„Klangwelle“ soll wieder nach Bonn

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klangwelle
Matthias Zepper, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Bonn – Die „Klangwelle“ steht kurz vor ihrer Rückkehr nach Bonn: Wenn die Bezirksvertretung Bad Godesberg zustimmt und die Energiekrise es zulassen sollte, könnte das Licht-, Musik- und Wasserspektakel neben der etablierten Herbstveranstaltung im Kurpark Bad Neuenahr ab März 2023 als Frühjahrsveranstaltung auf der Rigal’schen Wiese in Bad Godesberg stattfinden.

Eine entsprechende Beschlussvorlage hat die Stadtverwaltung veröffentlicht. „Das ist eine sehr gute Nachricht für Bonn. Die Veranstaltung wäre ein Gewinn für den Stadtbezirk Bad Godesberg und die gesamte Stadt!“, freut sich Oberbürgermeisterin Katja Dörner. „Es gibt in der gesamten Region keine vergleichbare Veranstaltung. Die Klangwelle würde unser kulturelles Angebot bereichern.“

Eine Show pro Tag an zwei Wochenenden

Die mehrtägige Wasser-, Licht- und Musikshow hatte jahrelang in der Bundesstadt stattgefunden, bevor sie im Jahr 2014 nach Bad Neuenahr umzog. Nach der erfolgreichen Benefiz-Klangwelle in Bonn im Jahr 2021 für die Flutopfer an der Ahr sind die Veranstalter an die Stadtverwaltung herangetreten, ob die Klangwelle als wiederkehrende Frühjahrsveranstaltung wieder in der Bundesstadt stattfinden könne.

Die Veranstaltung ist zwischen dem 9. und 19. März 2023 an zwei Wochenenden (jeweils donnerstags bis sonntags) mit maximal 4900 Zuschauer*innen pro Termin geplant. Es soll eine Show pro Tag bis maximal 22 Uhr (Einlass ab circa 18 Uhr) stattfinden. Das rund 12.000 Quadratmeter große Gelände würde über den Zeitraum eingezäunt werden.

Die Veranstaltungsagentur hat im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes ein Konzept für eine effiziente und ressourcensparende Veranstaltung vorgelegt. Dabei stehen die Müllvermeidung und ein verringerter Ressourcenaufwand bei Wasser und Strom durch optimale Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur im Mittelpunkt.

Die Situation wird zudem kurz vor der Veranstaltung nochmals mit Blick auf die Energiekrise betrachtet.

 

 

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