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Kaminski fordert mehr Konstanz

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Bad Honnef | Nach dem erneuten Auswärts-Krimi bei der TG Würzburg Baskets Akademie stehen für die Dragons Rhöndorf in der ProB Süd nun erst einmal zwei Heimspiele in Folge auf dem Programm. Den Anfang macht dabei am kommenden Samstag (22.11.) das Duell gegen den TV Langen. Sprungball ist wie gewohnt um 19:00 Uhr.

Die Hessen reisen als derzeitiger Tabellenneunter an den Menzenberg. Die Mannschaft von Cheftrainer Dejan Kostic konnte in den bisherigen acht Saisonspielen drei Siege einfahren und hält damit Anschluss an die Playoff-Plätze. Allerdings zeigte die Formkurve zuletzt wieder nach unten. Nachdem nach schwachem Saisonstart zwei überzeugende Erfolge in Würzburg und gegen Speyer folgten, setzte es im Anschluss zwei Niederlagen in Schwelm und am vergangenen Wochenende gegen Karlsruhe.

Die Pleite gegen die BG geriet dabei aber zur Nebensächlichkeit. Noch im ersten Viertel leistete sich Shooting Guard Filmore Beck, mit 13.3 Punkten zweitbester Werfer der Giraffen, einen folgenschweren Aussetzer. Völlig unvermittelt schlug er nach einem an ihm begangenen Foul seinem Gegenspieler Paul Brotherson ins Gesicht, so dass dieser ins Krankenhaus gebracht werden musste. Müßig zu erwähnen, dass Beck disqualifiziert wurde, eine lange Sperre zu erwarten hat und gegen die Dragons definitiv nicht dabei sein wird. Bereits am Montag erfolgte die schnelle und angemessene Reaktion der Giraffen: sofortige Trennung.

Ob dies für die Drachen ein Vorteil sein wird, bleibt jedoch abzuwarten. Zum einen können solche Erlebnisse ein Team noch enger zusammenschweißen. Zum anderen verfügt Dejan Kostic nach wie vor über einen gut besetzten Kader. Vor allem das US-Duo Nick Freer (19.1 PpS/6.1 RpS) und Martinis Woody (11.4 PpS/7.6 RpS) ist jederzeit in der Lage, ein Spiel im Alleingang zu entscheiden. Zudem spielt auch Point Guard Maxim Schneider eine sehr solide Runde. Neben 7.6 Punkten verbucht der 22-Jährige 5.1 Assists und gehört damit zu den besten Vorlagengebern der Liga. Einziges Manko: Die schwache Trefferquote von rund 35 Prozent aus dem Feld.

Unter den Körben muss man ein Auge auf Center Tom Alte werfen. Der talentierte 19-Jährige legt im Schnitt 8.5 Punkte und 4.5 Rebounds auf. Außerdem dürfte nach der Trennung von Filmore Beck Benedikt Nicolay (5.3 PpS) mehr Einsatzzeit erhalten. Der Shooting Guard stand gegen Karlsruhe schon rund 25 Minuten auf dem Parkett und kam auf zehn Zähler.

Für Dragons-Headcoach Boris Kaminski ist am Samstag vor allem eine konstantere Leistung als in Würzburg, wo man sich im dritten Viertel eine unverständliche Auszeit nahm, nötig: „Nach der Niederlage wollen wir im DragonDome unbedingt die nächsten Punkte holen, um im oberen Tabellendrittel zu bleiben. Dafür müssen wir diesmal aber über die gesamte Spielzeit unsere Leistung abrufen. Wenn wir das schaffen und den Gegner nicht wieder unnötig stark machen, stehen unsere Chancen sehr gut.“

Verzichten muss der Rhöndorfer Cheftrainer allerdings auf die beiden Youngster Kostja Mushidi und Alex Möller. Bei Mushidi kehrte eine Grippe, die ihn bereits für die Partie in Würzburg außer Gefecht gesetzt hatte, zurück. Möller wird verletzungsbedingt noch bis zum Jahresende fehlen.

Philipp Döring

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Basketball

NBA-Profi zu Gast im Basketballcamp Hagerhof

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Bad Honnef – Maxi Kleber, NBA-Profi und deutscher Basketball-Nationalspieler, besuchte gestern das diesjährige Basketballcamp am Schloss Hagerhof.

