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FiF wird 20 – Folk vom Feinsten im Jubiläumsjahr

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Bad Honnef | Seit 1998 gehört die Folk- und Weltmusik im Feuerschlösschen zu den Höhepunkten des Bad Honnefer Kulturlebens, mit großer Resonanz weit über die Region und das Rheinland hinaus. International renommierte Top Acts, die sonst nur in großen Konzertsälen live erlebt werden können, kommen immer wieder gerne ins traditionsreiche Feuerschlösschen mit seiner exzellenten Akustik und intimen Clubatmosphäre – so auch im Jubiläumsjahr 2018.

Die Saison eröffnen am Donnerstag, den 25. Januar (20 Uhr), Johan Hedin und Esbjörn Hazelius. Das Meister-Duo der schwedischen Folkmusik ergänzt das Repertoire traditioneller Melodien durch eigene, virtuose Kompositionen und gekonntes Songwriting. Deutschlandradio Kultur zeichnet das Konzert auf.

Einen Monat später, am Sonntag, den 25. Februar (19 Uhr), folgt dann der lange ersehnte Auftritt von Siobhan Miller & Band aus Schottland, die eine fantastische Mischung aus Folk, Jazz, Acoustic und Singer-Songwriter-Musik präsentieren. Siobhan wurde 2011, 2014 und 2017 erneut bei den MG ALBA Scots Trad Awards als „Scots Singer of the Year” ausgezeichnet (dreifach, das hat bislang noch niemand geschafft!).

Sarah McQuaid aus Cornwall kommt auf vielfachen Wunsch schon zum dritten Mal ins Feuerschlösschen, diesmal am Montag, den 19. März (20 Uhr). Ihr Gitarrenstil ist so ausgefeilt, dass sie ein Lehrbuch über die berühmte DADGAD-Stimmung für die akustische Gitarre verfasst hat. Neben ihren eigenen Songs interpretiert Sarah traditionelle irische und Appalachian Folksongs und Balladen. Am Samstag, den 14. April (20 Uhr), hüllen die beiden Schottinnen von Twelfth Day – Harfenistin Esther Swift und Geigerin Catriona Price – das Publikum mit „Atmospheric Folk“ in Klangwolken, die sich nicht einem einzigen Genre zuordnen lassen. Die beiden sind musikalische Freigeister, die ihre zwei Instrumente und ihre zwei Stimmen als Quartett betrachten und die Grenzen des Duetts neu definieren, dazu mit einer sehr humorvollen Bühnenpräsenz.

Wenn unter dem Begriff „World Music“ eine Musik verstanden wird, die durch Verwendung traditioneller Instrumente, durch bewusst gesetzte Rhythmen und harmonische Melodien die Menschen überall auf der Welt in ihren Bann zieht, dann kann der Franzose Pierre Bensusan ohne Übertreibung als einer der eloquentesten und facettenreichsten „Weltmusiker“ unserer Zeit bezeichnet werden. Sein Name ist längst zum Synonym für großartige, zeitgenössische Gitarrenmusik geworden (Sonntag, den 22. April, 19 Uhr).

„Madagaskar trifft Streichquartett“ lautet das Motto am Freitag, den 4. Mai (20 Uhr), wenn Erick Manana aus Madagaskar und das Lokanga Köln Quartett mit poetischen Liedern, fetzigen Grooves und klassischen Streichersounds im Feuerschlösschen musizieren (vor ihrem dann folgenden Auftritt in Paris). Manana begeisterte schon im Januar 2016 die Honnefer Folkfreunde, damals mit Dama Mahaleo.

