Maigefühle auf dem Aegidiusplatz – MGV veranstaltete Frühlingsfest

0
Foto: MGV Liederkranz

Bad Honnef-Aegidienberg – Zum ersten Mal veranstaltete der Männer-Gesangverein „Liederkranz 1875“ Aegidienberg nicht nur das Maiansingen, sondern auch ein „Frühlingsfest“ über drei Tage. Von Freitag bis Sonntag (1. Mai) wurde auf dem Aegidiusplatz gefeiert, gegessen, getrunken und gesungen. Es war wieder erlaubt und viele Besucher haben darauf gewartet und sich gefreut, wieder einmal im Freien zu feiern. Das Fest fand im Rahmen der 1.100 Jahr-Feier der Stadt Bad Honnef statt.

IMG 20220502 WA0008
Foto: MGV Liederkranz

Der Maibaum, aufgestellt durch Daniel Gutsch und seine Helfer vom Maiclub Aegidienberg, war mit blau-gelben Bändern als Referenz an die Ukraine geschmückt. Der Spielmannszug der KG Klääv Botz spielte zur Einstimmung die Volksweise „Der Maiengang“ und den Torgauer Marsch. Gemeinsam mit den vielen Besuchern sang der Männer-Gesangverein danach „Der Mai ist gekommen“.

Die Goulasch-Suppe schmeckte vorzüglich, die Bratwürste waren lecker und die Getränke gut gekühlt. Man merkte es den vielen Gästen an, dass sie sich über die Gelegenheit freuten, wieder einmal gemeinsam zu feiern.

IMG 20220502 WA0003
Foto: MGV Liederkranz

Am Sonntag lud der MGV zu einem musikalischen Frühschoppen ein. Unter der Leitung von Chorleiter Guido Wilhelmy sang der Chor erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder öffentlich. Zum Einklang forderte der Chor die Zuhörer mit „Sing mit uns“ zum Mitsingen im Chor auf und wies mit dem Klassiker „Draußen ist es wieder Frühling“ auf die schöne Jahreszeit hin. Solist Andreas Wolf sang in Abwandlung des Songs „Ich bin ene Räuber“ als „Hamster“ von seinen Eindrücken beim Einkauf von Klopapier in Zeiten der Pandemie. Mit dem Lied „In unserm Veedel“ nach der Bearbeitung von Guido Wilhelm fragte der Chor „Wie sull dat nur wigger jonn, wann sin mer all immun?“ und gab das Versprechen: „Su bald der Driss eröm es, dann sin mer widder da, in unserm Veedel.“

Vorsitzender Mirko Lorenz erklärte als Solist, warum er sonntagmorgens zum Frühschoppen geht – nur aus Rücksicht auf seine Frau, damit sie mehr Platz in der Küche hat. Wer es noch nicht wusste, wann Durst schön ist, wurde mit dem Lied „Ein Bier, das macht den Durst erst schön“ aufgeklärt.

Mirko Lorenz war danach in seinem Resümee auch ganz zufrieden mit dem ersten Frühlingsfest und dem Maibaum-Setzen nach der Pandemie. „Im nächsten Jahr werden wir sicher einiges anders und besser machen.“ Bei den Helfern zum Gelingen dieses Festes bedankte er sich ganz besonders.

Eberhard Bialkowski

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein