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HFV trotz neuer Hymne heute nur ein “Schreckchen”

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Benjamin Krayer erzielte den Anschlusstreffer zum 1:3

Bad Honnef. Klasse, die neue Hymne des HFV. Auf Initiative des Fanclubs “Block A Boyz´” wurde sie von Linus Grün von Part of the Crowd komponiert und gesungen (Text von Text von Maik Iser) und hätte mit ziemlicher Sicherheit am Freitag beim “Song für Honnef” alles weggeräumt.

Heute brachte “Nur der HFV” (so der Titel) die Zuschauer in Schwung, nur nicht die Grün-Weißen. Im Liedtext sind sie “Der Schreck vom Mittelrhein”, heute waren sie bis zur 73. Minute eher ein “Schreckchen”. Gegen den Aufsteiger SpVg. Köln-Flittard gab es eine 2:3-Niederlage.

Dabei sah es in der ersten Halbzeit gar nicht so schlecht aus. Honnef drückte, aber nach individuellen Fehlern schoss Flittard die Tore.

Zur Halbzeit lag der Gastgeber durch Treffer in der 31. und 45. Minute 0:2 hinten. Ab der 42. Minute musste Honnef nach einer gelb-roten Karte für Gürsel Boztos mit zehn Spielern auskommen.

In der 56. Minute überlistete Lukas Knauf den Honnefer Keeper Saverio Colombo mit einem herrlichen Schuss ins lange Eck. Es sah nach einer hohen Niederlage aus.

Angefeuert von den Fans versuchte der HFV mit seinen Mitteln dann noch einmal alles, um eine Blamage abzuwenden. Vor allem Benjamin Krayer, Kevin Leisch und Gaspard Fehlinger kurbelten den Motor der Grün-Weißen immer wieder an. In der 73. Minute war es dann auch Krayer, der nach einer Standardsituation zum Anschlusstreffer traf. Bereits zwei Minuten später schaffte Fehlinger das 2:3 – kaum einer der Honnefer Fans, der nun nicht mehr an das Wunder glaubte.

Das blieb allerdings aus. Die Zeit war zu knapp, die Aufregung zu groß und der Gast aus Köln clever. Für einen Aufsteiger ziemlich abgeklärt und mit gekonntem Zeitspiel rettete Flittard den Vorsprung über die Zeit.

Geschäftsführer Frank Breidenbend überzeugte, dass sich seine Mannschaft trotz Platzverweis und Rückstand nicht aufgegeben hat und noch einmal ins Spiel zurückfand. Es wäre für Honnef mehr drin gewesen.

Auch wenn das Unentschieden in Köln anerkennenswert war – für einen “Schreck vom Mittelrhein” ist noch Luft nach oben.

Am kommenden Sonntag muss der HFV in Windeck antreten, zurzeit ist der TSV Tabellenzweiter.

Auch die zweite Mannschaft musste heute eine Niederlage einstecken. Gegen FC Spich II verlor sie mit 0:4. Zuvor gab der langjährige Spielführer Dennis Bolz seinen Rücktritt vom Kapitänsamt bekannt. Neuer Spielführer ist Bayran Cesar Kaisr Fernandez.

 

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HFV nächste Saison mit neuem Trainer

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Für Nana Amaniampong kommt in der neuen Saison Alexander Halfen als Cheftrainer zum HFV

Bad Honnef – Für die Saison 2019/2020 hat der FV Bad Honnef mit Alexander Halfen einen neuen Chef-Trainer verpflichtet. Der jetzige Coach Nana Amaniampong muss sein zeitliches Engagement berufsbedingt reduzieren, will der Mannschaft aber nach Möglichkeit als Co-Trainer weiterhin zur Verfügung stehen. Komplettiert wird das Trainerteam durch Dominick Müller.