Und dann wieder ein Auftritt von Liederjan. Am Samstag, dem 2. Juni (20 Uhr), nehmen die drei von der Spaßtankstelle – Jörg Ermisch, Hanne Balzer und Philip Omlor – in bewährter Weise Alltagserscheinungen und sich selbst auf die Schippe. Nach wie vor bedient sich die Gruppe aus einem fast unerschöpflichen Fundus von Zupf-, Streich-, Blas- und Tasteninstrumenten, von Tuba und Akkordeon über Waldzither, Ukulele und Harmonium bis zu Saxophon, Konzertina und Singender Säge. Aber sie können auch ohne. Ihr A capella Gesang lässt manchen 100 Mann-Chor vor Neid erblassen.

Alle Veranstaltungen finden im Feuerschlösschen in Bad Honnef, Rommersdorfer Str. 78 (auf dem Gelände des Siebengebirgsgymnasiums), statt. Eintritt 15,- €, ermäßigt 11,- €. Kinder bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt. Abendkasse + 2,50 €. Vorverkauf bei Guthy’s Depot, Bahnhofstr. 8 und Stadt-Info, Rathausplatz 2-4 Telefonische Vorbestellung: 02224 75011 oder 0176 63654368

Auch im Jubiläumsjahr gilt: An jedem 2. Freitag im Monat ab 19 Uhr: „Verstaubte Instrumente – Musikersession“ (nur für Musiker, ohne Publikum).

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Stadtgarten: Jetzt gibt’s das “Nein”-Lied

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Bad Honnef. Bislang gab’s nur sachliche und emotional geführte Debatten zum Thema Bebauung des nördlichen Stadtgartens. Nun schlägt die Muse zu. “Lebendiges Bad Honnef” hat einen Song veröffentlicht.

Ein bisschen früher, und er hätte bei Ein Song für Honnef teilnehmen können.

Finale “Ein Song für Honnef”

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Ella Anschein gewinnt Leverkusener Kleinkunstpreis

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Bad Honnef. Zum ersten Mal wurde der Leverkusener Kleinkunstpreis vom Scala Club vergeben. Den gewann am Freitag  Ella Anschein mit ihrem Slam „Vom großen Entzücken, wenn einer sich auszieht“.

Das Bad Honnefer Publikum konnte sich bereits Anfang des Jahres von den Qualitäten der 21-jährigen Bonnerin überzeugen, als sie das 90-Minuten-Stück im hautnah-Kleinkunstkeller präsentierte.

2019 wird Ella Anschein zweimal im Kleinkunstkeller zu sehen sein – solo und mit Partner Florian Kalff. Mit ihm spielt sie “Der alte Mann und das Mädchen” frei nach “Das Liebesleben der Hyäne” von Charles Bukowski.

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Große Sängerin verabschiedete sich auf der kleinsten Bühne vom Showgeschäft

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Bad Honnef. Vor ausverkauftem “Haus” spielte die Singer-Songwriterin Katja Werker gestern Abend im hautnah-Kleinkunstkeller auf der (vermutlich) kleinsten Bühne im Siebengebirge ihr letztes Livekonzert. Nach fast 25 Jahren will sie sich nicht länger den Strapazen des Showgeschäfts aussetzen. Auf ihrer Website erklärt Werker ausführlich, was sie bewogen hat, sich von den Bühnen zu verabschieden.

Mit Songs von ihrer letzten CD “Magnolia” begeisterte sie bei “hautnah” das Publikum, das aus Nah und Fern angereist war. Aber auch ältere Hits, unter anderem von ihrem Debütalbum Contact Myself aus dem Jahr 2000, gehörten zu ihrem Repertoire.

Abschlussselfie mit Publikum | Foto: Florette Hill

Ganz großes Kino lieferte die gebürtige Essenerin mit ihren Interpretationen von “The Boxer” (Simon & Garfunkel) und David Bowies China Girl.

Werker trat insgesamt dreimal im hautnah-Kleinkunstkeller auf. In diesem Jahr wurde sie mit “Magnolia” für den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie “Liedermacher”nominiert.

“Hautnah” gings wieder im Hautnah-Kleinkunstkeller zu | Foto: Florette Hill

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