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HFV verliert auf eigenem Platz gegen Homburg-Nümbrecht

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Bad Honnef. Kapitän Kevin Leisch war genervt, als einer seiner Mitspieler  zum x-ten Mal mit dem Ball noch einmal und noch einmal und noch einmal einen Haken schlug, statt ihn aufs gegnerische Tor zu dreschen. In der zweiten Halbzeit war der Routinier dann wegen seiner eigenen Fehlbarkeit der Verzweiflung nahe. Nach einem Handspiel im Strafraum verschoss er den fälligen Elfmeter leichtfertig. Der durchaus verdiente Ausgleich blieb so dem Gastgeber versagt. 

In der ersten Halbzeit nahmen die Grün-Weißen frühzeitig als Hausherren das Heft in die Hand. Sie erarbeiteten sich einige gute Chancen, die aber nicht verwertet werden konnten. Da flogen die Bälle gerne einmal über das Tor oder am Pfosten vorbei, statt final in den Maschen zu landen. Und wenn nicht auch ein so erfahrener Spieler wie Gaetano Pettineo an diesem Tag zu den erfolglosen Schützen gezählt hätte, könnte man bei einigen Situationen von “jugendlichem Leichtsinn” sprechen. Aber nein. Was heute einmal mehr deutlich wurde: Dem HFV fehlt ein Knipser, einer, wie es Thomas Schneider war, der nicht nur tolle Tore schoss, sondern auch ständig den Torwart beschäftigte, wenn der mit dem Abstoß beschäftigt war.

Skeptisch Blicke: HFV-Vorstand Markus Osterbrink, HFV II-Co-Trainer Manfred Pieck und Richard von Klass, Chefcoach der “Zweiten” (v.r.)

Heute ging vor dem gegnerischen Tor meist Gefahr aus, wenn sich die Alt-Recken Kevin Leisch und Benny Krayer in den Angriff einmischten. Und natürlich auch von Gaspard Fehlinger, der nach seiner Einwechslung in der 54. Minute (für Marco Poetes) den Zuschauern zeigte, dass Technik und körperbetontes Spiel durchaus ein harmonisches Ganzes bilden können. Brillant, wie er drei Gegenspieler austrickste und mit seiner Flanke den Elfer rausholte. Das alles vor den Augen seines Chefs, Ex-HFV-Trainer Carsten Klohe (“Mir geht es sehr gut”.), der heute seine alte Wirkungsstätte aufsuchte.

Ex-HFV-Trainer Carsten Klohe besuchte heute die Partie des HFV gegen Homburg-Nümbrecht

Druck brachte zusätzlich Davies Opoku in das Honnefer Spiel, der in der 70. Minute für Gaetano Pettineo auf den Platz kam. Aber auch er ließ eine gute Möglichkeit aus, haute den Ball von Höhe Elfmeterpunkt unbedrängt in die Wolken.

In den letzten zehn Minuten hatten beide Mannschaften noch mehrere gute Tormöglichkeiten, die allerdings ungenutzt blieben.

Vier Spiele, ein Punkt, 2:5 Tore. Geschäftsführer Frank Breidenbend ist der Auffassung, die Mannschaft hätte auf Grund ihrer bisher gezeigten Leistungen mehr Punkte verdient. Gut, dass die Saison noch jung ist und die Mannschaft einmal ihre wahre Klasse entdecken sollte.

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HFV nächste Saison mit neuem Trainer

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Für Nana Amaniampong kommt in der neuen Saison Alexander Halfen als Cheftrainer zum HFV

Bad Honnef – Für die Saison 2019/2020 hat der FV Bad Honnef mit Alexander Halfen einen neuen Chef-Trainer verpflichtet. Der jetzige Coach Nana Amaniampong muss sein zeitliches Engagement berufsbedingt reduzieren, will der Mannschaft aber nach Möglichkeit als Co-Trainer weiterhin zur Verfügung stehen. Komplettiert wird das Trainerteam durch Dominick Müller.

