Fußballausschreitungen in Nizza: Polizei sucht dringend Zeugen

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Köln – Nach den Ausschreitungen im französischen Nizza am Donnerstag (8. September) hat die Polizei Köln noch am Abend eine Besondere Aufbauorganisation eingerichtet und erste Recherchen veranlasst.

Polizeipräsident Falk Schnabel äußert sich entsetzt über die Bilder der Ausschreitungen beim Conference League Spiel in Nizza: „Es wird einmal mehr deutlich, dass wir Gewalttäter von den Stadien fernhalten müssen. Die Videoaufzeichnung, auf der der Sturz eines Zuschauers von der Tribüne geradezu bejubelt wird, macht mich fassungslos. Ich bitte alle, die Aufnahmen von Gewalttaten gemacht haben, diese der Polizei Köln zur Verfügung zu stellen. Sie helfen uns damit, Gewalttäter zu identifizieren und friedliche Zuschauer, insbesondere beim Rückspiel, zu schützen. Wir werden alles daran setzen, dass sich die Szenen von Nizza in unserer Stadt nicht wiederholen. Mit dem 1. FC Köln gab es bereits einen ersten Austausch. Der Verein hat zugesagt, die Polizei Köln bei der Aufklärung der Vorfälle vollumfänglich zu unterstützen.“ Inzwischen hat die Polizei Köln eine Ermittlungsgruppe beim Kriminalkommissariat 45 eingerichtet und folgendes Hinweisportal freigeschaltet:

https://nrw.hinweisportal.de/2022090908-/de/upload

Zeugen, die Fotos oder Handy-Videos gefertigt haben, werden dringend gebeten, diese auf das Portal hochzuladen. Alle sonstigen Hinweise nimmt die Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221/229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (de/kk)

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