Jüdisches Leben in Deutschland und Bad Honnef

Generalsekretärin des Vereins „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ Sylvia Löhrmann kommt nach Bad Honnef

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Bad Honnef – Wie kann jüdisches Leben aus Vergangenheit und Gegenwart in Bad Honnef sichtbar gemacht werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines Projektes, das in der Stadt erarbeitet wird. Die erste öffentliche Veranstaltung dazu findet am Mittwoch, 24.11.2021, um 14:45 Uhr auf dem Rathausplatz und ab 15:15 Uhr im Rathaus statt.

Hierzu kommt Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann nach Bad Honnef. Sie ist Generalsekretärin des Vereins „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Durch den Verein und seine Veranstaltungen wird auf jüdisches Leben aufmerksam gemacht, weil Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands leben. Die Schirmherrschaft zum Gedenkjahr hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

synagoge
Zeichnung der früheren Synagoge in der Linzer Straße

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, zu den Programmpunkten ins Rathaus zu kommen. Die öffentliche Veranstaltung beginnt am 24.11.2021 um 14:45 Uhr auf dem Rathausvorplatz, Rathausplatz 1.

Kurze Ansprachen von Sylvia Löhrmann und Bürgermeister Otto Neuhoff begleiten das Hissen der Solidaritätsflagge des Vereins „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, so dass ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt wird. Sylvia Löhrmann wird sich anschließend im Foyer des Rathauses in das Goldene Buch der Stadt Bad Honnef eintragen. Michael Lingenthal stellt das Projekt „Erinnerung und Gegenwart judischen Lebens in Bad Honnef“ vor. Zusätzlich wird Professor Dr. Rolf D. Cremer eine Ausstellung, die die Entstehung der Gedenktafel an die Honnefer Synagoge in der Kirchstraße beschreibt, zeigen und erläutern.

Das Projekt „Erinnerung und Gegenwart jüdischen Lebens in Bad Honnef“ ist eine Initiative von Michael Lingenthal, ehemaliges Ratsmitglied, und Professor Dr. Rolf D. Cremer. Das Projekt unter Mitwirkung von BürgerInnen, LehrerInnen und SchülerInnen, auch über Honnef hinaus, ist eine spannende Reise durch die Bad Honnefer Geschichte und reicht bis in das jüdische Leben in der Gegenwart. Schirmherr ist Bürgermeister Otto Neuhoff. Das Projekt wird auch im Hinblick auf das Jubiläumsjahr der Stadt Bad Honnef im Jahr 2022 gestaltet, denn die Arbeitsgruppen des Projektes werden sich an den Jubiläumsveranstaltungen zu „1100 Jahre Honnef“ beteiligen.

Bitte beachten: Im Rathaus gilt die 3-G-Regel: genesen, geimpft, getestet. Die Regel kann sich noch ändern. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, Abstand zueinander zu wahren und medizinische Masken zu tragen. Wer sich im Vorhinein anmelden möchte, kann dies tun bei: Christine Pfalz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 02224/184-121, E-Mail christine.pfalz@bad-honnef.de .

Informationen zum „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V.“: https://2021jlid.de/

Programmübersicht „Jüdisches Leben in Deutschland und Bad Honnef“ am 24. November 2021

14:45 Uhr
Rathausvorplatz, Rathausplatz 1
Hissen der Solidaritätsflagge (321-2021) zum Zeichen gegen Antisemitismus und Judenhass – Statements von Frau Staatsministerin a.D. Sylvia Löhrmann und Herrn Bürgermeister Otto Neuhoff

15:15 Uhr
Foyer Rathaus, Rathausplatz 1 – Eintrag von Frau Sylvia Löhrmann in das Goldene Buch der Stadt Bad Honnef

Einführende Worte von Schirmherr Herrn Bürgermeister Otto Neuhoff

Präsentation des Projektes „Erinnerung und Gegenwart jüdischen Lebens in Bad Honnef“ durch Herrn Michael Lingenthal

Eröffnung der Ausstellung zum Entstehen der Tafel in Erinnerung an die Honnefer Synagoge in der Kirchstraße – Erläuterungen zur Ausstellung von Herrn Professor Dr. Rolf D. Cremer

Fotos:
– Tafel zur Erinnerung an die Honnefer Synagoge in der Kirchstraße
– Solidaritätsfahne des Vereins „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Christine Pfalz

 

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