Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter | Glück im Unglück hatte am späten Samstagabend ein Jäger unterhalb der Löwenburg. Auf dem Rückweg war der Geländewagen des Mannes auf extrem vereister Wegstrecke gegen einen Baum gerutscht. Das Fahrzeug glitt dabei seitlich in eine steile Waldböschung. Es bestand die Gefahr, dass der Mann samt Auto den mehrere hundert Meter tiefen Steilhang hinunterstürzen würde. Der PKW wurde nur durch einen kleineren Baum gehalten.

Mit dem Mobiltelefon konnte der Jäger Hilfe rufen. Die Feuerwehr rückte zunächst mit dem Rüstwagen und einem geländegängigen Fahrzeug an. Um die eigenen Kräfte nicht zu gefährden, wurde an der Löwenburger Straße ein Bereitstellungsraum eingerichtet.

Nur mit Grödeln an den Schuhen konnten sich die Feuerwehrleute einigermaßen sicher auf dem vereisten Weg bewegen

Schnell konnte das Fahrzeug mit einer Seilwinde und Stahlseilen gesichert werden. Ein vom Jäger selbst organisierter Landwirt unterstützte dabei mit einem Traktor. Nachdem das Fahrzeug gesichert war, konnte der Mann unverletzt mit eigener Kraft aussteigen.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Fahrzeug von der Feuerwehr aus der Böschung geborgen. Wegen der Vereisung des Bodens konnten sich die Einsatzkräfte nur mit speziellen Spikes unter den Schuhen sicher bewegen.

Im Einsatz befanden sich die Löschzüge Ölberg und Ittenbach, sowie die Drehleiter des Löschzuges Altstadt unter Leitung von Brandoberinspektor Ralf Pütz.

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