Die mehr als 100 Teilnehmer des Camps konnten Kleber ihre Fragen stellen und sich im Anschluss Autogramme geben lassen. Danach hatte jeder die Möglichkeit, sich in einem Wurfwettbewerb oder „Eins-gegen-Eins“ gegen den Profi zu behaupten.

Das Basketballcamp am Hagerhof findet nun schon zum 212. Mal statt und hat sich zum erfolgreichsten Camp Deutschlands etabliert. Seit 1995 kommen in den Schulferien Kinder und Jugendliche aus Deutschland und der gesamten Welt, um eine Woche lang professionelles Training zu erleben. Pro Jahr gibt es gesamt zehn solche Campwochen für Nachwuchsspieler.

Maxi Kleber begann seine Karriere bei s.Oliver Würzburg und schaffte 2017 den Sprung in die amerikanische Basketballliga NBA. Er spielt seitdem bei den Dallas Mavericks u.a. zusammen mit Dirk Nowitzki, Deutschlands erfolgreichstem Basketballer. Zudem tritt er in diesem Jahr für die Nationalmannschaft bei der WM in China an. (lvs)

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Basketball

Dragons verlieren in Würzburg 94:82 – Adelt: Es wäre mehr möglich gewesen

TG s.Oliver Würzburg vs. Dragons Rhöndorf 94:82 (25:11/28:29/26:22/15:20)

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Szene aus dem Spiel gegen Elchingen

Bad Honnef. Ohne Punkte treten die Dragons den Heimweg nach Bad Honnef an. Bei s.Oliver Würzburg gab es eine 94:82-Niederlage.

Die Gäste konnten sich bei Yannick Kneesch bedanken, dass sich der Rückstand zur Halbzeit mit 53:40 noch in Grenzen hielt. Kneesch erzielte allein 13 Punkten im zweiten Viertel.

In der zweiten Hälfte drängte die TG s.Oliver Würzburg auf eine Vorentscheidung und konnte, angetrieben von US-Boy Dexter Sienko, zwischenzeitlich auf 79:58 davonziehen. Unter dem Kommando von Kwan Waller bliesen die Dragons zur Aufholjagd. Immer wieder schaffte es der US-Amerikaner die Defense der Würzburger zu attackieren und selbst abzuschließen. Spätestens beim Stand von 84:78 war die Spannung im Sportzentrum Feggrube wieder spürbar.

Doch die knappe Rotation und der kämpferische Einsatz hatten merklich Kraft gekostet und mit individuellen Fehlern brachten sich die Dragons am Ende selbst um den möglichen Sieg.

Das Rebound-Duell (34-50) konnten die Dragons für sich entscheiden. Weniger erfolgreich waren sie hingegen vor allem bei Freiwürfen, hinzu kamen 21 Ballverluste.

Thomas Adelt (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Leider ein Spiel mit einem frustrierenden Ende für uns. Wir können uns vom Einsatz her keinen Vorwurf machen, aber in einigen Situationen waren wir nicht smart genug und hatten vor allem in der ersten Halbzeit Probleme, Badu Buck in den Griff zu bekommen. Am Ende überwiegt das Gefühl, dass hier mehr möglich gewesen wäre.”

Rhöndorf: Waller (30/2-3er, 9 Assists), Dia (2), Kneesch (13/3), Horvath (1), Meister (2), Koschade (3/1, 6 Assists), Riauka (14, 20 Rebounds), Falkenstein (5), Möller (12)
Würzburg: Buck (26/5-3er), Böhmer (5/1), Stechmann (4), Hadenfeldt (9/1),

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Basketball

Dragons reisen in den Schwarzwald

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Bad Honnef. Premiere für die Dragons: Am Samstag reist der ProB-Ligist zum ersten Mal in den Schwarzwald zu einem Duell mit den ambitionierten Korbjägern von den wiha Panthers Schwenningen. Beginn ist um 20 Uhr.

Der Aufsteiger aus dem Südwesten der Republik konnte mit zwei Siegen einen optimalen Saisonstart für sich verbuchen und dürfte für die Dragons nicht leicht zu spielen sein. Die dürften zudem noch mit der hohen Niederlage des letzten Spieltages beschäftigt sein.

Thomas Adelt: „Die Panthers sind sehr gut aufgestellt und als starker Aufsteiger ein sicherer Playoff-Kandidat für mich. Das Team ist routiniert und hat einige Akteure in seinen Reihen, die bereits erfolgreich in den deutschen Profi-Ligen gespielt haben. Wir wollen beweisen, dass wir auswärts anders auftreten können als zuletzt in Gießen.”

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