinnen sowie im Mixed Doppelvierer der Junioren/-innen an den Start. Sie zeigten ansprechende Leistungen in den Vor- und Hoffnungsläufen, konnten sich aber nicht für die Finalläufe qualifizieren. Trainingsleiter Ferdinand Hardinghaus zog das Fazit: „Dem Leistungssportteam vom WSVH ist bei dieser Regatta in Bremen mit dem Gewinn einer Goldmedaille ein sehr schöner Saisonabschluss gelungen. Unser Trainer Lukas Gässler hat hervorragende Arbeit geleistet.“

Ferdinand Hardinghaus, WSVH

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