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„Inselfest auf Grafenwerth“ – Honnefer Rettungskräfte arbeiteten Hand in Hand

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Bad Honnef | Bei sommerlichen Wetter lockte das Inselfest Rhein in Flammen tausende Besucher auf die Insel Grafenwerth. Für ihr gesundheitliches Wohl sorgten die Honnefer Rettungskräfte von DRK und Malteser. Allein am Samstag waren die beiden Hilfsorganisationen mit über 30 Einsatzkräften auf der Insel präsent. Über das ganze Wochenende leisteten rund 50 Helferinnen und Helfer über 280 Einsatzstunden.

Dieses Jahr wurde erstmals die Verpflegung der Einsatzkräfte in der neuen Einsatzküche im DRK Zentrum frisch zubereitet. Die vierköpfige Einsatzcrew sorgte für das leibliche Wohl der Einsatzkräfte auf der Insel Grafenwerth, Einsatzkräften aus dem Rhein-Sieg-Kreis in Niederdollendorf sowie an der Bad Honnefer Nato Rampe. Über 200 Personen wurden mit frischen Spießbraten, Salaten, Apfelstrudel, belegten Brötchen und vegetarischen Gemüsebratlingen versorgt. Zusätzlich wurden 40 Lunchpaketen mit Schnitzel, Frikadellen, Obst und Schokoriegel für die Bootsbesatzungen des Rhein-Sieg-Kreis vorbereitet und ausgeliefert. Über 50 Liter Kaffee sowie fast hundert Liter Kaltgetränke wurden zu Verfügung gestellt.

Versorgunsgteam

Auf der Insel wurde an beiden Tagen eine gemeinsame Unfallhilfsstelle mit Behandlungsmöglichkeiten für sitzende und liegende Patienten eingerichtet, Zelte für den Personalaufenthalt aufgebaut sowie die erforderlichen Stromleitungen für Einsatzleitung, die Rettungsmittel und den Kühlanhänger verlegt. Gesamteinsatzleiter Jens Koelzer (DRK) zog Sonntagmorgen eine erste positive Bilanz: „Hier im Siebengebirge funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen hervorragend. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir bei Großveranstaltungen auf die Kooperation mit den Kollegen der Malteser zurückgreifen.“

Mit 14 medizinischen Versorgungen und vier Krankenhaustransporten sprach Koelzer von einem normalen Einsatzaufkommen während einer Veranstaltung dieser Größe.

Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfern wären diese Einsätze nicht realisierbar. Wasserwacht, Sanitätswachdienst und Katastrophenschutz sind ohne Ehrenamtliche nicht zu erhalten. Erstmalig in diesem Jahr war der städtische Rettungsdienst Königswinter auf der Insel Grafenwerth vertreten. Nach Rücksprache mit dem Rhein-Sieg-Kreis wurde am Samstagabend ein Rettungswagen auf der Insel Grafenwerth stationiert. (Fotos: DRK Bad Honnef)

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