Inselkonzerte: Auseinandersetzung auf dem Rücken der Menschen in der Region

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LeserInnenbrief

Es drängt sich der Eindruck auf, im Streit um die anstehenden Konzerte auf der Insel Grafenwerth in Bad Honnef führt der Sprecher des BUND-Kreises, Achim Baumgartner, einen juristischen Privatkrieg gegen das Landratsamt und die Stadt Bad Honnef. Dies ist sein gutes Recht. Wesentlich ist aber, dass diese Auseinandersetzung auf dem Rücken der in Bad Honnef und in der Region lebenden Menschen ausgetragen wird. Kreis und Stadt sind daher gefordert, den Argumenten und Klagen, die vom Sprecher des BUND-Kreises mit weit überzogener Vehemenz vorgetragenen werden, wirkungsvoll entgegenzutreten. Dass der Kreis eine Ausnahmegenehmigung für die anstehenden Konzerte nicht erteilt hat, obwohl dies durchaus möglich gewesen wäre, wirft ein schlechtes Licht auf die Verwaltung. Sollte dahinter die Überlegung gestanden haben, eine Entscheidung zu unterlassen, damit dagegen nicht geklagt werden kann, ist sie nicht nur gründlich schief gelaufen. Sie birgt auch weitaus größere Risiken. Gelegentliche Kultur- und Freizeitveranstaltungen, die seit Jahrzehnten und ohne erkennbaren Schaden für Fauna und Flora zu den herausragenden Höhepunkten des öffentlichen Lebens in Bad Honnef und Umgebung gehören, könnten künftig gänzlich unterbleiben. Dies würde das Leben in der Stadt ärmer machen. Stadt und Kreis dürfen das nicht zulassen und müssen alles dafür tun, die Konzerte jetzt und ähnliche Veranstaltungen in der Zukunft möglich zu machen.

Konrad Handschuch, Bad Honnef

2 Kommentare

  1. Herr Baumgartner wußte seit über 2 Jahren, dass die Konzerte stattfinden sollen. Ich finde es unverschämt, dass er die Blockierung ein paar Tage vorher veranlaßt hat.

  2. Ist sicher Taktik und erhöht die Aufmerksamkeit für Herrn Baumgartner. Er hat es sicher nötig. Wie kann man diese Auseinandersetzungen mit ihm stoppen?

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