Erster bestätigter Affenpockenfall in Bonn

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Foto: Centers for Disease Control and Prevention

Bonn – In Bonn gibt es den ersten Fall mit Affenpocken. Das endgültige Ergebnis der virologischen Untersuchung ist dem Gesundheitsamt der Stadt Bonn am Samstagabend, 4. Juni 2022, übermittelt worden.

Die betroffene Person ist von einer Auslandsreise zurückgekehrt und hat sich aufgrund von Symptomen am Donnerstag, 2. Juni 2022, ambulant in einem Bonner Krankenhaus vorgestellt, wo die Diagnostik eingeleitet wurde. Die virologische Untersuchung auf Orthopox-Viren war positiv. Die Person hat sich bereits seit Beginn der Symptome selbst im häuslichen Umfeld isoliert, es sind keine engen Kontaktpersonen bekannt. Das Gesundheitsamt steht in täglichem Kontakt mit der betroffenen Person und hat alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Der Person geht es so weit gut.
Weitere Angaben zur Person macht die Stadtverwaltung aus Datenschutzgründen nicht.

Informationen im Internet

Die Stadt Bonn hat auf ihrer Internetseite www.bonn.de/affenpocken auf das umfangreiche Informationsangebot des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu Affenpocken verlinkt. Dort sind unter anderem Antworten auf häufig gestellte Fragen, Angaben zur häuslichen Isolierung und Verhaltensregeln sowie aktuelle Informationen zur Situation in Deutschland zu finden.
Laut RKI sind Affenpocken eine seltene, vermutlich vor allem von Nagetieren auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. Übertragungen von Mensch-zu-Mensch sind nach aktuellen Erkenntnissen selten, aber möglich, vor allem bei engem Kontakt. Affenpocken werden ausgelöst durch das Affenpockenvirus Orthopoxvirus simiae (auch Monkeypox virus, MPXV) aus der Gattung Orthopoxvirus. Das Virus ist verwandt mit den klassischen humanen Pockenviren (Variola, Smallpox) und den ebenfalls als Zoonose bekannten Kuhpockenviren.

 

 

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