Grunwald: Rückgang beim Unterrichtsausfall im südlichen Rhein-Sieg-Kreis

Kritik an Landesregierung unter Hannelore Kraft

1
löwenburgschule
Löwenburgschule in Rommersdorf

Bad Honnef – Der Bad Honnefer Landtagskandiat der CDU, Jonathan Grunwald, veröffentlichte NRW-Vergleichszahlen zum Unterrichtsausfall an Schulen in NRW.

Demnach ergibt sich für den südlichen Rhein-Sieg-Kreis ein positives Bild: So ging zwischen den Vergleichsschuljahren 2018/19 und 2019/20 der Unterrichtsausfall im Mittelwert über alle Schulen (ohne die Privatschulen) in Bad Honnef um 51 Prozent zurück, in Königswinter um 27 Prozent, in Meckenheim um 6 Prozent und in Wachtberg um 24 Prozent. Im vergangenen Schuljahr fielen insgesamt in Bad Honnef 1,6 Prozent aller Stunden aus, in Königswinter 2,5 Prozent, in Meckenheim 2,2 Prozent und in Wachtberg 3 Prozent.

„Ich bin über die positive Entwicklung in Bad Honnef, Königswinter, Meckenheim und Wachtberg sehr erfreut. Gleichwohl müssen wir alles daransetzen, den Unterrichtsausfall weiter zu reduzieren, denn jede ausgefallene Stunde ist für die Kinder eine Bürde“, erklärt Jonathan Grunwald.

Grunwald nahm die Zahlen auch zum Anlass, um Kritik an der Regierung von Hannelore Kraft, deren SPD zusammen mit den Grünen von 2012 bis 2017 die Geschicke in NRW bestimmte, zu äußern. Er sei der jetzigen Landesregierung dankbar, „dass durch die Einführung einer systematischen Erfassung des Unterrichtsausfalls an unseren Schulen keine Schönfärberei wie unter der rot-grünen Vorgängerregierung vorgenommen wird, sondern Handlungsbedarfe transparent offengelegt werden. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, Unterrichtsausfall gemeinsam mit den Schulen auf Grundlage verlässlicher Daten gezielt und wirksam anzugehen.“

CDU und FDP hatten in ihrem Koalitionsvertrag „eine digitale und schulscharfe Erfassung des Unterrichtsausfalls“ vereinbart. Bei SPD und Grünen hatte es nur stichprobenartige Erhebungen in größeren Abständen gegeben.

Am 29.11.2021 hatte die SPD-Fraktion eine kleine Anfrage  zum Unterrichtsausfall an NRW-Schulen gestellt. Am 23.12.2021 veröffentlichte die Landesregierung die Ergebnisse.

 

Anzeige

1 Kommentar

  1. Vom Messen wird die Sau nicht fett!
    Herr Grunwald lässt außer acht, dass viele Schulen, zu Beginn des Schuljahres, weniger Unterricht anbieten und die Stundentafel kürzen, weil einfach zu wenig Lehrkräfte da sind, so dass beim „Messen“ weniger Unterricht ausfällt! Wie viele Schulen im Rhein-Sieg Kreis haben denn eine Stellenbesetzung von unter 100 %? Und steht nicht im Koalitionsvertrag der CDU und FDP, dass die Klassengrößen sinken sollen? Klappt das noch bis Mai 2022?

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein