kfd St. Johann Baptist – Gemeinschaft mit “Herz und Hand”

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Bad Honnef. Erwartungsvoll kamen die Mitglieder zur Jahresversammlung in den Pfarrsaal von St. Johann Baptist, denn es standen auch die Vorstandswahlen an. Zur großen Freude aller war auch der neue Präses der kfd, Pfarrer Michael Ottersbach, gekommen. Zusammen mit Dekanatspräses Dr. Herbert Breuer gestaltete er die geistliche Andacht zu dem Thema: „In Gott leben wir, bewegen wir uns und sind wir“!

Nach dem geselligen Kaffeetrinken legte der Vorstand den Jahresbericht vor und der neue Präses staunte nicht schlecht, über das, was die kfd zu bieten hat. Denn sie ist mittendrin in der modernen Gesellschaft. Sie ist eine Gemeinschaft, die sich den Bedürfnissen der Zeit stellt und dort wirkt, wo es notwendig ist.

Jedes Jahr gibt es eine Vielzahl von religiösen Angeboten und ein großes Soziales Engagement für die Kirchengemeinde und die Kommunalgemeinde.

Die Bildung wird gefördert durch Vorträge, Ausstellungsbesuche, Besichtigungen und Busausflüge. Sportliche Aktivitäten bieten Wandern, Radfahren und Gymnastikkurse. „Spaß an der Freud`“ – ist das Motto für die vielen geselligen Nachmittage.

Spendenaktionen für Notleidende in nah und fern sind eine Selbstverständlichkeit. In jedem Jahr spenden die kfd-Frauen in Bad Honnef über 4.000,00 Euro für viele Nothilfeaktionen. Auch die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde (Messdiener, KjG, Kinder) können sich über manche finanzielle Unterstützung freuen.

Die kfd ist eine weit vernetzte Gemeinschaft, die weit über den eigenen Kirchturm hinaus schaut und viele Aktionen initiiert, die hilfreich für Frauen und Familien sind.

Vor Ort und bundesweit setzt sich die kfd als größter Frauenverband Deutschlands mit über 500.000 Mitgliedern ein:

– für Lohngerechtigkeit (Equal-Pay-Day)
– gegen Zwangsprostitution und gegen sexuelle Ausbeutung Minderjähriger
– gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch in der Kirche und in der Gesellschaft
– für die volle Punktzahl bei der „Mütterrente“ (für Kinder vor 1992)
– für ein gerechteres Rentenmodell (Anerkennung von Pflegezeiten für kranke Angehörige)
– gegen „Altersarmut der Frauen“ (wegen Kinderpause, Minijobs und Teilzeitarbeit)
– für Notleidende in aller Welt
– gegen Diskriminierung jeder Art
– für die Zulassung Geschiedener und Wiederverheirateter zu den Sakramenten
– gegen die Not allein erziehender Mütter (Stiftung St. Hedwig)
– für die Mitwirkung von Frauen in den Ämtern der Kirche.

Das alles ist ein bedeutsames Engagement der kfd in Kirche und Politik und kommt unserer Gesellschaft insgesamt zugute!

Viel Beifall gab es nach den Vorstandswahlen für die Neugewählten, bzw. Wiedergewählten:
Ursula Voll (Vorsitzende), Inge Kolfenbach (Stellvertreterin), Annika Beschoner (Kassenverwalterin), Sibylle Schäfer (Stellvertreterin), Hiltrud Bennemann und Katharina Beschoner als Kassenprüferinnen, Karin Horn und Marija Silc als Beisitzerinnen. Sie alle wurden beschenkt vom neuen Präses mit einem schönen Blumenstrauß als „Entgelt“ für die zukünftige ehrenamtliche Arbeit.

Ursula Voll

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