Alexander Halfen ist Inhaber der Trainer A-Lizenz des DFB und hat sowohl im Jugendbereich (Trainer des Bonner SC in der A-Junioren-Bundesliga) als auch im Seniorenbereich (Co-Trainer und Cheftrainer des SSV Merten in der Mittelrheinliga) lange Jahre erfolgreich gearbeitet.

Sportvorstand Martin Brinsa: „Wir sind außerordentlich froh, daß wir mit Alexander Halfen einen Trainer gefunden haben, der unser sportliches Konzept aus voller Überzeugung mitträgt. Mit Alexander Halfen und den HFV-Urgesteinen Nana Amaniampong und Dominick Müller im Trainerteam sind wir bestens aufgestellt, um unseren Weg, mit jungen talentierten Spielern aus Bad Honnef und Umgebung im Seniorenbereich zu arbeiten, konsequent weiterzugehen.“

Alexander Halfen: „Die Philosophie des HFV ist auf mich zugeschnitten. Ich stehe für ehrlichen Fußball mit jungen Spielern, die ich weiterentwickeln und besser machen möchte.”

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Benny Krayer und Jonathan Jansen im Intersport-Sportstudio

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Bad Honnef – Der FV Bad Honnef muss ziemlich kämpfen, um die Klasse zu halten. Zurzeit liegt die Mannschaft nur dank des besseren Torverhältnisses nicht auf einem Abstiegsplatz. 

Freitag kommt der Tabellendritte TuS Oberpleis zum Lokalderby an die Schmelztalstraße. Ein Sieg ist Pflicht. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Besser läuft es bei der U19 des JFV Siebengebirge, die von Benny Krayer trainiert wird. Sie kann am Samstag mit einem Sieg gegen Spitzenreiter Wiehl den direkten Aufstieg in die Mittelrheinliga schaffen. Anpfiff an der Schmelztalstraße ist um 17 Uhr.

Heute waren Benny Krayer und U19-Spieler Jonathan Jansen zu Gast im Intersport-Sportstudio von Axel Schmidt.

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Windhagen bleibt nach Sieg gegen Trier-Tarforst Rheinlandligist

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Foto: Erwin Höller

Windhagen – Der SV Windhagen hatte es am letzten Spieltag selbst in der Hand, die zu Beginn holprige Saison in der Rheinlandliga positiv zu beenden. Die Mannschaft traf am späten Samstagnachmittag auf den FSV Trier-Tarforst.

Foto: Erwin Höller

Foto: Erwin Höller

Etwas mehr als 160 Zuschauer verfolgten die Partie im Stadion Windhagen und soweit es die Windhagener Fans betrifft, wurden sie von ihrer Mannschaft nicht enttäuscht. Mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Markus Wozlawek zeigte die sich gewillt, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einzufahren.

In der 40. Minute schlug Abwehrspieler und Mannschaftskapitän Stephan Krist einen weiten Pass über links zu Johannes Rahn. Der flankte den Ball nach innen und Gökhan Akcakoca traf aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung für den SV Windhagen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.

Foto: Erwin Höller

Foto: Erwin Höller

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste zwei Großchancen. Es gelang ihnen aber nicht, Torwart Thomas Kosiolek zu überwinden. In der 75. Minute war Johannes Rahn wieder Vorlagengeber. Er passte gekonnt den Ball an den Gästestrafraum. Christopher Alt reagierte am schnellsten und erzielte mit einem satten Direktschuss das 2:0 für den SV Windhagen.

In der 78. Minute setzte sich der zuvor eingewechselte Pawel Klos energisch gegen seinen Gegenspieler durch, spielte auf Rahn, der das Laufduell gewann, den Trierer Torwart umkurvte und dann das runde Leder mit dem Außenrist zum viel umjubelten 3:0 über die Torlinie beförderte.

Mit dem Erfolg sicherte sich der SV Windhagen nicht nur den Verbleib in der Rheinlandliga, sondern belegt in der Abschlusstabelle mit 41 Punkten und 59:67 Toren den Tabellenplatz 10. (E.H.)

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