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Rhein-Sieg-Kreis – Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt ausdrücklich die Impfinitiative einzelner Bürgermeister:innen, die beiden geplanten Impfstandorte des Rhein-Sieg-Kreises in Meckenheim und Sankt Augustin sowie insbesondere das herausragende Engagement der Hausarztpraxen mit ihren Beschäftigten. Gleichzeitig wird – spätestens mit der allgemeinen Empfehlung der STIKO – die 3. Corona-Impfung ein logistischer Kraftakt, zumal das Land NRW ohne Not die Impfzentren hat schließen lassen. „Wir brauchen daher einen starken Rhein-Sieg-Kreis, um die Impfkampagne zum Erfolg zu führen“, betont SPD-Fraktionsvorsitzender Denis Waldästl.

„Es muss das Ziel sein, dass der Landrat kurzfristig ein Konzept für weitere Impfaktionen im Rhein-Sieg-Kreis vorlegt. Insbesonders niederschwellige und mobile Angebote müssen dabei im Fokus stehen“, so äußert sich die Hennefer SPD-Kreistagsabgeordnete, Hanna Nora Meyer.

„Die Angebote müssen im Benehmen mit den Bürgermeister:innen realisiert und umgesetzt werden, Impfbusse oder Impfangebote in Rat- oder Gemeindehäusern können dafür eine Möglichkeit sein“, ergänzt die die Lohmarer Kreistagsabgeordnete Gisela Becker.

Die SPD-Kreistagsfraktion fordert außerdem in ihrem Antrag den Landrat auf mit der NRW-Landesregierung in Kontakt zu treten, um Nachbesserungen bei der finanziellen Ausstattung der Impfkampagne zu erreichen. „Unabhängig davon, muss ein dezentrales Konzept im Rhein-Sieg-Kreis in jedem Fall umgesetzt werden, da die Gesundheitsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis nicht an finanziellen Ressourcen scheitern darf“, betont Waldästl abschließend.

Ein Beitrag der SPD-Kreistagsfraktion

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