HFV verliert nach Trainerentlassung in Spich

Couragiert gespielt, unnötig Punkte liegengelassen

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hfv wachtberg (10)
Szene aus dem Spiel gegen Wachtberg

Bad Honnef – Trotz Trainerentlassung kein Sieg. In Spich verlor der FV Bad Honnef heute gegen den FC mit 2:3.

Fritz Spürkel brachte den HFV in der 16. Minute in Führung, Lukas Püttmann glich in der 28. Minute aus. Der Ex-HFVer Manuel Jäger erzielte in der 45. Minute den Spicher Führungstreffer. In der 50. Minute traf Leart Gashi sogar zum 3:1. Dennoch gab Honnef nicht auf. Spannend wurde es noch einmal, als Tobias Klokhammer in der 85. Minute auf 2:3 verkürzte.

Die psychologische Wirkung der Trainerentlassung schien einzutreten. Von Beginn an spielte der HFV couragiert, war das bessere Team. Ein Freistoß von Frank Zoller hätte fast die Führung bedeutet. Allerdings ging sein Schuss ans Lattenkreuz. Kurz darauf erzielte Fritz Spürkel das 1:0, wobei er von einem Fehler des Spicher Keepers profitierte.

Danach spielte Honnef weiter überlegen und war dem 2. Tor näher, als der Gegner dem Ausgleich. Doch wie so oft, kam es anders. Spich erzielte das 1:1. Nicht nur das. Kurz vor dem Seitenwechsel kassierten die Grün-Weißen erneut einen „ganz dummen Gegentreffer“(Pressesprecher Frank Breidenbend) zum 2:1 für die Gastgeber.

Schlimmer als der Rückstand war allerdings die Verletzung von Daniel Junghof in der 36. Minute, der einen Schlag auf den Fußknöchel bekommen hatte und ausscheiden musste. Noch heftiger erwischte es Mikolaj Tomasz Grabowski in der 47. Minute. Er bekam einen Schlag ins Gesicht und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Verdacht bestätigte sich erfreulicher Weise nicht.

Diese Geschehnisse reichten aus, um die Honnefer in der zweiten Spielhälfte aus dem Konzept zu bringen. Spich gelang der 3. Treffer – das Spiel schien gelaufen. War es nicht. Die Elf von Interimstrainer Benni Krayer kämpfte sich zurück, vergab zehn Minuten vor Ende den Anschlusstreffer. Der fiel dann fünf Minuten vor dem regulären Ende.

Es hätte noch gut enden können für die Gäste, wenn der Schiedsrichter in der Nachspielzeit einen klaren Handelfmeter gepfiffen hätte.

So blieb es bei der unglücklichen Niederlage, die den FV Bad Honnef nicht komplett zurückwirft, da auch die direkten Konkurrenten am Tabellenende, Wachtberg, Windeck und Homburg-Nümbrecht, Punkte abgaben.

Pressesprecher und Geschäftsführer Frank Breidenbend sieht trotz der erneuten Niederlage und der aktuellen Trainerturbulenzen positiv in die Zukunft: „Die Mannschaft lebt. Sie hat so couragiert und leidenschaftlich gespielt, dass ich fest davon überzeugt bin, dass sie bald wieder punkten wird.“

Die 2. Mannschaft musste wegen Personalproblemen heute ihr Meisterschaftsspiel gegen Hütte absagen.

SFA Unentschieden

0:0 Unentschieden spielten die SF Aegidienberg heute auf eigenem Platz gegen Hurst-Rosbach.

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