Hohkeppel machte Dampf, Honnef spielte clever

Tapferer HFV hätte fast eine Überraschung geschafft - 0:2 kein Beinbruch - Linienrichter ohnmächtig

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Bad Honnef – Nach großem Kampf verlor der FV Bad Honnef heute Nachmittag auf eigenem Platz 0:2 gegen den haushohen Favoriten Eintracht Hohkeppel. Die Niederlage tat nicht weh. Schmerzhafter war da schon der überraschende 3:1-Sieg von Abstiegskonkurrent Wachtberg in Wiehl. Bedeutet: Honnef liegt wieder auf einem Abstiegsplatz.

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HFV-Interimstrainer Benni Krayer gab vor dem Spiel die Parole aus: Gegen den Tabellenzweiten gibts nichts zu verlieren. Von Beginn an verkaufte sich der HFV teuer, machte Tempo, ließ sich hinten nicht einschnüren. „Leidenschaft! Leidenschaft!“ rief Krayer immer wieder seinen Jungs zu. Und die verstanden das, setzten jedem Ball nach, machten den gut finanzierten Gästen das Leben schwer.

Bis zur 60. Minute konnte Honnef ein 0:0 verteidigen. Dann nutzte Hohkeppels Yoshikazu Takahashi einen Abwehrfehler zum 1:0. Die Entscheidung sollte das nicht unbedingt sein. Nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer sah sich der gute Eintracht-Keeper Tom Brauer einer 3:1-Situation gegenüber. Sein Glück, dass die Grün-Weißen nicht konsequent genug abschlossen. Erst in der 87. Minute musste der HFV die Hoffnung auf einen Punkt begraben. Shunya Hashimoto traf zum 2:0.

Keine Frage: Hohkeppel gab über weite Strecken den Ton an, wirkte dynamischer und reifer. Dennoch hatte auch der FV Bad Honnef durchaus seine Torchancen. Eine Überraschung wäre möglich gewesen.

Schreck vor dem Spiel: Beim Aufwärmen fiel einer der angesetzten Linienrichter in Ohnmacht. Nach Behandlung vor Ort wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Es soll ihm wieder besser gehen. Glücklicherweise war ein weiterer Schiedsrichter im Stadion, der als Ersatz einsprang.

Mit dem Krankenwagen musste der Linienrichter ins Krankenhaus transportiert werden
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