Alexander Halfen ist Inhaber der Trainer A-Lizenz des DFB und hat sowohl im Jugendbereich (Trainer des Bonner SC in der A-Junioren-Bundesliga) als auch im Seniorenbereich (Co-Trainer und Cheftrainer des SSV Merten in der Mittelrheinliga) lange Jahre erfolgreich gearbeitet.

Sportvorstand Martin Brinsa: „Wir sind außerordentlich froh, daß wir mit Alexander Halfen einen Trainer gefunden haben, der unser sportliches Konzept aus voller Überzeugung mitträgt. Mit Alexander Halfen und den HFV-Urgesteinen Nana Amaniampong und Dominick Müller im Trainerteam sind wir bestens aufgestellt, um unseren Weg, mit jungen talentierten Spielern aus Bad Honnef und Umgebung im Seniorenbereich zu arbeiten, konsequent weiterzugehen.“

Alexander Halfen: „Die Philosophie des HFV ist auf mich zugeschnitten. Ich stehe für ehrlichen Fußball mit jungen Spielern, die ich weiterentwickeln und besser machen möchte.”

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Benny Krayer und Jonathan Jansen im Intersport-Sportstudio

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Bad Honnef – Der FV Bad Honnef muss ziemlich kämpfen, um die Klasse zu halten. Zurzeit liegt die Mannschaft nur dank des besseren Torverhältnisses nicht auf einem Abstiegsplatz. 

Freitag kommt der Tabellendritte TuS Oberpleis zum Lokalderby an die Schmelztalstraße. Ein Sieg ist Pflicht. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Besser läuft es bei der U19 des JFV Siebengebirge, die von Benny Krayer trainiert wird. Sie kann am Samstag mit einem Sieg gegen Spitzenreiter Wiehl den direkten Aufstieg in die Mittelrheinliga schaffen. Anpfiff an der Schmelztalstraße ist um 17 Uhr.

Heute waren Benny Krayer und U19-Spieler Jonathan Jansen zu Gast im Intersport-Sportstudio von Axel Schmidt.

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Windhagen bleibt nach Sieg gegen Trier-Tarforst Rheinlandligist

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Foto: Erwin Höller

Windhagen – Der SV Windhagen hatte es am letzten Spieltag selbst in der Hand, die zu Beginn holprige Saison in der Rheinlandliga positiv zu beenden. Die Mannschaft traf am späten Samstagnachmittag auf den FSV Trier-Tarforst.

Foto: Erwin Höller

Foto: Erwin Höller

Etwas mehr als 160 Zuschauer verfolgten die Partie im Stadion Windhagen und soweit es die Windhagener Fans betrifft, wurden sie von ihrer Mannschaft nicht enttäuscht. Mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Markus Wozlawek zeigte die sich gewillt, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einzufahren.

In der 40. Minute schlug Abwehrspieler und Mannschaftskapitän Stephan Krist einen weiten Pass über links zu Johannes Rahn. Der flankte den Ball nach innen und Gökhan Akcakoca traf aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung für den SV Windhagen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.

Foto: Erwin Höller

Foto: Erwin Höller

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste zwei Großchancen. Es gelang ihnen aber nicht, Torwart Thomas Kosiolek zu überwinden. In der 75. Minute war Johannes Rahn wieder Vorlagengeber. Er passte gekonnt den Ball an den Gästestrafraum. Christopher Alt reagierte am schnellsten und erzielte mit einem satten Direktschuss das 2:0 für den SV Windhagen.

In der 78. Minute setzte sich der zuvor eingewechselte Pawel Klos energisch gegen seinen Gegenspieler durch, spielte auf Rahn, der das Laufduell gewann, den Trierer Torwart umkurvte und dann das runde Leder mit dem Außenrist zum viel umjubelten 3:0 über die Torlinie beförderte.

Mit dem Erfolg sicherte sich der SV Windhagen nicht nur den Verbleib in der Rheinlandliga, sondern belegt in der Abschlusstabelle mit 41 Punkten und 59:67 Toren den Tabellenplatz 10. (E.H.)

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