„Honnefer Veedel“ stößt bei Geschäftsleuten auf Interesse

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Bad Honnef – Das Web-Portal “Honnefer Veedel”, das vor knapp drei Wochen online gegangen ist, wächst. 24 Shops und Dienstleister nehmen mittlerweile teil. Die tägliche Durchschnittsbesucherzahl der Seite ist auf 362 gestiegen. „Das ist nicht die Welt, aber es hat ja gerade erst angefangen und Werbung hat kaum stattgefunden“, so Initiator Rainer Hombücher.

Das Portal bietet Bad Honnefer Unternehmen die Möglichkeit, sich im Internet zu präsentieren und auf Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Außerdem kann honnefer-veedel.de für die erweiterte Unternehmenskommunikation genutzt werden, beispielsweise bei Firmenjubiläen, Ehrungen, Auszeichnungen, Mitarbeiterakquise, Präsentationen, Produkte etc.

Aktuelles Beispiel ist das neue Brot von Kaffee Siebengebirge, das unter der Marke „Seven Black“ nur in der Bäckerei Welsch verkauft wird. Beim „Probebacken“ war Honnefer Veedel mit in der Backstube dabei, Randolph Welsch erklärte Zutaten und Backvorgang während Thomas Schmidt von Kaffee Siebengebirge sein neues Produkt erklärte. So bekommt der Zuschauer nicht nur interessante Informationen, sondern er kann auch eine Beziehung zum Produkt, zu den „Erfindern“ und dem Hersteller aufbauen.

 

Ebenfalls sehr gut kommt das Intersport-Sportstudio von Axel Schmidt an. Dort führt der Hausherr vor Wettbewerben persönlich Interviews mit lokalen Sportlerinnen und Sportlern, die dann später auf honnefer-veedel.de und auch honnef-heute.de gezeigt werden. Neben dem PR-Effekt auf beiden Seiten findet hier unter anderem eine hohe Wertschätzung der Sportler durch das Unternehmen statt.

Aber natürlich werden Unternehmensneuigkeiten auch in Bild und Text dargestellt. „Es wird vielfach unterschätzt, wie stark sich Kunden für Infos über und aus Unternehmen interessieren. Ein neues Kleid im Sortiment, ein frisch eingetroffener Camembert, Papiertüten statt Plastik oder die 10-jährige Betriebszugehörigkeit – das sind zum Beispiel Themen, die Interesse wecken“, ist Hombücher überzeugt. Bei der Darstellung käme es nicht auf Hochglanz und Perfektion an, sondern auf Echtheit.

Interessant bei honnefer-veedel.de ist die Preispolitik. “Der Kunde bezahlt, was er bezahlen möchte bzw. was ihm sein Eintrag auf honnef-veedel.de wert ist”, so Hombücher. Am Ende des Jahres teilt er mit, was er bereit ist zu bezahlen und bekommt dann eine ordentliche Rechnung ausgestellt. “Ist er der Auffassung, seine Präsentation hat ihm nicht genützt und möchte nichts zahlen, ist das auch ok”, versichert Hombücher. Außerdem kann jeder Teilnehmer zu jeder Zeit seinen Eintrag wieder entfernen lassen.

Das Projekt „Honnefer Veedel“ ist auf drei Jahre angelegt, öffentliche Zuschüsse gibt es nicht. Der Initiator: “Entweder es klappt, oder es klappt nicht. Für die Unternehmer ist es vollkommen risikofrei.”

Wer teilnehmen möchte, muss lediglich einen kurzen Text über sein Unternehmen bzw. seine Dienstleistung, Kontaktdaten und mindestens ein Foto (besser mehrere) an “Honnefer Veedel” schicken. Dafür können Interessierte diese Seite nutzen. Oder die Inhalte werden einfach per Mail geschickt.

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