Online-Pendlertagebuch – Preise für viele gute Ideen

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Übergabe der Preise - Foto: Stadt Bad Honnef

Bad Honnef – Ausbau von Radwegen, die Überbauung der B42 oder mehr Coworking Spaces in Bad Honnef – diese sind nur einige der Ideen, die die Teilnehmer des Online-Pendlertagebuchs im Rahmen des Förderprojektes #ideenwerkstatt2035 festgehalten haben. Am 15. September war der Befragungszeitraum von insgesamt vier Wochen mit Berufspendlern gestartet, die das Thema Pendeln zum Arbeitsplatz heute und mit Blick auf das Jahr 2035 näher beleuchten sollten.

Den 16 TeilnehmerInnen wurde von Montag bis Freitag täglich eine Frage zum Thema Berufsverkehr und der Gestaltung von Arbeitsplätzen gestellt. Ihre Gedanken und Erfahrungen hielten sie in einem digitalen Tagebuch fest. Die Ergebnisse wurden gesammelt, ausgewertet und flossen in weitere Bausteine des Förderprojektes mit ein.

Natürlich verloste die Stadt Bad Honnef unter allen TeilnehmerInnen auch attraktive Gewinne. Drei von ihnen erhielten individuell auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Preise, welche vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gesponsert wurden. So freute sich Katja Harperath über ihren ersten Platz: Ein 10TageFlexTicket. „Das Tagebuch gab mir einen guten Anstoß dazu, mein Pendelverhalten zu reflektieren. Mit den zehn einzelnen 24StundenTickets möchte ich einen anderen Arbeitsweg für mich ausprobieren“, sagte sie bei der Überreichung. Ansgar Siemes machte den zweiten Platz und gewann AnschlussTickets sowie FahrradTickets des VRS. Er lobte die offene Gestaltung des Pendlertagebuchs und betonte, dass dieses ihn dazu animiert hätte über den Tellerrand hinauszublicken. Den dritten Platz belegte Jürgen Brandt, der 24StundenTickets der Preisstufe 3 erhielt.

„Die Hinterfragung nach der notwendigen Mobilität ist in Zeiten einer Pandemie aktueller denn je“, betonte Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef, bei der Verleihung und freute sich sehr über die rege Teilnahme der HonneferInnen. Bernd Knieling vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ergänzte, dass sich die Mobilität aufgrund des Homeoffice Trends verändert: „Viele pendeln nicht mehr 5 Tage die Woche ins Büro, sondern nur noch an zwei bis drei Tagen. Hier versucht der VRS dem Trend zum Beispiel mit flexibleren Tickets zu begegnen.“

Das Projekt #ideenwerkstatt2035 will für diese Veränderungen entsprechende Akzente setzen. Noch bis Ende April laufen daher mehrere Workshops, in denen mit BürgerInnen, ExpertInnen für Digitalisierung und Klimaschutz, der Politik und vielen weiteren städtischen Akteuren gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet werden.

Das Projekt #mobilwandel2035 wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Thomas Heinemann, Stadt Bad Honnef

 

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