Bad Honnef. Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bad Honnef setzt sich für eine erneute Prüfung der Planungen für das Parkhaus im Bereich West des Mobilitätsknotens ein. Wie die Fraktion in einer Pressemitteilung mitteilt, habe sich die Förderkulisse aufgrund der veränderten Verkehrssituation infolge der Vollsperrung der Bonner Nordbrücke (A565) möglicherweise verbessert.
Demnach haben die FDP-Ratsfraktion und der sachkundige Bürger Pascal Geier für die Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 7. Juli 2026 einen Antrag eingereicht. Darin fordern sie die Stadtverwaltung auf, die Umsetzung des Parkhausprojekts unter den veränderten Rahmenbedingungen erneut zu prüfen.
Nach Angaben der FDP könnte eine neue Sonderförderung von Bund und Land über den Zweckverband go.Rheinland zur Verfügung stehen, die entgegen früherer Annahmen möglicherweise auch laufende Betriebskosten abdecken würde. Diese Rahmenbedingungen seien nach Darstellung der Fraktion bei der Entscheidung zum vorläufigen Stopp der Planungen am 9. Juni 2026 noch nicht bekannt gewesen.
Sollte die Prüfung der Verwaltung zu einem positiven Ergebnis kommen, fordert die FDP-Fraktion nach eigenen Angaben die Einberufung einer Sondersitzung, um die Planungen für das Parkhaus weiterzuführen.
Zur Begründung verweist die Fraktion darauf, dass durch die geplante Verknüpfung des Bahnhofs Bad Honnef mit der Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 66 sowie durch eine erwartete stärkere Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ein zusätzlicher Bedarf an Parkplätzen entstehen könne. Vor diesem Hintergrund sei die Realisierung eines Parkhauses aus Sicht der FDP erforderlich, sofern durch Fördermittel eine wirtschaftliche Umsetzung möglich werde.
Über den Antrag wird der Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Bad Honnef am 7. Juli beraten.










