Geocaching wird zum Problem

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geocoaching wandern wald
Symbolfoto: Bild von Michał auf Pixabay

Rhein-Sieg-Kreis – Geocaching macht Spaß und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Leider wird die Schatzsuche der Natur im Rhein-Sieg-Kreis zunehmend zum Verhängnis.

In den vergangenen Wochen waren dem Ordnungsaußendienst des Rhein-Sieg-Kreises vermehrt illegale Pfade in den Naturschutzgebieten aufgefallen, die scheinbar ins Nichts führten. Nachdem sie sich zunächst wunderten, was die Bürgerinnen und Bürger dort hinzieht, konnten die Mitarbeiter das Rätsel schließlich lösen: Auf der Suche nach den versteckten „Schätzen“ sind einige Geocacherinnen und Geocacher – vermutlich unwissentlich – abseits der erlaubten Wege unterwegs.
In der Wahner Heide werden die Schätze teilweise sogar vergraben. Das ist lebensgefährlich, da sich dort an einigen Stellen noch alte Munition befindet.

Der Rhein-Sieg-Kreis will kein Spielverderber sein – dennoch müssen die Regeln, die in unseren Naturschutzgebieten gelten, auch beim Geocaching eingehalten werden. Zum Schutz unserer Natur dürfen nur offizielle Wege genutzt und keine Pflanzen beschädigt oder gar ausgerissen werden. Dass Tiere weder verängstigt, noch verletzt oder gar getötet werden dürfen, sollte auch außerhalb Naturschutzgebieten selbstverständlich sein. (db)

1 Kommentar

  1. Frage an die Redaktion: würde hier Mal recherchiert, ob das aktive Geocaches (von http://www.geocaching.com) sind?
    Lt. den geltenden Richtlinien dürfen Geocaches weder vergraben noch in Naturschutzgebieten versteckt werden.
    Allerdings gibt es für Geocaches verschiedene Anbieter/Plattformen.
    Die größte von Groundspeak achtet penibel auf die Rücksichtnahme auf Fauna und Flora.

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